Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Tag 5 meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Mein erstes Mal Thalasso!

Dein erstes Mal vergisst du nie, oder wie heißt das so schön? Nun, für mich gab es gestern das erste Mal Thalassa-Anwendung im schönen Spa-Bereich der AIDA. Ziemliche Schweinerei, die ich zu Hause nicht nachmachen möchte. Trotzdem eigentlich ganz schön – wäre mein Therapeut nicht ein Mann gewesen, der die 2.000 Wörter schon aufgebraucht hatte, die er pro Tag sprechen kann.

Vielleicht bin ich ja ein bisschen prüde, aber ich war tatsächlich ein bisschen überrascht und auch besorgt, als mich ein Mann im Empfangsbereich des Spa abholte und für meine Anwendung in eine Kabine führte. Schreien und weglaufen erschien mir keine Option zu sein, also beschloss ich, tapfer zu sein und der Sache eine Chance zu geben. Weiterlesen


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Wie man Blutzuckerspitzen nach dem Essen vermeidet? Einfach mal verlaufen!

Die Wegbeschreibung zu Fuß vom Hotel zur Messe klang nachvollziehbar. Doch dann stand ich mit meinem Rollenkoffer auf einmal mitten in der Pampa von Berlin-Grunewald. Nach einer länglichen Wanderung Schritteziel für heute erreicht – und es gab definitiv keine Blutzuckerspitze nach dem Frühstück!

Gestern und heute tummele ich mich beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin. Für die Übernachtung hatte ich mir das Hotel St. Michaels Heim ausgeguckt, das zumindest Luftlinie nicht allzu weit von der Messe entfernt ist. „Prima, dann kann ich am Morgen ja zu Fuß vom Hotel zur Messe gehen“, dachte ich mir bei der Buchung. Heute morgen fragte ich daher beim Auschecken nach dem besten Weg zu Fuß zur Messe. „Oh, das ist aber ein ganzes Stück“, meinte die Dame an der Rezeption. „Macht nix, ich laufe ganz gern mal ein paar Schritte, und mein Koffer hat ja Rollen“, antwortete ich und sah mich schon Highscores beim Fitbit-Schrittezähler knacken. Weiterlesen


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Gehirn im Alarmmodus: Was genau passiert bei einer Hypo?

Wenn die Versorgung mit Glukose nicht mehr sichergestellt ist, geht das Gehirn in Alarmbereitschaft. Bei Typ-1-Diabetikern, die häufig unbemerkte Hypos haben, schaltet es schneller in den Krisenmodus als bei anderen – all das hat man herausgefunden, indem man Studienteilnehmer mit einer Hypo ins MRT geschoben hat. Doch das waren nicht meine einzigen Erkenntnisse zum Thema Hypos beim diesjährigen EASD-Kongress

Ich persönlich spüre leichte Hyposymptome bereits, wenn mein Blutzucker auf 70 bis 80 mg/dl absackt. Bei einem Wert von 60 mg/dl bin ich schweißgebadet und muss mich erst einmal hinsetzen (und natürlich auch etwas essen!). Daher staune ich immer wieder, wenn ich von anderen Typ-1-Diabetikern höre, dass ihnen erst bei einem Blutzuckerwert von 35 mg/dl ein bisschen flau in der Magengegend wird. Etwa 25 Prozent aller Typ-1-Diabetiker haben eine solche gestörte Hypowahrnehmung, wie ich beim diesjährigen Kongress der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) Mitte September 2016 in München lernen durfte. Weiterlesen


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Laufen im Tiefsand macht keinen Spaß! Urlaub auf Amrum dafür umso mehr…

Am 17. September 2016 bin ich in einer Staffel beim Amrumer Insellauf gestartet. Dummerweise hatte ich genau den Streckenabschnitt erwischt, der 4,5 Kilometer durch den Tiefsand in den Dünen führte. Das war – gelinde gesagt – blöd! Aber halb so wild: Der Lauf war für mich und Christoph Auftakt für einen einwöchigen, äußerst erholsamen Urlaub auf der schönen Insel.

Seid ihr schon einmal in Laufschuhen durch Tiefsand gelaufen? Falls ihr es unbedingt probieren möchtet, ist der Amrumer Insellauf eine tolle Gelegenheit dafür. Ihr solltet euch aber darauf einstellen, dass es anstrengend wird. Und dass der Schweinehund zu Höchstform aufläuft, während ihr verzweifelt nach überhaupt irgendeiner Form sucht. So zumindest ging es mir, als ich vor drei Wochen erstmals beim Amrumer Insellauf angetreten bin. Weiterlesen


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Hot, hot, hot! Mit einer IDAA-Staffel beim Marathon in Münster

Die Marathon-Seuche grassiert in unserer Familie: Nach meinem Mann Christoph ist nun auch meine Schwester Julia infiziert. Da sie in Münster wohnt, hatte sie sich für ihr diesjähriges Debüt für den Münster-Marathon am 11. September angemeldet. Christoph hatte sich als Begleitläufer und Pacemaker angeboten – und ich konnte dank einer Staffel der IDAA zum Glück auch an diesem schönen Marathon teilnehmen.

Eigentlich wäre es auch lustig gewesen, nur als Supporterin am Streckenrand zu stehen und aufmunternd zu jubeln, sobald Julia und Christoph vorbeirennen. Aber ein Blick auf die IDAA-Homepage hatte mir verraten, dass für den Münster-Marathon auch eine IDAA-Staffel gemeldet war, organisiert vom IDAA-„Veteranen“ Günter Poggemann. Und siehe da, es gab noch einen Platz in der Staffel, so dass ich vor unserer Abreise nach Münster am Sonnabend, den 10. September 2016 kein Spruchband mit Durchhalteparolen, sondern meine eigenen Laufschuhe und mein Startnummernband einpackte. Weiterlesen


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen


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In drei Wochen ist Triathlon – so langsam muss ich mich ranhalten!

In diesem Jahr bin ich mit meinem Triathlon-Training bislang noch nicht so richtig „in die Pötte gekommen“, wie man in meiner lippischen Heimat sagt. Dabei soll ich in genau drei Wochen beim Triathlon starten. Ich will zwar keine Rekorde brechen, aber zuversichtlich und gut durchkommen möchte ich schon.

Es hilft also alles nichts: Ich muss trainieren. Deshalb lautete mein Beschluss schon heute morgen vor dem Frühstück: Heute mache ich ein Koppeltraining! Also erst Radfahren und direkt im Anschluss Laufen, denn das ist schließlich die größte Herausforderung beim Triathlon: Wenn nach dem Radfahren die Beine eigentlich schon müde sind, trotzdem mit dem Laufen noch eine Runde Beinarbeit dranhängen. Weiterlesen