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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Spritz-Ess-Abstand adieu? Wie schnell ist das Turboinsulin Fiasp wirklich?

Seit das neue Insulin Fiasp auf dem Markt ist, stolpert man in den sozialen Netzwerken häufig über Bilder und Beiträge von Anwendern, die umgestiegen sind und sich aber noch nicht so sicher sind, wie schnell die Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält. Beim Diabetes-Kongress der DDG informierte ich mich über das Wirkprofil des neuen Turboinsulins.

Seit einiger Zeit ist das neue Insulin Fiasp der Firma Novo Nordisk auf dem Markt. Fiasp steht für „Faster Insulin Aspart“ und ist im Grunde nichts anderes als das bekannte Novo-Insulin NovoRapid (Insulin Aspart), das allerdings mit dem Zusatzstoff Nicinamid versehen wurde, welcher den Wirkeintritt beschleunigen soll. Als Stabilisator wird die natürlich vorkommende Aminosäure L-Arginin zugesetzt. In einer vom Hersteller Novo Nordisk unterstützten Sitzung beim Diabetes-Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mai 2017 in Hamburg präsentierten die Experten wissenschaftliche Daten zum Wirkprofil. Weiterlesen


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Wie verstecke ich Sensor und blauen Flecken am Bauch, wenn ein Bauchtanz-Auftritt naht?

„Crazy for Dance“ heißt das neue Bühnenprogramm der Tanzgruppe Magnun, mit dem sie am Sonnabend, 20. Mai 2017 ab 19:30 Uhr im Theatersaal der Elsa-Brandström-Schule Elmshorn das Publikum verzaubern möchte. Die meisten Frauen in der Gruppe sind schon seit über 13 Jahren dabei – und ich werde nach nunmehr 4 Jahren Bauchtanzunterricht für zumindest einen Tanz mit auf der Bühne sein.

Die langjährigen Mitglieder der Tanzgruppe Magnun (nein, nicht „Magnum“ wie das Eis, sondern „Magnun“, was auf Arabisch so viel heißt wie „verrückt“) haben schon umfangreiche Bühnenerfahrung. Sie sind beim Hafenfest sowie auf verschiedenen Bauchtanz-Festen in der Umgebung aufgetreten und haben vor ein paar Jahren eine eigene Show in der Dittchenbühne bestritten. Ich hingegen bin erst seit gut vier Jahren dabei, wie ich hier schon einmal beschrieben habe. Daher habe ich noch keine Routine mit öffentlichen Auftritten – auch nicht, was mein Diabetesmanagement angeht. Weiterlesen


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Diskriminierung bei „Dinner in the Dark“: Inklusion gilt auch für Menschen mit Diabetes!

Gestern ist in der Blood Sugar Lounge ein Beitrag von mir erschienen, in dem ich über meinen fehlgeschlagenen Besuch beim „Dinner in the Dark“ berichtet habe. Mit den zum Teil wirklich bösen Kommentaren bei Facebook hatte ich allerdings nicht gerechnet.

Das Projekt „Dinner in the Dark“ gehört zum bekannten „Dialog im Dunkeln“. Ebenso wie „Dialog im Dunkeln“ will „Dinner in the Dark“ um Verständnis für Blinde und ihre Lebenswelt werben. Die Gäste bekommen in absoluter Dunkelheit von blinden Kellnern ein Überraschungsmenü serviert und können dabei einen kleinen Eindruck gewinnen, wie sich Alltag für Menschen anfühlt, die nicht sehen können. Doch für Menschen wie mich, die auch im Stockdunkeln wissen müssen, wie viele Kohlenhydrate in ihrem Essen enthalten sind, gab es vor ein paar Jahren (wohlgemerkt vor ein paar Jahren – ich weiß nicht, ob das immer noch so schlecht gehandhabt wird) keine Hilfestellung – im Gegenteil.  Weiterlesen


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LOGI Wirsing-Lasagne – heute mal als ganz vegetarische Variante

Heute war mir nach Wirsing-Lasagne, aber nicht nach Fleisch. Also habe ich mein bewährtes Rezept für Wirsing-Lasagne mit Hackfleischsauce einfach ein bisschen abgewandelt. Auch bei den Kohlenhydraten habe ich nochmal den Rotstift angesetzt.

Beim Geschmack habe ich natürlich nicht gespart. Aber probiert es am besten selbst einmal aus!

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Was tun, wenn ein Diabeteskind Unterstützung in Kindergarten oder Schule braucht?

Im Zuge meiner Recherchen und Interviews für mein Buch über Diabetes und Angehörige habe ich auch einige traurige Geschichten erfahren, in denen Kinder nach ihrer Diabetesdiagnose nicht mehr in der Kita oder in der Schule betreut wurden, weil Erzieherinnen oder Lehrkräfte sich weigerten, beim Diabetesmanagement mitzuspielen.

Deshalb war ich besonders neugierig auf eine Sitzung bei der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im vergangenen November in Nürnberg (Himmel, wie die Zeit vergeht!), in der es unter anderem um dieses Thema gehen sollte. Wäre die DDG-Herbsttagung eine Veranstaltung für betroffene Familien, hätte der auf Diabetesthemen spezialisierte Rechtsanwalt Oliver Ebert sicherlich einen anderen Einstieg in seinen Vortrag gewählt. Doch da er sich nun einmal an Ärzte und medizinisches Fachpersonal richtete, konnte er folgenden Satz sagen, ohne gleich ausgebuht zu werden: „Eines der Hauptprobleme, wenn es um die Unterstützung in Kindergarten oder Schule geht, ist die übersteigerte Erwartungshaltung vieler Eltern von Kindern mit Diabetes.“ Weiterlesen


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Achtung, heiß und fettig! Wer von euch kennt norddeutsche Pfütten und ihre Blutzuckerwirkung?

Die Inspiration für mein jüngstes Kochexperiment stammt aus einer Elmshorn-Gruppe bei Facebook. Da fragte kurz vor Silvester jemand in die Runde, wer seine Berliner noch selbst backt. In den Antworten auf diese Frage lernte ich ein neues Wort kennen: Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), die offenbar zu Silvester hier in Norddeutschland Brauch sind. Weder Low-Carb, noch fettarm – aber natürlich musste ich das trotzdem unbedingt ausprobieren.

Eine kleine, aber entscheidende Info hinderte mich allerdings daran, gleich den Schneebesen zu zücken: Man  backt Pfütten in einer Pfüttenpfanne. Ich hatte weder eine Pfüttenpfanne, noch eine Vorstellung davon, was das eigentlich ist. Mist. Wer sich für meine kleine Odyssee in Sachen Pfüttenpfannenkauf interessiert, der kann die Geschichte hier auf meinem Elmshorn-Blog (inkl. Rezept für Pfütten) nachlesen. Nun ist es jedenfalls ein paar Tage her, dass – Amazon sei dank – meine gusseiserne, induktionstaugliche Pfüttenpfanne hier eingetroffen ist. Und gestern habe ich mich erstmals an die norddeutsche Silvester-Spezialität gewagt. Weiterlesen


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Spaghetti ohne Kalorien und ohne Kohlenhydrate – kann das schmecken?

Seit einer Weile findet man auch im Supermarktregal immer häufiger etwas eigentümlich anmutende Nudeln, die aus Konjakwurzeln hergestellt werden und laut Packung so gut wie keine Kalorien und überhaupt keine Kohlenhydrate enthalten. Heute habe ich erstmals die Sorte „Spaghetti Style“ von Slendier getestet.

Die PR-Agentur von Slendier hatte vor einer Weile bei mir angefragt, ob ich Interesse an einem Produkttest hätte und schickte mir daraufhin ein kostenloses Testpaket mit zwei Päckchen Nudeln: einmal Spaghetti-Style und einmal Noodle-Style. Heute habe ich mich endlich einmal an die lustigen Nudeln herangetraut und möchte euch nun von meinen Eindrücken berichten.* Weiterlesen