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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Sechs Beobachtungen zu Fiasp: Schneller, aber eben nicht Lichtgeschwindigkeit

Das neue Insulin Fiasp ist ja aktuell der „heiße Scheiß“, über den in der Diabetesszene jeder spricht. Seit Anfang August teste ich ebenfalls das neue Bolusinsulin – und dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die ich gern mit euch teilen möchte.

Bei meinem letzten Termin beim Diadoc musste ich mir ein neues Rezept für Bolusinsulin ausstellen lassen, da ich nur noch wenige Ampullen Liprolog in meinem Vorrat hatte. Warum also nicht einmal das neue Turboinsulin Fiasp ausprobieren, von dem neuerdings so viele berichten? Beim DDG-Kongress im Mai in Hamburg hatte ich schließlich schon einiges über den Wirkeintritt und das Wirkprofil von Fiasp gelernt und auch hier darüber berichtet.

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Lipohypertrophien sind mehr als nur unschöne Gnubbel: Wie erkennt man die Stellen, an denen das Insulin nicht wirkt?

Lipohypertrophien sind geschwulstartige Vermehrungen von Binde- und Fettgewebe, die rund um Injektionsstellen entstehen können. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern verschlechtert auch die Insulinwirkung. Beim DDG-Kongress in Hamburg berichtete ein Diadoc von einem Feldversuch in seiner Praxis, der diese Fettgnubbel mit einer Wärmebildkamera sichtbar machte.

Dieser experimentierfreudige Diabetologe heißt Dr. Matthias Kaltheuner und arbeitet in Leverkusen. Er hält Lipohypertrophien für ein vernachlässigtes Problem in der Diabetologie: „Leider scheuen sich viele Diabetologen, bei ihren Patienten mal den Bauch anzuschauen.“ Dabei sollten sie dort unbedingt genauer hinsehen, „schließlich erlebt der Bauch im Laufe eines Diabetikerlebens enorm viele Injektionen pro Quadratzentimeter Haut.“ Jede einzelne Injektion aber sei eine kleine Hautverletzung, die in der Summe dann zu Lipohypertrophien führen kann. Weiterlesen


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Fahrradsturz, Flohbisse und Gelenkentzündung – das war dann wohl doch nichts mit meinem Hamburger Triathlon

Just in diesem Moment sollte ich eigentlich in Hamburg beim ITU Triathlon am Start sein. Und hatte ja auch trotz Schilddrüsen-Depression und Motivationsloch tapfer beschlossen, mich nicht von der Teilnahme abbringen zu lassen. Doch dann war noch an ein paar anderen Stellen der Wurm drin.

Es fing an mit unserem Urlaub am Gardasee, den mein Mann Christoph und ich aktiv gestalten und für Rennradausfahrten und Wandertouren nutzen wollten. Leider kam alles anders, denn ich erlebte dort meinen allerersten Sturz mit dem Rennrad. Der ereignete sich gleich am ersten Tag unseres Urlaubs am Gardasee, als wir unsere Rennräder geschnappt hatten, um zu einer ersten Erkundungstour aufzubrechen. Weiterlesen


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Spritz-Ess-Abstand adieu? Wie schnell ist das Turboinsulin Fiasp wirklich?

Seit das neue Insulin Fiasp auf dem Markt ist, stolpert man in den sozialen Netzwerken häufig über Bilder und Beiträge von Anwendern, die umgestiegen sind und sich aber noch nicht so sicher sind, wie schnell die Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält. Beim Diabetes-Kongress der DDG informierte ich mich über das Wirkprofil des neuen Turboinsulins.

Seit einiger Zeit ist das neue Insulin Fiasp der Firma Novo Nordisk auf dem Markt. Fiasp steht für „Faster Insulin Aspart“ und ist im Grunde nichts anderes als das bekannte Novo-Insulin NovoRapid (Insulin Aspart), das allerdings mit dem Zusatzstoff Nicinamid versehen wurde, welcher den Wirkeintritt beschleunigen soll. Als Stabilisator wird die natürlich vorkommende Aminosäure L-Arginin zugesetzt. In einer vom Hersteller Novo Nordisk unterstützten Sitzung beim Diabetes-Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mai 2017 in Hamburg präsentierten die Experten wissenschaftliche Daten zum Wirkprofil. Weiterlesen


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Vortrag & Diskussion mit Ulrike Thurm zu CGM am 13. Mai 2017 in der Berliner Urania

Ulrike Thurm, Diabetesberaterin und Autorin sowie Vorsitzende der IDAA, hat mich gebeten, meine Leser auf eine Vortragsveranstaltung Mitte Mail in Berlin aufmerksam zu machen. Es geht um CGM-Systeme und ihren Nutzen für die Diabetestherapie.

Ulrike Thurm wird bei ihrem Vortrag unterstützt von einigen Sportlern, einer Schwangeren, die CGM während dieser Zeit genutzt hat, aber auch einer Freestyle Libre-Trägerin, die vorher nie gemessen hat. Weiterlesen


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Hypos vermeiden: Auf die richtige Technik kommt es an!

Wer im Dezember u2016 meine Geschichte über technische Helfer für die Vermeidung niedriger Glukosewerte im Focus Diabetes verpasst hat, kann sie heute hier auf dem Blog nachlesen. Darin geht es um die kontinuierliche Glukosemessung mit FGM und CGM, die niedrige Glukosewerte zeigen, bevor es zu spät ist. Ein Closed Loop-System schaltet sogar beizeiten selbst die Insulinzufuhr ab. Ein Streifzug durch die technischen Möglichkeiten zur Hypovermeidung.

Wenn Verena Kilian heute die Laufschuhe schnürt um eine Runde zu joggen, dann hat sie keine Angst vor plötzlich sinkenden Glukosewerten. An ihrem Oberarm klebt ein FGM-Sensor (Flash Glucose Monitoring), der kontinuierlich den Zuckerwert in ihrem Unterhautfettgewebe misst und mit einem kurzen Scan auf das dazugehörige Lesegerät überträgt. Auf dem Display kann die 35-jährige Typ-1-Diabetikerin dann ihren Glukosewert und auch seine aktuelle Tendenz ablesen: Ein nach oben oder unten zeigender Trendpfeil verrät ihr, ob der Zucker gerade steigt oder den Sinkflug angetreten hat. Weiterlesen


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Erste Bilder aus dem Trainingslager der Radprofis vom Team Novo Nordisk in Spanien

Am vergangenen Dienstag hatte ich die Gelegenheit, die Radprofis vom Team Novo Nordisk im Trainingslager zu besuchen, sie bei einer Trainingsfahrt zu begleiten und mit verschiedenen Leuten des Teams zu sprechen – darunter drei der Radprofis sowie ein Mannschaftsarzt und der Gründer des Team Novo Nordisk.

Es wird noch ein Weilchen dauern, bis ich die Interviews und meine persönlichen Eindrücke dieses Radprofi-Teams aus lauter Typ-1-Diabetikern für verschiedene Medien in Worten zusammengefasst habe. Doch eine Auswahl an Bildern kann ich heute schon hier zeigen. Weiterlesen