Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Gastbeitrag von Tina Röpke: „Ein Sieg gegen mich… es geht mehr als gedacht!“

Wie berichtet, bin ich dieses Jahr leider nicht beim Hamburger Triathlon angetreten. Doch Tina Röpke, Blogleserin und ebenfalls Typ-1-Diabetikerin, war am Start. Sie hatte mich im Zuge ihrer Triathlonvorbereitung angeschrieben, weil meine Blogbeiträge über Triathlon ein wenig dazu beitragen konnten, dass sie sich diesen Wettkampf zutraut.

Ich freue mich immer riesig, wenn meine Bloggerei dem einen oder anderen Leser helfen oder Mut machen kann. Das ist die schönste Bestätigung, dass die in mein Blog investierten Stunden irgendwie sinnvoll sind. 🙂 Deshalb habe ich Tina gefragt, ob sie nicht Lust hat, ihren ersten Triathlon in einem Gastbeitrag zu schildern. Und voilà, hier ist er – Bühne frei für Tina! Vielen Dank für diesen schönen, emotionalen Bericht! Weiterlesen


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Diabetes-Kongress der DDG: Was ist die Aufgabe von Selbsthilfe? Und was leisten Diabetesblogs?

Am Freitag habe ich beim Diabetes-Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) eine spannende Sitzung zum Thema „Selbsthilfe“ besucht. Was kann Selbsthilfe leisten? Wer nutzt die Angebote von Selbsthilfegruppen? Welchen Stellenwert hat die Selbsthilfe im Internet? Die Diskussion war gegen Ende durchaus kontrovers und mündete in der interessanten Frage, ob Diabetesblogs in irgendeiner Form wissenschaftlich zertifiziert sein sollten.

Beim Stichwort „Selbsthilfegruppe“ denken die meisten Jüngeren von uns (zu denen ich mich mit meinen 47 Jahren übrigens auch zähle) an langweilige Kaffeekränzchen mit Diätkeksen, bei denen ältere Typ-2-Diabetiker sich über ihre Gebrechen und das Kantinenessen beim letzten Krankenhausaufenthalt austauschen. Also nichts, womit sich ein jüngerer Mensch identifizieren könnte, der „nur“ mit einem Typ-1-Diabetes gestraft ist, den man ihm im Alltag aber nicht zwingend anmerkt.  Weiterlesen


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Nun also auch die Schilddrüse: Mein Vertrauen in meinen Körper ist mal wieder angeknackst

Es ist nun eine knappe Woche her, dass ich meine aktuellen Quartals-Blutwerte bekommen und erfahren habe, dass meine Schilddrüse Stress macht. Am Donnerstag war ich nun also beim Ultraschall, wo sich die Vermutung meines Diabetologen bestätigte. Eine Hashimoto-Thyreoiditis, wie sie sich bei mir offenbar anbahnt, ist kein Weltuntergang und gut behandelbar. Und doch hat sie mir einen Stich versetzt, mit dem ich nun erst einmal klarkommen muss.

Beim Ultraschall zeigten sich in meiner Schilddrüse (ach nein, ich wollte sie ab jetzt doch Schulddrüse nennen…) keine Knoten, die auf eine autoimmun oder erblich bedingte Überfunktion hingewiesen hätten. Stattdessen war das Gewebe sehr stark durchblutet, was als Zeichen für eine akute Entzündungsreaktion gilt, wie sie auch zu Beginn einer Hashimoto-Thyreoiditis in der Regel auftritt. Einfach gesagt: Das Immunsystem greift das Schilddrüsengewebe an, das sich zunächst mit verstärkter Aktivität wehrt und vermehrt Schilddrüsenhormone ausschüttet. Dann siegt das Immunsystem und die Schilddrüse gibt nach und nach ihren Geist bzw. die Hormonproduktion auf. Weiterlesen


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10 Prozent Rabatt auf alle Diabetes-Armreifen von Pepmeup für die Fans von Süßhappyfit!

Kennt ihr Steffi vom Nachbarblog Pepmeup? Sie bloggt nicht nur über die Höhen und Tiefen des Leben mit Typ-1-Diabetes, sondern hat es sich auch zum Ziel gesetzt, Diabetes mit schicken Accessoires ein bisschen stylischer zu machen. Ganz neu in ihrem Sortiment sind schlichte, edle Armreifen. Und das beste ist: Fans dieses Blogs erhalten bis Ende Juni 10 Prozent Rabatt!

Ich habe Diabetes-Accessoires gegenüber ja ein eher… ehem… zwiespältiges Gefühl, wie man hier nachlesen kann. Auch mit den coolen Stickern für die Sensoren des Freestyle Libre, die Steffi im Pepmeup-Shop vertreibt, kann ich leider nicht viel anfangen. Denn ich pappe grundsätzlich ein Kinesiotape über meinen Sensor, um den Sensor zu schützen. Der Kleber hält bei mir zwar bombenfest, doch der Türrahmen ist im Zweifelsfall der stärkere Gegner… Weiterlesen


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ATTD-Kongress 2017: Insulinpumpen und CGM-Systeme helfen auch Typ-2-Diabetikern!

 

Wer Typ-2-Diabetes hat, hat heutzutage meist große Schwierigkeiten, überhaupt eine brauchbare Menge Blutzuckerteststreifen verschrieben zu bekommen. An technische Hilfsmittel wie Insulinpumpen und CGM-Systeme ist da gar nicht erst zu denken. Doch das könnte sich in Zukunft ändern, wie ich beim ATTD-Kongress Mitte Februar 2017 in Paris lernen durfte.

Wer ein CGM-System nutzt, outet sich damit eigentlich gleich automatisch als Typ-1-Diabetiker. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben in der Regel wenig Chancen, diese technischen Hilfsmittel ebenfalls von ihrer Krankenkasse finanziert zu bekommen – häufig müssen sie sogar für gewöhnliche Blutzuckerteststreifen in die eigene Tasche greifen. Doch warum eigentlich? Gilt für Typ-2-Diabetiker etwa nicht, dass sie umso bessere Chancen haben, ihre Therapie zu verbessern, je genauer sie über ihre Glukosedaten Bescheid wissen? Weiterlesen


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Mein Diabetes wird sieben Jahre alt: Erinnerungen an einen komischen Tag

Es gab in meinem Leben bislang zwei Tage, an denen mir schlagartig klar wurde, dass ab jetzt nichts mehr so sein würde wie zuvor. Zum einen den Tag, an dem ich erfuhr, dass ich schwanger war. Und zum anderen den Tag, an dem ich die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt. Letzteres ist heute sieben Jahre her – und ich kann meinem Beitrag zum 5. Geburtstag vom vorletzten Jahr eigentlich nichts hinzufügen. Deshalb veröffentliche ich ihn heute noch einmal.

Heute ist der siebte Jahrestag meiner Diabetes-Diagnose. Der 30. März 2010 hat sich in meine Erinnerung eingebrannt wir kaum ein anderer Tag, und deshalb möchte ich heute einmal zurückblicken. Ich war gerade 40 Jahre alt geworden und hatte diesen runden Geburtstag mit ein bisschen Verspätung auch groß gefeiert. Mich plagte neben einer ganz leichten Midlife-Crisis nur ein hartnäckiger Husten, dem mit den üblichen Hausmitteln einfach nicht beizukommen war. Weiterlesen


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Team Novo Nordisk: Profis im Radsport und im Diabetesmanagement

Auf Menschen, die mit Typ-1-Diabetes ungewöhnliche Dinge tun, bin ich grundsätzlich neugierig. Und daher freute mich über die Gelegenheit, bei einem Besuch im Trainingslager des Team Novo Nordisk mit drei Radprofis zu sprechen, die sich von ihrem Typ-1-Diabetes nicht den Traum vom Profisport haben vermiesen lassen.

Die 18 Radsportler aus dem Pro-Team des Team Novo Nordisk stammen aus Italien, den Niederlanden, Frankreich, Australien, Spanien, Finnland, Kanada und Irland. Gemeinsam meistern die Radprofis etwa 140 Renntage pro Jahr, untereinander sprechen sie Englisch. Bei meinem Besuch im Trainingslager des Team Novo Nordisk Mitte Januar 2017 im spanischen Alicante hatte ich die Gelegenheit, mit dreien von ihnen persönlich über ihre Motivation, ihren Diabetes und ihr Verhältnis zum Team Novo Nordisk zu sprechen. Weiterlesen