Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Gastbeitrag von Tina Röpke: „Ein Sieg gegen mich… es geht mehr als gedacht!“

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Wie berichtet, bin ich dieses Jahr leider nicht beim Hamburger Triathlon angetreten. Doch Tina Röpke, Blogleserin und ebenfalls Typ-1-Diabetikerin, war am Start. Sie hatte mich im Zuge ihrer Triathlonvorbereitung angeschrieben, weil meine Blogbeiträge über Triathlon ein wenig dazu beitragen konnten, dass sie sich diesen Wettkampf zutraut.

Ich freue mich immer riesig, wenn meine Bloggerei dem einen oder anderen Leser helfen oder Mut machen kann. Das ist die schönste Bestätigung, dass die in mein Blog investierten Stunden irgendwie sinnvoll sind. 🙂 Deshalb habe ich Tina gefragt, ob sie nicht Lust hat, ihren ersten Triathlon in einem Gastbeitrag zu schildern. Und voilà, hier ist er – Bühne frei für Tina! Vielen Dank für diesen schönen, emotionalen Bericht!

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Moin! Ich heiße Tina, bin 47 Jahre und lebe im wunderschönen Hamburg. Ich danke Antje ganz herzlich für die Möglichkeit, meine Erlebnisse und Gefühle bei meinem ersten Triathlon hier auf ihrer Seite veröffentlichen zu dürfen. Diabetes Typ 1 habe ich seit 2007 und komme ganz gut damit zurecht. So richtig sportlich war ich noch nie. Mal ein bisschen dies, mal bisschen das, aber nie irgendetwas lange und richtig gut.

Vor einigen Jahren (2013) habe ich mich zu einer Teilnahme an der Triathlon-Staffel überreden lassen. Ich sollte den Schwimmpart (500m) übernehmen. Nach viel Aufregung und Tam Tam in der Vorbereitung, habe ich die Strecke gut bewältigt und mich von der Atmosphäre tragen lassen. Toll habe ich mir gedacht, so etwas alleine machen, das wäre was… Aber wie immer in solchen Momenten, schlägt das nicht sehr ausgeprägte Selbstbewusstsein unerbittlich zu… Du…pfft…Triathlon? Guck Dich doch mal um! Alle schlank, sportlich, gesund und fit! Nee…das lass mal lieber.

Nach diesem „ersten Mal“ wollte ich mehr… In 2014 und 2015 bin ich also wieder angetreten und habe den Schwimmpart übernommen. Für 2016 waren wir als Staffel wieder gemeldet, aber sowohl Radfahrer als auch Läufer sind krank geworden, sodass ich den Startplatz verkauft habe. Zunächst war ich sehr traurig, aber im nachhinein war dies der Anfang von einem wunderbaren, aufregenden, anstrengenden und unvergesslichem Jahr…

Ich habe den Staffelstartplatz an eine triathlonbegeisterte Familie aus Bremen verkauft. Der Sohn (mittlerweile 14) konnte im letzten Jahr erstmalig als Läufer starten. Nachdem er schon bei diversen Jugendtriathlons dabei war, hat er sich der Herausforderung in Hamburg gestellt und mit Bravour bemeistert!

Die Familie war mir auf vom ersten Moment an unglaublich sympathisch und wir hatten viel Spaß bei dem Event im letzten Jahr. Nach deren Zieleinlauf und dem obligatorischen, alkoholfreien Bierchen, kam dann die Aussage: “ Na, aber nächstes Jahr machst Du doch alleine mit! Das schaffst Du schon!“ Gelächter von meiner Seite und einem vehementen Kopfschütteln, ICH niemals, das schaffe ich NIE!

Ich wollte immer schon gerne laufen können. Scheine dafür aber irgendwie nicht geschaffen zu sein. Ich kann gut walken und nehme seit Jahren an dem Women´s Run im Stadtpark auf der 5 km Strecke teil, aber zum Laufen hat es nie gereicht. Allein diese Tatsache hat mich davon abgehalten, einen Triathlon auch nur in Erwägung zu ziehen.

Aber irgendetwas hat der „Bremer“, ich nenne ihn ab jetzt nur noch Coach, in mir ausgelöst. Dieses Urvertrauen und diese Aussage „Du schaffst es schon“ hat mich irgendwie angespornt. Und ehe ich mich versah, und wie üblich alles im Keim „zergrübele“, hatte ich mich für die Sprintdistanz 2017 angemeldet…WAS? SCHLUCK!

Neben dem Diabetes habe ich noch weitere, nicht unerhebliche Päckchen zu tragen. Mein Umfeld hat überwiegend mit Unverständnis und Sorge reagiert. Nur mein Mann und meine beste Freundin, haben trotz aller Angst um mich, immer fest an mich geglaubt. Ich danke Euch beiden von ganzem Herzen!

Die Zeit nach der Anmeldung schien noch soo lang und dennoch habe ich sehr bald mit meiner Art des Trainings begonnen. Ich bin einmal die Woche zum Schwimmen gegangen und einmal am Wochenende gewalkt. Nicht sehr viel und absolut ausbaufähig. Ich bin eine extreme Frostnase und daher war für mich die Outdoor-Saison schnell vorbei. Wacker habe ich mich auf ein Laufband in ein Studio begeben und bin halt dort gewalkt. Da habe ich dann auch das erste Mal auf einem Rennrad gesessen. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar ein normales Fahrrad besessen habe, dies aber seit Jahren ungenutzt im Keller hing. Radfahren war also auch nicht so meins. Irgendwie nicht so die Idealvoraussetzungen! Und Laufbücher habe ich mir gekauft, viele Laufbücher, gute und teure Laufbücher… nur Laufen konnte ich nicht! Schmerzen im Schienbein, keine Luft mehr nach ein paar hundert Metern…puh…das kann ja was werden. Mein „Coach“ hat mich die ganzen Monate unermüdlich per WhatsApp beraten, ermutigt, gelobt auch mal getadelt und war immer für mich da!

Zu Weihnachten habe ich mir ein Rennrad gekauft! Ein maßgefertigtes Rennrad und beim Kauf konnte ich mir absolut nicht vorstellen, wie ich 20 km am Stück fahren sollte! Diese Strecke erschien mir unendlich weit. Aber der Berater des Radsportzentrum Hamburg hat mir viel Mut gemacht und mir trotz aller Kompetenz als Profitrainer nie das Gefühl gegeben, dass ich mich lächerlich mache! Danke dafür! Ein Tipp von ihm war eine Sportuntersuchung um meine anaerobe Schwelle und meinen Belastungspuls ermitteln zu lassen. Da ich mittlerweile so viel Geld investiert hatte, wollte ich nun alles richtig machen.

Ich habe diese Sportuntersuchung gemacht mit einem für mich vernichtenden Ergebnis: „Tja, sind haben zu viel Fett- und zu wenig Muskelmasse, der Belastungspuls liegt bei 138, zum Abnehmen sollten Sie 108 nicht überschreiten. Fangen Sie doch erstmal mit Spazierengehen an!“ Äh…was? Da hatten wir mittlerweile März, ich konnte nicht laufen, war noch nicht einen Meter mit dem Rennrad auf der Straße und der Doc empfiehlt „spazieren gehen“… Mein Frust und meine Enttäuschung waren kaum noch zu überbieten! Aber ich habe, auch dank der Motivation meines Mannes und des Coaches, nicht aufgegeben!

Dann kam die erste Ausfahrt mit dem Rennrad! Ich hatte mir für zu Hause zwar eine Magnetrolle gekauft, aber die Straße hatte das Rad noch nie gesehen… 10 km hatte ich mir vorgenommen. Hui…ganz schön wackelig auf den dünnen Reifen! Hat aber ganz gut geklappt. Der Aufstieg in den dritten Stock war dann anschließend zwar etwas schmerzhaft, aber von nix kommt nix!

Die Ausfahrten mit dem Rad wurden immer besser, länger und machten so langsam sogar Spaß! Haha…Triathlon ich komme! Nur mit dem Laufen klappte es weiterhin nicht… Ich musste ständig unterbrechen und walken. Entweder war der Puls mit über 180 schon nicht mehr gesund, die Beine taten nur noch weh oder irgendetwas anders klappte mal wieder nicht… Laufen ist blöd! Schon wieder war der Moment da, wo ich am liebsten alles absagen und den Startplatz verkaufen wollte…aber nix da…weiter machen!

Vielleicht zu viel… denn drei Wochen vor dem Start habe ich eine Gürtelrose bekommen. Der Hautarzt hat sofort Sport- und auch Startverbot ausgesprochen! Na toll…alles umsonst? All die Mühen, Schmerzen, die Zeit, das Geld…alles vorbei? Nach einer schlaflosen Nacht habe ich beschlossen erst einmal abzuwarten und ganz kurzfristig zu entscheiden. Ich war 2 Wochen krank geschrieben, habe mich geschont, war sogar zum Besprechen der Rose (hat funktioniert…Dinge zwischen Himmel und Erde die ich nicht verstehe) und hatte irgendwie das Gefühl, es könnte klappen, vielleicht geht es ja doch…

Der Tag der Wahrheit! Samstag 15.07.2017… 10:50 Uhr Startzeit…Block X… Ich bin dabei, ich bin wirklich da! Um mich herum alle so sportlich und ich bin dabei. Ich gehöre dazu! Danke…danke an alle die, mir diesen Moment ermöglicht haben!

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Ich hatte eher mit einem hohen Blutzucker gerechnet, da ich bei Aufregung eher ansteige, aber das hat natürlich nicht funktioniert… Ich bin noch beim Umziehen vor dem Schwimmen fast in eine Unterzuckerung abgerauscht. Bravo! Lass ich es lieber? Fange ich an? Die besorgten Blicke meines Mannes und meiner Freundin hinter dem Zaun taten mir leid, aber ich konnte jetzt nicht zurück! Also schnell ein paar kleine Dextros eingeworfen und zum Schwimmstart gegangen. Dort dann noch ein kleines Stück Banane und das sollte doch wohl reichen. Zum Glück habe ich noch zwei Monate vor dem Rennen die Sensoren des Freestyle Libre bekommen, sodass ich technisch gut ausgestattet war und häufig während des Rennens messen wollte.

Runter zum Startbereich, auf diesen wundervoll blauen Teppich! Allein diese Farbe löst schon irgendetwas in mir aus 🙂 Die Musik schallt über die 19,4 Grad „warme“ Binnenalster. Also nichts wie rein…yiepih! Gefolgt von einem „Brrrr…schei…ist das kalt! Startband unter die Füße, ein letztes Mal die Schwimmbrille kontrollieren und 5,4,3,2,1…Tuuuut! Es geht los, es geht endlich los! Ich wollte mich nicht verrückt machen lassen und habe ganz ruhig meine Züge gemacht. Nach anfänglichem Getrete und Geschupse habe ich mich dann freigeschwommen und war ganz bei mir…läuft! Ich schwimme nur Brust, von daher konnte ich die Linie im Gegensatz zu manch anderem ganz gut halten. Die gelbe Boje kommt näher… ich war ganz dicht an der Kante und alle waren sehr diszipliniert. Wie ein Entenschwarm sind wir alle ganz langsam um diese Boje gepaddelt, das sah zum piepen aus! Danach konnten wir dann wieder etwas mehr Tempo aufnehmen. Der „Rattentunnel“ kommt in Sicht. Ich war mir sicher, dass sich dort kein einziges Vieh aufhalten würde bei diesem Gewusel und war daher sehr entspannt. Raus in das Licht, links neben mir viele Zuschauer, alle klatschen und feuern an…Wahnsinn! Festen Boden unter den Füßen…schön…etwas zittrige Beine, also lieber langsam. Lächeln für die Kamera…Klick!

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Ab in die Wechselzone, ich war im guten Mittelfeld und damit sehr zufrieden. Ich habe mir wochenlang Gedanken gemacht, was ich wann in welcher Reihenfolge in der Wechselzone brauche… Ich bin wie eine Elfe aus dem Neoprenanzug gehüpft, etwas abgetrocknet, Radtrikot an und Brille auf… äh Brille auf…wo ist meine Brille… HALLO… Rucksack durchwühlt, alles entleert, alles wieder eingepackt. Das gibt es doch nicht! Mein Mann hinter Zaun „Bleib ruhig…“ KREISCH!! Noch einmal alles ausgepackt, mittlerweile stand ich dann alleine in meinem Block X. Die Brille ist nicht da, einfach nicht da! Dann habe ich mir halt meine Sonnenbrille geschnappt und mich auf in Richtung Radstrecke gemacht. Total gefrustet, nun brauche ich ja gar nicht mehr los, das macht doch alles keinen Sinn hier! Ich war die Einzige aus der grünen Gruppe, ich wurde von einigen Startern des Folgeblocks überholt und die Staffelstarter waren auch schon dabei…menno! Aber…nein…ich lasse mich nicht unterkriegen…pah! Die Strecke konnte ich gut genießen, es waren viele Zuschauer da und ich habe mich bei vielen für ihr Klatschen bedankt. Man will ja mal was zurückgeben…

 

Mein Zucker dümpelte immer noch im unteren Bereich, ich sollte wohl etwas nachladen. Ich hatte eine Flasche mit Caprisonne gefüllt und eine zweite mit Wasser und einer Magnesiumtablette. Zwischen messen und trinken vergingen aber noch einige Kilometer, ich habe es einfach vergessen!

Neu in diesem Jahr war die Wendung am Hamburger Fischmarkt nach 4,8 km. Von dort wieder zurück zur Alster geradelt, dort eine Wendung Ende Lombardsbrücke und von vorne das Ganze. Ich habe nicht viel um mich herum wahrgenommen, einzelne Zuschauer konnte ich nicht ausmachen. Ich habe nur irgendwie meinen Mann brüllen hören… Tischiiii…du schaffst das! Danke Schatz!

Kurz vor Ende der Radstrecke gesellte sich dann ein älterer Herr zu mir…auf einem herkömmlichen Herrenrad, kein Hightech, ein einfaches Rad. Er strahlte über das ganze Gesicht. „Ist das nicht toll hier, es ist mein Erstes mal und in der Alster wollte ich immer schon mal schwimmen, ach es ist so toll hier…“ Ja Hubertus, dass ist es! Wir wünschten uns ein gutes Rennen und viel Glück. Ein toller Moment! Letzte Wendung und ab in die Wechselzone.

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Durch die Gürtelrose und der damit verbundenen Trainingsunterbrechung, habe ich den Wechsel vom Rad zum Laufen nur einmal probiert und war gespannt, wie es klappen würde. Büschen wackelig…aber geht! Ich bin dann aber nicht viel gelaufen in der Wechselzone sondern überwiegend gegangen, jetzt kommt es auch nicht mehr darauf an. Schnell noch mal Zucker messen, immer noch zu wenig, ein Dextro Gel geschnappt und Richtung Laufstrecke gewackelt. Da war dann der erste Moment wo ich dachte, dass ich es nicht schaffen werde. Die Füße waren taub, mir war kalt, ich war einfach nur kaputt… Da kamen mir die Worte meines Bremer Coaches wieder in den Sinn… „Es wird hart, sehr hart, aber Du schaffst das! Einen Fuß vor den Anderen…Wenn es einfach wäre, würde es ja Fußball heißen! Okay, Okay ich mach ja schon… Als Erstes habe ich den Gelbüttel geleert…bäh…ist das süß! Gut das dort eine Verpflegungsstation kommt, erstmal Wasser und dann nehme ich doofe Nuss noch einen Müsliriegel hinterher! Schon klebt mir wieder der Mund… nicht soo schlau! Ich bin dann öfter gewalkt als gewollt, aber es ging nicht schneller. Turbo… kleine Schnecke!!

Die Uhr immer fest im Blick, die Kilometer werden weniger, ich kann es schaffen, ich WERDE es schaffen!

Letzte Kurve vor dem Rathausmarkt, alle Kräfte mobilisieren, durchbeißen… Die Zuschauer klatschen, feuern an, treiben voran…Wahnsinn! Der Teppich kommt…wieder dieses blau. Mein Moment, ich bin da! Ich merke die Tränen steigen hoch, der Hals wird eng, ich strahle, balle die Fäuste, strecke die Arme in die Luft und bin da! ICH BIN DA!! Im Ziel sehe ich die beiden Bremer, sie strahlen und ich fange an zu heulen. Alle Anspannung fällt mit einem Mal ab und ich heule und heule… Der erste Satz den ich sagen kann“ Das mache ich nie wieder!“ Ich sehe meinen Mann und meine Freundin auf der Tribüne sitzen. Auch sie strahlen und ich bin einfach nur glücklich!

Ich habe es geschafft! Die einzelnen Zeiten waren mit 15 Minuten schwimmen, 51 Minuten Rad und 43 Minuten Laufen gar nicht mal soo schlecht, aber diese Sucherei in der Wechselzone hat mich unendlich viel Zeit gekostet. Dort habe ich insgesamt 18 Minuten (für beide Wechsel) benötigt! Somit liegt meine Gesamtzeit bei 2:08:57. Aber egal! Ich habe es mir bewiesen, dass ich es schaffen kann. Ich habe nicht aufgegeben, obwohl ich oft nah dran war. Es war ein Sieg gegen mich selbst!!

Ich wollte nicht, dass der Bericht so lang wird und falls Ihr tatsächlich bis hier durchgehalten habt, danke ich Euch sehr herzlich!

Tja und nächstes Jahr… wer weiß… ich glaube, da geht wieder was!

In diesem Sinne… Aufgeben ist nie eine Option!

Tina

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2 Kommentare zu “Gastbeitrag von Tina Röpke: „Ein Sieg gegen mich… es geht mehr als gedacht!“

  1. Ein klasse Bericht. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg gegen dich. Sehr schön geschrieben. Du konntest deine Emotionen gut mit dem Text transportieren.

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  2. Toller Bericht, Respekt für die Leistung und Glückwunsch zum Sieg über dich selbst.

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