Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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50 Shades of Sweat: Es gibt weit mehr als nur eine Art zu schwitzen!

Sweat, baby, sweat… Ich schwitze, wenn mir heiß ist, wenn ich Sport treibe, wenn ich eine Hypo habe oder wenn ich nervös bin. So weit, so bekannt. Doch seit meine Schilddrüse verrückt spielt, produziert sie manchmal nächtliche Schweißausbrüche, und außerdem bahnen sich die Wechseljahre mit sanften Hitzewallungen an. Ok, das sind nur 6 Sorten, aber trotzdem ist es an der Zeit, sich mit den verschiedenen Arten zu schwitzen zu beschäftigen!

Nur unbedarfte Zeitgenossen sind so naiv zu glauben, dass Schwitzen ausschließlich der Temperaturregelung des Körpers dient. Klar, so ein Schweißausbruch kann natürlich daran liegen, dass man gerade in der Sauna hockt oder sich versehentlich in der Sahara verlaufen hat. Aber es kann noch viele weitere Gründe haben, warum einem auf einmal der Schweiß aus allen Poren rinnt. Bei mir sind in letzter Zeit zwei neue Gründe dazugekommen – und deshalb möchte ich einmal beschreiben, wie ich die verschiedenen Arten zu schwitzen auseinanderhalte. Weiterlesen

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Typ-1-Diabetiker haben beim Sport nur selten Angst vor Hypos – und ansonsten dieselben Ausreden wie alle anderen…

Diabetologen neigen dazu, nur Typ-2-Diabetikern mehr Bewegung zu empfehlen, um die Blutzuckerwerte in Schach zu halten. Dabei ist Sport auch bei Menschen mit Typ-1-Diabetes ein Segen für die Blutzuckerwerte, davon kann ich ganze Arien singen. Doch wie aktiv sind Typ-1-Diabetiker eigentlich? Das wurde in der winMove Studie untersucht, die bei der DDG-Jahrestagung im Mai 2017 in Hamburg vorgestellt wurde.

Dr. Meinolf Behrens aus Minden präsentierte die Ergebnisse der Studie „winMove“, an der bundesweit 34 Diabetesschwerpunktpraxen mit durchschnittlich je 110 Patienten teilgenommen haben. Bringen wir also erst einmal das nüchterne Zahlenwerk hinter uns: Insgesamt konnten 3.755 Fragebögen von Patienten mit Typ-1-Diabetes ausgewertet werden. Sie wurden verglichen mit der DEGS1-Studie, in der 2013 neben anderen Daten zur Gesundheit auch der Aktivitätslevel von Erwachsenen in Deutschland untersucht worden war. Die traurige Erkenntnis: Der DEGS1-Studie zufolge gelingt es 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland nicht, die von der WHO empfohlene Mindestaktivitätszeit von 2,5 Stunden pro Woche in mäßig anstrengender Intensität zu erreichen. Weiterlesen


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Startplatz für den Hamburg Triathlon zu vergeben! Ätsch, aber nicht bei mir…

Heute ist der 16. Juni und damit der letzte Tag, an dem man seinen Startplatz für den ITU Triathlon am 15. Juli 2017 in Hamburg noch an eine andere Person überschreiben kann. Eine ganze Weile war ich überzeugt, dass ich dieses Jahr nicht antreten und meinen Platz verkaufen möchte. Wegen Motivationsloch, Schulddrüse und überhaupt. Doch inzwischen habe ich beschlossen: Jetzt erst recht!

Der Entschluss, den Triathlon-Startplatz doch zu behalten, ist schon ein paar Tage alt. Doch heute Vormittag, als ich nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder ein paar Bahnen geschwommen bin, war ich mir auf einmal ganz und gar sicher, dass es die richtige Entscheidung war. Passenderweise exakt an dem Tag, an dem die Frist ausläuft, an dem ich meinen Startplatz noch jemand anderem überschreiben könnte. Perfektes Timing, oder? Weiterlesen


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Tag 3 meiner Kreuzfahrt mit der Aida: Heute ging es nur um Sport!

Kann man auf der AIDAprima Sport treiben? Ja, das kann man. Ist man dabei auch mit Diabetes gut betreut und sicher? Ja, davon kann man ausgehen. So zumindest mein Eindruck nach dem heutigen Interview mit einer der Fitnesstrainerinnen und ein paar eigenen Workouts.

Heute morgen gegen 9:30 Uhr hatten wir das erste Zwischenziel unserer Reise erreicht: das britische Southampton. Viele Kreuzfahrtschiffe machen hier halt, und zwar nicht erst seit gestern – schließlich startete auch die legendäre Titanic von hier aus auf ihre fatale Jungfernfahrt. Southampton hat der Tragödie ein eigenes Museum gewidmet, das man sich beim Landgang anschauen kann, sofern man keinen Ausflug nach Stonehenge oder London gebucht hat. Weiterlesen


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Tag 2 meiner Kreuzfahrt: Das erste Interview, viele Schritte und Relaxen im Saunabereich

Heute war ein reiner Seetag, unsere erste Etappe von Hamburg nach Southampton wird erst morgen früh beendet sein. Ein guter Tag, das Schiff weiter zu erkunden, ein erstes Interview zu führen und im tollen Spa zu relaxen…

Die PR-Abteilung von Aida hat bei der Organisation meiner Pressereise für Focus Diabetes gute Vorarbeit geleistet. Die Concierge, die mir bei der Vermittlung von Interviewpartnern hilft, konnte heute schon kurzfristig den Küchenchef und seinen Stellvertreter herbeitelefonieren, damit ich sie zu ihren Erfahrungen mit Diabetikern an Bord befragen kann. Ich persönlich komme in der Regel gut damit klar, die Kohlenhydratmenge in einer Mahlzeit abzuschätzen – aber vielleicht fühlt sich da nicht jeder so sicher und legt deshalb Wert auf Restaurantpersonal, das derartige Fragen beantworten kann? Weiterlesen


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Tolle Party, böser Vollrausch und absolut keinen Bock auf Diabetes

Manchmal habe ich den Eindruck, dass mir in der Diabetes-Community der Ruf einer vorbildlichen Muster-Diabetikerin vorauseilt. Nun, damit kann ich aufräumen. Denn im Vollrausch kann ich mich ziemlich bescheuert aufführen.

Wie bescheuert, das wissen am besten mein Mann Christoph und meine Schwester Caro, denn ich kann mich absolut nicht erinnern, was genau gegen Ende einer rauschenden Party wirklich vorgefallen ist. Es ist nun zwei oder drei Jahre her, dass meine Schwester Caro in Münster ihren Geburtstag mit einer großen Party feierte. Sie hatte extra eine Location mit Tresen, großer Tanzfläche und DJ-Pult angemietet und viele Leute eingeladen – darunter meinen Mann Christoph und mich. Wir quatschten, lernten Menschen kennen, belagerten die Tanzfläche, wie das auf Parties eben so ist. Und wie das auf Parties halt ebenfalls so ist, gab es Unmengen Alkohol. Weiterlesen


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Hypos vermeiden: Auf die richtige Technik kommt es an!

Wer im Dezember u2016 meine Geschichte über technische Helfer für die Vermeidung niedriger Glukosewerte im Focus Diabetes verpasst hat, kann sie heute hier auf dem Blog nachlesen. Darin geht es um die kontinuierliche Glukosemessung mit FGM und CGM, die niedrige Glukosewerte zeigen, bevor es zu spät ist. Ein Closed Loop-System schaltet sogar beizeiten selbst die Insulinzufuhr ab. Ein Streifzug durch die technischen Möglichkeiten zur Hypovermeidung.

Wenn Verena Kilian heute die Laufschuhe schnürt um eine Runde zu joggen, dann hat sie keine Angst vor plötzlich sinkenden Glukosewerten. An ihrem Oberarm klebt ein FGM-Sensor (Flash Glucose Monitoring), der kontinuierlich den Zuckerwert in ihrem Unterhautfettgewebe misst und mit einem kurzen Scan auf das dazugehörige Lesegerät überträgt. Auf dem Display kann die 35-jährige Typ-1-Diabetikerin dann ihren Glukosewert und auch seine aktuelle Tendenz ablesen: Ein nach oben oder unten zeigender Trendpfeil verrät ihr, ob der Zucker gerade steigt oder den Sinkflug angetreten hat. Weiterlesen