Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Endspurt für die Spargelsaison: Schnell noch ein Rezept für Feldsalat mit Spargel und Erdbeeren

Bevor sich die Spargelzeit dieses Jahr dem Ende zuneigt, möchte ich euch fix noch eines meiner Lieblingsrezepte für einen frühsommerlichen Spargelsalat verraten. Denn ich mag Spargel nicht nur klassisch mit Schinken und Hollondaise, sondern auch kalt in einem fruchtigen Salat.

Wenn das Thermometer steigt, habe ich oft keine Lust auf warme Mahlzeiten. Trotzdem möchte ich die begrenzte Spargelsaison gern voll auskosten. Wie gut also, dass ich vor ein paar Jahren einen leckeren Salat aus Feldsalat mit Spargel und Erdbeeren erfunden habe! In diesem Jahr habe ich für ein dazu passendes Dressing noch einen Himbeeressig selbst angesetzt. Weiterlesen


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Hashimoto? Basedow? Oder doch wieder Hashimoto? Meine Schilddrüse nervt und deprimiert mich!

Eine Freundin von mir, von Haus aus Biologin, sagte einmal zu mir: „Ich finde Hormone unheimlich. So winzige Mengen, die einen riesigen Effekt haben!“ Im Moment bekomme ich gerade hautnah zu spüren, was an dieser Aussage dran ist. Denn meine Schilddrüse benimmt sich daneben, und vor allem die psychischen Symptome machen mich fertig.

Ich hatte ja vor einer Weile hier geschrieben, dass nach meiner Bauchspeicheldrüse nun auch die Schilddrüse Opfer meines fehlgesteuerten Immunsystems geworden ist. Doch was nun genau hinter meinen Schilddrüsenwerten steckt, ist immer noch nicht so ganz raus. Nach dem Schilddrüsen-Ultraschall tippte mein Diabetologe zunächst auf eine sich anbahnende Hashimoto-Thyreoiditis, die zu Beginn häufig mit einer Überfunktion der Schilddrüse (ach nein, ich wollte doch immer Schulddrüse sagen!) einhergeht. Doch dann kamen die nächsten Blutwerte und stifteten weitere Verwirrung. Weiterlesen


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Diabetes-Nostalgie: Kurz mal zurück in Hamburg-Langenhorn

Beim Diabeteslauf der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG, über den ich schon bei der Blood Sugar Lounge berichtet habe, traf ich überraschend meinen ersten Diabetologen, der mich zusammen mit seinem Praxisteam in der ersten Zeit nach meiner Diagnose betreut hat. Und dann war ich am Wochenende sogar selbst mal wieder kurz in meiner alten Heimat Hamburg-Langenhorn – und wurde prompt ein bisschen nostalgisch…

Es war für mich nicht weiter überraschend, dass ich beim Diabeteslauf der DDG allen möglichen Diabetologen in Laufhosen begegne, die ich zuvor in den Vortragssälen mit Anzug und Krawatte auf dem Podium gesehen hatte. Auch dass mein Diabetologe aus Elmshorn mitlaufen würde, hätte ich ahnen können, denn die Praxis am Hogenkamp tritt ab und an auch beim Hamburger Marathon mal mit einem Staffelteam an, hat also ein Faible für’s Laufen. Doch auf einmal sah ich in der Menge auch meinen ersten Diabetologen aus Hamburg-Langenhorn zusammen mit seiner Frau, die als Diabetesberaterin in seiner Praxis mitarbeitet. Weiterlesen


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Ein neuer Sportschuh im Test: Zufrieden mit dem inSoul Move in quietschegelb

Seit einer Weile trage ich beim Herumlaufen, Spazieren und Laufen zu Testzwecken den Sportschuh inSoul Move in quietschegelb… ähh pardon, die Farbe heißt bei Hersteller „silver lemon“. Nun habe ich für euch einmal aufgeschrieben, wie er mir gefällt.

Ich gehöre nicht zu den Bloggerinnen, die alle Naslang Produkte zum Testen und Bloggen zugeschickt bekommen – aber ab und an findet auch ein blindes Huhn mal ein Korn… oder vielmehr wird angeschrieben und zu einem Test eingeladen. 🙂 In diesem Fall von der Firma docPrice, die nach eigenen Angaben den „ersten medizinischen Designschuh und den ersten medizinischen Laufschuh, der auch für Diabetiker geeignet ist, entwickelt“. Nun bin ich zwar erst einmal skeptisch, wenn es heißt „für Diabetiker geeignet“, denn zumindest für mich ist alles auf dieser Welt „für Diabetiker geeignet“, weil ich bislang unter keinerlei Folgeerkrankungen leide und deshalb weder Nervenschäden noch Durchblutungsstörungen an den Füßen habe, die besonderes Schuhwerk verlangen würden. Weiterlesen


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Bauchtanz vor Publikum: Keine Probleme mit Zuckerwerten, blauen Flecken oder Sensor

In der WhatsApp-Gruppe unserer Bauchtanzgruppe Magnun ging es nach unserem Auftritt am 20. Mai 2017 heiß her: „Wow, was für ein toller Abend!“ oder „Ich bin noch total geflasht“ hieß es da, es wurden Bilder und Videos ausgetauscht, bis das WLAN glühte.

Am Freitag bei der Generalprobe im Saal der Elsa-Brandström-Schule in Elmshorn waren noch ein paar Dinge nicht so gut gelaufen. Die Bühne ist wesentlich größer als unser Trainingsraum, so dass alle Tänzerinnen erst einmal die Dimensionen erkunden und ihre Formationen anpassen mussten. Nach jedem Tanz meinte unsere Trainerin Claudia Döring: „Ihr müsst weiter nach vorn, versteckt euch nicht hinten auf der Bühne! Nutzt die gesamte Bühne!“ Weiterlesen


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Nachtrag zum Thema Diabetes-Selbsthilfe: Logisch, online ist nicht alles!

Zu meinem Blogbeitrag von vorgestern, in dem ich über eine Sitzung zur Rolle von Selbsthilfegruppen beim Diabetes-Kongress der DDG berichtet habe, gab es eine Reihe interessanter Kommentare. Darin ging es vor allem darum, dass eine Online-Community nicht den persönlichen Austausch ersetzen kann.

Stimmt genau! Deshalb an dieser Stelle noch eine kleine Ergänzung. So kommentierte eine Leserin: Weiterlesen


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Diabetes-Kongress der DDG: Was ist die Aufgabe von Selbsthilfe? Und was leisten Diabetesblogs?

Am Freitag habe ich beim Diabetes-Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) eine spannende Sitzung zum Thema „Selbsthilfe“ besucht. Was kann Selbsthilfe leisten? Wer nutzt die Angebote von Selbsthilfegruppen? Welchen Stellenwert hat die Selbsthilfe im Internet? Die Diskussion war gegen Ende durchaus kontrovers und mündete in der interessanten Frage, ob Diabetesblogs in irgendeiner Form wissenschaftlich zertifiziert sein sollten.

Beim Stichwort „Selbsthilfegruppe“ denken die meisten Jüngeren von uns (zu denen ich mich mit meinen 47 Jahren übrigens auch zähle) an langweilige Kaffeekränzchen mit Diätkeksen, bei denen ältere Typ-2-Diabetiker sich über ihre Gebrechen und das Kantinenessen beim letzten Krankenhausaufenthalt austauschen. Also nichts, womit sich ein jüngerer Mensch identifizieren könnte, der „nur“ mit einem Typ-1-Diabetes gestraft ist, den man ihm im Alltag aber nicht zwingend anmerkt.  Weiterlesen