Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Ein neuer Sportschuh im Test: Zufrieden mit dem inSoul Move in quietschegelb

Seit einer Weile trage ich beim Herumlaufen, Spazieren und Laufen zu Testzwecken den Sportschuh inSoul Move in quietschegelb… ähh pardon, die Farbe heißt bei Hersteller „silver lemon“. Nun habe ich für euch einmal aufgeschrieben, wie er mir gefällt.

Ich gehöre nicht zu den Bloggerinnen, die alle Naslang Produkte zum Testen und Bloggen zugeschickt bekommen – aber ab und an findet auch ein blindes Huhn mal ein Korn… oder vielmehr wird angeschrieben und zu einem Test eingeladen. 🙂 In diesem Fall von der Firma docPrice, die nach eigenen Angaben den „ersten medizinischen Designschuh und den ersten medizinischen Laufschuh, der auch für Diabetiker geeignet ist, entwickelt“. Nun bin ich zwar erst einmal skeptisch, wenn es heißt „für Diabetiker geeignet“, denn zumindest für mich ist alles auf dieser Welt „für Diabetiker geeignet“, weil ich bislang unter keinerlei Folgeerkrankungen leide und deshalb weder Nervenschäden noch Durchblutungsstörungen an den Füßen habe, die besonderes Schuhwerk verlangen würden. Weiterlesen

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Was tun, wenn ein Diabeteskind Unterstützung in Kindergarten oder Schule braucht?

Im Zuge meiner Recherchen und Interviews für mein Buch über Diabetes und Angehörige habe ich auch einige traurige Geschichten erfahren, in denen Kinder nach ihrer Diabetesdiagnose nicht mehr in der Kita oder in der Schule betreut wurden, weil Erzieherinnen oder Lehrkräfte sich weigerten, beim Diabetesmanagement mitzuspielen.

Deshalb war ich besonders neugierig auf eine Sitzung bei der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im vergangenen November in Nürnberg (Himmel, wie die Zeit vergeht!), in der es unter anderem um dieses Thema gehen sollte. Wäre die DDG-Herbsttagung eine Veranstaltung für betroffene Familien, hätte der auf Diabetesthemen spezialisierte Rechtsanwalt Oliver Ebert sicherlich einen anderen Einstieg in seinen Vortrag gewählt. Doch da er sich nun einmal an Ärzte und medizinisches Fachpersonal richtete, konnte er folgenden Satz sagen, ohne gleich ausgebuht zu werden: „Eines der Hauptprobleme, wenn es um die Unterstützung in Kindergarten oder Schule geht, ist die übersteigerte Erwartungshaltung vieler Eltern von Kindern mit Diabetes.“ Weiterlesen


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Von heiter bis wolkig: Mein persönlicher Diabetes-Jahresrückblick 2016

In diesen Tagen schaut jeder zurück auf das alte Jahr, was daran gut und was schlecht war. Schreibt auf, was nächstes Jahr besser werden soll (und verdrängt hartnäckig, wie es um die Erfolgsaussichten der guten Vorsätze bestellt ist). Wenn ihr der Jahresrückblicke noch nicht müde seid, dann schaut euch an, was mich und meinen Diabetes in diesem Jahr bewegt hat.

Januar 2016:

Die Techniker Krankenkasse stoppte die Kostenerstattung für meine Freestyle Libre-Sensoren. Blöd, aber das war schon eine Weile angekündigt gewesen. Ich entschloss mich, die Sensoren vorerst privat weiter zu kaufen – weil ich mich sehr an das System gewöhnt habe und es nicht mehr missen möchte. Weiterlesen


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Wie man Blutzuckerspitzen nach dem Essen vermeidet? Einfach mal verlaufen!

Die Wegbeschreibung zu Fuß vom Hotel zur Messe klang nachvollziehbar. Doch dann stand ich mit meinem Rollenkoffer auf einmal mitten in der Pampa von Berlin-Grunewald. Nach einer länglichen Wanderung Schritteziel für heute erreicht – und es gab definitiv keine Blutzuckerspitze nach dem Frühstück!

Gestern und heute tummele ich mich beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin. Für die Übernachtung hatte ich mir das Hotel St. Michaels Heim ausgeguckt, das zumindest Luftlinie nicht allzu weit von der Messe entfernt ist. „Prima, dann kann ich am Morgen ja zu Fuß vom Hotel zur Messe gehen“, dachte ich mir bei der Buchung. Heute morgen fragte ich daher beim Auschecken nach dem besten Weg zu Fuß zur Messe. „Oh, das ist aber ein ganzes Stück“, meinte die Dame an der Rezeption. „Macht nix, ich laufe ganz gern mal ein paar Schritte, und mein Koffer hat ja Rollen“, antwortete ich und sah mich schon Highscores beim Fitbit-Schrittezähler knacken. Weiterlesen


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Gehirn im Alarmmodus: Was genau passiert bei einer Hypo?

Wenn die Versorgung mit Glukose nicht mehr sichergestellt ist, geht das Gehirn in Alarmbereitschaft. Bei Typ-1-Diabetikern, die häufig unbemerkte Hypos haben, schaltet es schneller in den Krisenmodus als bei anderen – all das hat man herausgefunden, indem man Studienteilnehmer mit einer Hypo ins MRT geschoben hat. Doch das waren nicht meine einzigen Erkenntnisse zum Thema Hypos beim diesjährigen EASD-Kongress

Ich persönlich spüre leichte Hyposymptome bereits, wenn mein Blutzucker auf 70 bis 80 mg/dl absackt. Bei einem Wert von 60 mg/dl bin ich schweißgebadet und muss mich erst einmal hinsetzen (und natürlich auch etwas essen!). Daher staune ich immer wieder, wenn ich von anderen Typ-1-Diabetikern höre, dass ihnen erst bei einem Blutzuckerwert von 35 mg/dl ein bisschen flau in der Magengegend wird. Etwa 25 Prozent aller Typ-1-Diabetiker haben eine solche gestörte Hypowahrnehmung, wie ich beim diesjährigen Kongress der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) Mitte September 2016 in München lernen durfte. Weiterlesen


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Damals beim EASD-Kongress in Barcelona 2013: Und neben mir sitzt auf einmal mein Diadoc…

Facebook hat mich vor ein paar Tagen an eine lustige Begebenheit erinnert, die ich seinerzeit auf Facebook gepostet, aber noch nicht auf meinem Blog zum Besten gegeben hatte, weil es mein Blog zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab. Hier also eine der Lieblings-Anekdoten aus meiner bisherigen Diabeteskarriere!

Vor drei Jahren war ich zum ersten Mal beim Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes, kurz EASD, der jedes Jahr in einer anderen europäischen Metropole stattfindet. 2013 war es Barcelona, und ich hatte den Auftrag, für die Medical Tribune über den Kongress zu berichten. Ich verbrachte eine knappe Woche in dieser wunderschönen katalanischen Stadt: Ich fuhr jeden Tag mit der U-Bahn zur Messe, machte in den wissenschaftlichen Sitzungen Notizen und fotografierte Vortragsfolien, schrieb erste Texte im Pressezentrum oder in meinem Hotelzimmer, traf mich abends mit anderen Journalisten oder Bloggern zu Events – und hatte eine richtig gute Zeit. Weiterlesen


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Liebe Grüße vom EASD-Kongress in München!

Die Abkürzung EASD steht für „European Association for the Study of Diabetes“. Einmal jährlich veranstaltet diese Fachgesellschaft einen großen Kongress, der von Diabetologen, Fachpersonal (und natürlich auch Medizinjournalisten) aus der ganzen Welt besucht wird. Just in diesen Tagen findet der EASD-Kongress 2016 in München statt. Ich habe den Kongressbesuch mit einem weiteren Interview für mein Buch verknüpft.

Montagfrüh tingelte ich deshalb mit der Bahn von Elmshorn nach Nürnberg, um in einem kleinen Ort in der fränkischen Provinz eine Familie zu interviewen, die mir von ihrem (überwiegend sehr gelassenen) Umgang mit dem Typ-1-Diabetes ihres jüngsten Sohnes berichtete. Es ist sehr schön, neben etlichen tragischen Geschichten oder auch Schicksalen, die einfach wütend machen, auch solche positiven Fallbeispiele zu erleben. Weiterlesen