Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Heute schon die neue Runner’s World gelesen? Da bin ich drin!

Es ist ja nicht so, dass ich meinen Namen noch nie in einem Magazin gedruckt gesehen hätte. Doch wenn ich das erste Mal in einer Zeitschrift einen Artikel platziert habe, für die ich bis dato noch nicht geschrieben hatte, dann ist das doch immer ein besonderer Moment. Heute ist hier die neue Ausgabe der Runner’s World eingetroffen, zu der ich ein kleines Stück über Laufen mit Typ-1-Diabetes beigesteuert habe.

Wie es zu diesem Artikel kam, ist eine ziemlich lustige Geschichte. Als es Anfang des Jahres auf meine Laufreise nach Andalusien zuging, kam mir die Idee, ich könne diese Reise ja nicht nur für mein Training nutzen und auf meinem Blog darüber schreiben, sondern auch beruflich Kapital daraus schlagen. Immerhin gibt es in Sachen Diabetes und Sport immer noch viel Aufklärungsbedarf an breiter Front, warum also nicht Artikel über meine ganz spezielle Erfahrung verschiedenen Publikumszeitschriften anbieten? Urlaub machen und mit den Erlebnissen Geld verdienen? Wo ich doch ohenhin so gern schreibe? Weiterlesen

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Darf ich vorstellen? Mein neuer Alltagsbegleiter, das Fitnessarmband

Zum Geburtstag habe ich dieses Jahr von meinem Mann unter anderem ein Fitnessarmband von Fitbit geschenkt bekommen. Das hatte ich mir gewünscht – und zwar, obwohl ich doch eigentlich nicht so drauf stehe, ständig irgendwelche Gerätschaften an meinem Körper herumzutragen (Stichwort Insulinpumpe) und meist noch nicht einmal eine Armbanduhr trage.

Mein Sinneswandel kam so: Christoph hat seit einer Weile eine neue Pulsuhr. Nicht sein Wunschmodell, aber eines, das es als Angebot im Tausch gegen Prämienmeilen bei einer Fluggesellschaft gab. Diese neue Pulsuhr (wenn ich mich jetzt grad im Modell nicht täusche, ist es die Tomtom Runner 2 Cardio GPS) misst nicht nur den Puls und trackt die Laufstrecken, sondern sie zählt im Alltag auch Schritte und Schlafstunden. Christoph konnte mir also jeden Tag stolz mitteilen, wie viele Schritte er schon gelaufen ist. An Trainingstagen kamen da ganz erstaunliche Summen zusammen – oder er bat mich nach einem langen Bürotag ohne sportliche Aktivität, noch einmal mit eine Runde um den Block spazieren zu gehen, damit er seine obligatorischen 10.000 Schritte pro Tag erreicht. Weiterlesen


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Zurück von meiner Laufreise: Und? Wie war’s denn so?

Zwei Ladungen Wäsche (überwiegend Sportklamotten und Socken) sind schon durch. Christoph hat keinen Bedarf, seine Muskeln auszuruhen und läuft schon wieder. Und ich mache mir Gedanken, was für ein Fazit ich nun aus meiner ersten Laufreise ziehen soll.

Wir sind wieder zu Hause. Ein letzer Strandspaziergang, bei dem wir einen kleinen Vorrat Sonnenstrahlen anlegen konnten, dann hieß es gestern Nachmittag: „Hasta luego, Andalucía!“ Ja, Andalusien hat uns ganz sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Ob wir diesem wunderschönen Flecken Erde den nächsten Besuch wieder im Rahmen einer Laufreise abstatten werden, wissen wir noch nicht. Aber der Aktivurlaub hat uns beiden sehr gut gefallen – ausgeschlossen ist es also nicht. Weiterlesen


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Laufreise, Tag 10: Heut hab ich Rücken und schreibe deshalb über Essen und Insulin

Einmal falsch bewegt beim Hütchen-Hüpfen, und schwups war’s das für heute. Der Rücken ziept und braucht Wärme. Die Laufschuhe dürfen heute auslüften, und ich schreibe mal über meine Ernährung und Insulinanpassung während dieses Urlaubs.

Mein Rücken ist normalerweise nicht anfällig für die typischen Zipperlein, die Büromenschen gern plagen. Aber irgendwann ist halt immer auch ein erstes Mal. Und so kam es, dass ich heute morgen beim Frühsport am Strand beim Hütchen-Hüpfen ungünstig (vermutlich im Hohlkreuz, dazu neige ich leider ein bisschen) wieder auf dem Boden landete und auf einmal einen fiesen Schmerz im unteren Rücken – Iliosakralgelenklendenwirbelsäuleirgendwosodiesegegend – spürte, der mich seither treu begleitet.  Weiterlesen


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Laufreise, Tag 9: Ich bin durch und durch müde

Mein heutiger Bericht beginnt mit einem Geständnis: So langsam freue ich mich auf zu Hause. Darauf, auch mal wieder etwas anderes zu machen als zu laufen oder über das Laufen zu reden und zu denken.

Mein Körper ist müde. Es ist so eine Art Müdigkeit, die von den Füßen die Beine hoch durch den ganzen Körper bis hoch in den Kopf wandert und sich auch dort breitmacht. Ich habe in den vergangenen Tagen für meine Verhältnisse sehr viel trainiert. Wäre ich zum Beispiel vergangenen Juni zu dieser Laufreise gestartet, hätten mich die vielen Laufeinheiten mitten in meiner Triathlon-Vorbereitung getroffen und ich hätte sie deutlich lockerer weggesteckt. Aber nach einem eher trainingsarmen Winter, etlichen sehr arbeitsintensiven Wochen und dann noch einer fetten Erkältung (die leider bis heute noch nicht vollständig auskuriert ist) hat mich dieses Trainingslager ziemlich hart erwischt. Im Trainingsheft steht, man solle auch hier während der Laufreise das wöchentliche Laufpensum um nicht mehr als Faktor 3 steigern. Nun, ich verrate den Trainerinnen lieber nicht, um welchen Faktor sich meine aktuellen wöchentlichen Laufkilometer hier multipliziert haben…  Ich bin also müde. Weiterlesen


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Laufreise, Tag 8: Tempo, Tempo, kleine Schnecke!

Heute standen „nur“ zwei Trainingseinheiten auf unserem Plan: Frühsport mit Lauf-ABC am Strand, und dann am Vormittag Tempotraining – ebenfalls am Strand. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und nutzten die Gelegenheit, einmal den nächstgelegenen Ort Chiclana de la Frontera zu erkunden – lauffaul und per Bus.

So langsam habe ich mich an diese morgendlichen Sporteinheiten gewöhnt und finde sie auch ganz angenehm – zum Wachwerden, zum Morgensonnenstrahlensammeln und für das schöne Gefühl, schon so früh am Morgen aktiv gewesen zu sein. Heute hieß es für uns beim Frühsport nach einer Weile: Schuhe ausziehen, barfuß Laufen! Der feuchte Sand war zwar noch recht kalt, aber das Laufen mit nackten Füßen auf Sand fühlte sich gut an. Weiterlesen


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Laufreise, Tag 7: Kräftigung und ein langsamer Lauf am Strand

Nach dem gestrigen Vormittagsregen ziehen hier die Temperaturen noch ein wenig an. Bis zum Ende unserer Reise dürfen wir uns wohl jeden Tag über 17-19 Grad Wärme freuen. Für Krafttraining in der Mittagssonne fast ein wenig zu warm, für einen langsamen Dauerlauf am Strand ideal.

Allerdings begann der Tag für mich nicht unbedingt perfekt. Ich hatte mich in der Nacht gefühlte Ewigkeiten schlaflos umhergewälzt. Gestern hatte ich nämlich den Fehler begangen, doch einmal kurz ein paar Job-Mails zu lesen und dabei gleich eine Ahnung davon bekommen, mit welchen Baustellen ich mich ab Montag wieder herumärgern darf. Und so lag ich also in der Nacht wach, dachte über dieses und jenes nach, das eigentlich erst ab Montag wieder Platz in meinem Kopf einnehmen dürfte. Aber wie Gedanken nun einmal so sind, lassen sie sich nicht immer brav in die vorgesehenen Kanäle oder Zeitfenster leiten, sondern wollen auch um 2 Uhr oder 4 Uhr nachts gründlich durchdacht werden… 😦 Weiterlesen