Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Wie verstecke ich Sensor und blauen Flecken am Bauch, wenn ein Bauchtanz-Auftritt naht?

„Crazy for Dance“ heißt das neue Bühnenprogramm der Tanzgruppe Magnun, mit dem sie am Sonnabend, 20. Mai 2017 ab 19:30 Uhr im Theatersaal der Elsa-Brandström-Schule Elmshorn das Publikum verzaubern möchte. Die meisten Frauen in der Gruppe sind schon seit über 13 Jahren dabei – und ich werde nach nunmehr 4 Jahren Bauchtanzunterricht für zumindest einen Tanz mit auf der Bühne sein.

Die langjährigen Mitglieder der Tanzgruppe Magnun (nein, nicht „Magnum“ wie das Eis, sondern „Magnun“, was auf Arabisch so viel heißt wie „verrückt“) haben schon umfangreiche Bühnenerfahrung. Sie sind beim Hafenfest sowie auf verschiedenen Bauchtanz-Festen in der Umgebung aufgetreten und haben vor ein paar Jahren eine eigene Show in der Dittchenbühne bestritten. Ich hingegen bin erst seit gut vier Jahren dabei, wie ich hier schon einmal beschrieben habe. Daher habe ich noch keine Routine mit öffentlichen Auftritten – auch nicht, was mein Diabetesmanagement angeht. Weiterlesen


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Tag 2 meiner Kreuzfahrt: Das erste Interview, viele Schritte und Relaxen im Saunabereich

Heute war ein reiner Seetag, unsere erste Etappe von Hamburg nach Southampton wird erst morgen früh beendet sein. Ein guter Tag, das Schiff weiter zu erkunden, ein erstes Interview zu führen und im tollen Spa zu relaxen…

Die PR-Abteilung von Aida hat bei der Organisation meiner Pressereise für Focus Diabetes gute Vorarbeit geleistet. Die Concierge, die mir bei der Vermittlung von Interviewpartnern hilft, konnte heute schon kurzfristig den Küchenchef und seinen Stellvertreter herbeitelefonieren, damit ich sie zu ihren Erfahrungen mit Diabetikern an Bord befragen kann. Ich persönlich komme in der Regel gut damit klar, die Kohlenhydratmenge in einer Mahlzeit abzuschätzen – aber vielleicht fühlt sich da nicht jeder so sicher und legt deshalb Wert auf Restaurantpersonal, das derartige Fragen beantworten kann? Weiterlesen


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Spaghetti ohne Kalorien und ohne Kohlenhydrate – kann das schmecken?

Seit einer Weile findet man auch im Supermarktregal immer häufiger etwas eigentümlich anmutende Nudeln, die aus Konjakwurzeln hergestellt werden und laut Packung so gut wie keine Kalorien und überhaupt keine Kohlenhydrate enthalten. Heute habe ich erstmals die Sorte „Spaghetti Style“ von Slendier getestet.

Die PR-Agentur von Slendier hatte vor einer Weile bei mir angefragt, ob ich Interesse an einem Produkttest hätte und schickte mir daraufhin ein kostenloses Testpaket mit zwei Päckchen Nudeln: einmal Spaghetti-Style und einmal Noodle-Style. Heute habe ich mich endlich einmal an die lustigen Nudeln herangetraut und möchte euch nun von meinen Eindrücken berichten.* Weiterlesen


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Der Itzehoer Störlauf 2016: Einer muss schließlich auch die Schafe fotografieren…

Wenn es warm und schwül ist, habe ich wenig Lust zu laufen. So ging es mir gestern. Zu blöd, wenn man just an so einem Tag für einen Wettkampf angemeldet ist! Na, sei’s drum… ich ließ meinen Schweinehund an der langen Leine laufen und machte bei meiner schweißklebrigen 10-Kilometer-Strecke einfach etliche Gehpausen, in denen ich die Landschaft genoss und Schafe fotografierte.

Auf den gestrigen Störlauf in Itzehoe hatten mein Mann Christoph und ich uns seit langem gefreut und vorbereitet. Christoph, weil er für seine Firma nach Feierabend eine Laufgruppe trainiert und auf den Wettkampf vorbereitet hatte. Zusammen mit ein paar Kollegen hatte er sich den Halbmarathon vorgenommen. Ich wiederum hatte mich auf die Veranstaltung gefreut, weil ich den Lauf als Team-Event für insgesamt vier Mitglieder der IDAA (International Diabetes Athletes Association, ein Verein für Sportler mit Diabetes)  angemeldet hatte. Weiterlesen


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Es gibt so Tage… da klappt es einfach nicht mit dem Sport

In dieser Woche ist sportlich irgendwie der Wurm drin. Okay, am Montag war ich anderthalb Stunden mit dem Rennrad unterwegs. Aber seither kommt immer etwas dazwischen – und die Sache wird nicht leichter, wenn man dabei auch immer den Blutzucker im Auge behalten muss!

Die Triathlon-Saison hat begonnen. Das ist die Zeit im Jahr, in der beim Nachhausekommen oft kleine Haftnotizen an der Tür kleben, mit denen mein Mann Christoph und ich uns gegenseitig darüber informieren, dass wir gerade beim Laufen/Schwimmen/Radfahren sind. Keine Sorge, wir kommunizieren nicht nur über solche Zettel, aber an manchen Tagen sammeln sich da durchaus ein paar Zettelbotschaften an. Auch wenn ich immer „nur“ in der Sprintdistanz starte (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen), bereite ich mich doch halbwegs gewissenhaft auf dieses sportliche Ereignis vor. Weiterlesen


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Laufreise, Tag 10: Heut hab ich Rücken und schreibe deshalb über Essen und Insulin

Einmal falsch bewegt beim Hütchen-Hüpfen, und schwups war’s das für heute. Der Rücken ziept und braucht Wärme. Die Laufschuhe dürfen heute auslüften, und ich schreibe mal über meine Ernährung und Insulinanpassung während dieses Urlaubs.

Mein Rücken ist normalerweise nicht anfällig für die typischen Zipperlein, die Büromenschen gern plagen. Aber irgendwann ist halt immer auch ein erstes Mal. Und so kam es, dass ich heute morgen beim Frühsport am Strand beim Hütchen-Hüpfen ungünstig (vermutlich im Hohlkreuz, dazu neige ich leider ein bisschen) wieder auf dem Boden landete und auf einmal einen fiesen Schmerz im unteren Rücken – Iliosakralgelenklendenwirbelsäuleirgendwosodiesegegend – spürte, der mich seither treu begleitet.  Weiterlesen


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Laufreise, Tag 9: Ich bin durch und durch müde

Mein heutiger Bericht beginnt mit einem Geständnis: So langsam freue ich mich auf zu Hause. Darauf, auch mal wieder etwas anderes zu machen als zu laufen oder über das Laufen zu reden und zu denken.

Mein Körper ist müde. Es ist so eine Art Müdigkeit, die von den Füßen die Beine hoch durch den ganzen Körper bis hoch in den Kopf wandert und sich auch dort breitmacht. Ich habe in den vergangenen Tagen für meine Verhältnisse sehr viel trainiert. Wäre ich zum Beispiel vergangenen Juni zu dieser Laufreise gestartet, hätten mich die vielen Laufeinheiten mitten in meiner Triathlon-Vorbereitung getroffen und ich hätte sie deutlich lockerer weggesteckt. Aber nach einem eher trainingsarmen Winter, etlichen sehr arbeitsintensiven Wochen und dann noch einer fetten Erkältung (die leider bis heute noch nicht vollständig auskuriert ist) hat mich dieses Trainingslager ziemlich hart erwischt. Im Trainingsheft steht, man solle auch hier während der Laufreise das wöchentliche Laufpensum um nicht mehr als Faktor 3 steigern. Nun, ich verrate den Trainerinnen lieber nicht, um welchen Faktor sich meine aktuellen wöchentlichen Laufkilometer hier multipliziert haben…  Ich bin also müde. Weiterlesen