Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Nun also auch die Schilddrüse: Mein Vertrauen in meinen Körper ist mal wieder angeknackst

Es ist nun eine knappe Woche her, dass ich meine aktuellen Quartals-Blutwerte bekommen und erfahren habe, dass meine Schilddrüse Stress macht. Am Donnerstag war ich nun also beim Ultraschall, wo sich die Vermutung meines Diabetologen bestätigte. Eine Hashimoto-Thyreoiditis, wie sie sich bei mir offenbar anbahnt, ist kein Weltuntergang und gut behandelbar. Und doch hat sie mir einen Stich versetzt, mit dem ich nun erst einmal klarkommen muss.

Beim Ultraschall zeigten sich in meiner Schilddrüse (ach nein, ich wollte sie ab jetzt doch Schulddrüse nennen…) keine Knoten, die auf eine autoimmun oder erblich bedingte Überfunktion hingewiesen hätten. Stattdessen war das Gewebe sehr stark durchblutet, was als Zeichen für eine akute Entzündungsreaktion gilt, wie sie auch zu Beginn einer Hashimoto-Thyreoiditis in der Regel auftritt. Einfach gesagt: Das Immunsystem greift das Schilddrüsengewebe an, das sich zunächst mit verstärkter Aktivität wehrt und vermehrt Schilddrüsenhormone ausschüttet. Dann siegt das Immunsystem und die Schilddrüse gibt nach und nach ihren Geist bzw. die Hormonproduktion auf. Weiterlesen

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Blöde Neuigkeiten aus dem Labor: Ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion!

Vergangene Woche war ich zum regulären Quartals-Check bei meinem Diabetologe. Am Montag waren die Laborwerte da – mit der unschönen Nachricht, dass die Werte auf eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen. Nun geht’s zum Ultraschall und möglicherweise weiterer Diagnostik…

Als ich vergangenen Donnerstag bei meinem Diabetologen im Sprechzimmer saß, hatte ich eine etwas längere Beschwerdeliste dabei. Denn seit ein paar Wochen habe ich ungewohnt häufig hohe Zuckerwerte, obwohl ich mein Basalinsulin und auch meine Bonusfaktoren hochgeschraubt habe. Statt normalerweise 8 bis 12 Einheiten spritzte ich auf einmal 16 Einheiten Lantus, mein Frühstücksfaktor hatte sich von 1 auf 2 (oder besser noch ein bisschen aufgerundet) verdoppelt. Weiterlesen


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Diskriminierung bei „Dinner in the Dark“: Inklusion gilt auch für Menschen mit Diabetes!

Gestern ist in der Blood Sugar Lounge ein Beitrag von mir erschienen, in dem ich über meinen fehlgeschlagenen Besuch beim „Dinner in the Dark“ berichtet habe. Mit den zum Teil wirklich bösen Kommentaren bei Facebook hatte ich allerdings nicht gerechnet.

Das Projekt „Dinner in the Dark“ gehört zum bekannten „Dialog im Dunkeln“. Ebenso wie „Dialog im Dunkeln“ will „Dinner in the Dark“ um Verständnis für Blinde und ihre Lebenswelt werben. Die Gäste bekommen in absoluter Dunkelheit von blinden Kellnern ein Überraschungsmenü serviert und können dabei einen kleinen Eindruck gewinnen, wie sich Alltag für Menschen anfühlt, die nicht sehen können. Doch für Menschen wie mich, die auch im Stockdunkeln wissen müssen, wie viele Kohlenhydrate in ihrem Essen enthalten sind, gab es vor ein paar Jahren (wohlgemerkt vor ein paar Jahren – ich weiß nicht, ob das immer noch so schlecht gehandhabt wird) keine Hilfestellung – im Gegenteil.  Weiterlesen


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10 Prozent Rabatt auf alle Diabetes-Armreifen von Pepmeup für die Fans von Süßhappyfit!

Kennt ihr Steffi vom Nachbarblog Pepmeup? Sie bloggt nicht nur über die Höhen und Tiefen des Leben mit Typ-1-Diabetes, sondern hat es sich auch zum Ziel gesetzt, Diabetes mit schicken Accessoires ein bisschen stylischer zu machen. Ganz neu in ihrem Sortiment sind schlichte, edle Armreifen. Und das beste ist: Fans dieses Blogs erhalten bis Ende Juni 10 Prozent Rabatt!

Ich habe Diabetes-Accessoires gegenüber ja ein eher… ehem… zwiespältiges Gefühl, wie man hier nachlesen kann. Auch mit den coolen Stickern für die Sensoren des Freestyle Libre, die Steffi im Pepmeup-Shop vertreibt, kann ich leider nicht viel anfangen. Denn ich pappe grundsätzlich ein Kinesiotape über meinen Sensor, um den Sensor zu schützen. Der Kleber hält bei mir zwar bombenfest, doch der Türrahmen ist im Zweifelsfall der stärkere Gegner… Weiterlesen


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Bye bye Fitbit: Warum ich keine Lust mehr auf meinen Schrittzähler habe

Ein gutes Jahr lang war mein Fitbit-Schrittzähler mein täglicher Begleiter. Er hat mich tatsächlich des öfteren auf Trab gebracht, wenn ich sonst eher herumgesessen hätte. Doch zuletzt hat er mich auch immer mehr genervt. Und nun scheint sein Akku aus dem letzten Loch zu pfeifen – Zeit für einen Abschied also.

Am Anfang meiner Fitbit-Karriere überwog die neugierige Begeisterung: Welche Strecken in meinem Alltag ergeben wie viele Schritte? Und wie kann man ein mageres Schrittekonto kurz vor dem Schlafengehen noch ein wenig pimpen? All das waren spannende Fragen. Dann beschäftigte ich mich mit den Details: Es ging nicht nur noch um die Gesamtschrittzahl pro Tag, sondern auch um die Verteilung der Schritte über den Tag. Außerdem erkundete ich die Fitbit-Szene und ihre Protagonisten. Und schließlich verfiel ich auch in einen gewissen Shopping-Rausch, weil man für den Fitbit-Schrittzähler einiges an Accessoires kaufen kann. Weiterlesen


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Low Carb Müsli Marke Eigenbau: Einfach, lecker und blutzuckerfreundlich!

Die Zutaten für dieses selbstgemachte Müsli hat man entweder in der Schublade oder kann sie problemlos besorgen. Und anders als konventionelle Müslis, die leicht auf 65 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm kommen, kann man die 4,5 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm bei diesem Müsli getrost vernachlässigen. Ich bin begeistert!

Vor einer Weile hat Susanne vom Nachbarblog „Zucker im Gepäck“ in der Blood Sugar Lounge ein Rezept für ein selbstgemachtes und definitiv sehr kohlenhydratarmes Power-Müsli veröffentlicht, das mich neugierig gemacht hat. Kein Wunder, denn ich versuche ja ganz gern, meine Kohlenhydratzufuhr etwas niedriger zu halten. Und Müsli, das üblicherweise aus Unmengen Getreideflocken besteht, verträgt sich mit diesem Wunsch im Normalfall eher nicht. Weiterlesen


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Vortrag & Diskussion mit Ulrike Thurm zu CGM am 13. Mai 2017 in der Berliner Urania

Ulrike Thurm, Diabetesberaterin und Autorin sowie Vorsitzende der IDAA, hat mich gebeten, meine Leser auf eine Vortragsveranstaltung Mitte Mail in Berlin aufmerksam zu machen. Es geht um CGM-Systeme und ihren Nutzen für die Diabetestherapie.

Ulrike Thurm wird bei ihrem Vortrag unterstützt von einigen Sportlern, einer Schwangeren, die CGM während dieser Zeit genutzt hat, aber auch einer Freestyle Libre-Trägerin, die vorher nie gemessen hat. Weiterlesen