Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Event für Blogger und einem für die Presse?

Als Medizinjournalistin, die privat außerdem über Diabetes bloggt, erhalte ich regelmäßig Einladungen zu Presseveranstaltungen UND Einladungen zu Blogger-Events. Ist das nicht alles dasselbe? Nein, auf keinen Fall! Zeit für einen kleinen Vergleich.

Bevor ich anfing, über mein Leben mit Typ-1-Diabetes zu bloggen, waren mir nur Presseveranstaltungen vertraut, zu denen mich Unternehmen einladen, wann immer sie eine neue Studie vorstellen oder ein neues Produkt präsentieren möchten. Doch seit es mein Blog gibt, flattern auch regelmäßig Einladungen zu Blogger-Events wie dem   DXBerlin, DXStockholm (Fa. Abbott), dem Blogger-Event auf Schloss Hohenkammer oder dem DiabetesMeetUp (Fa. Roche Diagnostics) ins Haus. Worin also unterscheiden sich Blogger-Events von klassischen Presseveranstaltungen? Weiterlesen

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Team Novo Nordisk: Zu Besuch bei den Radprofis im Trainingslager in Alicante

Ich interessiere mich zwar für Sport mit Diabetes und schwinge mich beim Triathlon auch gern selbst aufs Rennrad, doch was für ein Leben Radprofis führen, war mir lange völlig fremd. Bis mir eine Einladung ins Trainingslager des Team Novo Nordisk ins Haus flatterte – dem weltweit ersten und einzigen Radprofi-Team, dem nur Typ-1-Diabetiker angehören.

Meine Reise zu den Radprofis führt mich von Hamburg via Barcelona nach Alicante, erst kurz vor Mitternacht kann ich im Hotel einchecken. Am nächsten Morgen geht es bereits um 7 Uhr morgens los: Gemeinsam mit anderen Journalisten aus Großbritannien und Italien werde ich zu einem anderen Hotel gefahren, dem Dreh- und Angelpunkt des Trainingslagers des Team Novo Nordisk gefahren. Auf uns wartete ein ereignisreicher Tag mit einem genau getakteten Zeitplan.

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Herzallerliebst: Unser verspätetes Valentins-Dinner mit Herz-Tortellini und Apfelrosen

Als mir der Münchener Riva-Verlag vor ein paar Wochen ein Rezensionsexemplar des Kochbuchs „Essen mit Liebe“ schickte, war damit wohl insgeheim die Hoffnung verbunden, ich möge noch vor dem Valentinstag ein paar Zeilen über das Werk schreiben. Hat leider nicht geklappt, denn ich bespreche ungern Kochbücher, ohne wenigstens ein darin enthaltenes Rezept ganz in echt auszuprobieren. Aber kein Problem: Liebe geht auch nach dem Valentinstag durch den Magen.

Und so haben mein Mann Christoph und ich gestern Abend an zwei kreativen Liebeserklärungen aus der Küche versucht. Nummer eins: Herz-Tortellini mit Räucherlachsfüllung. Nummer zwei: Apfelrosen im Blätterteig als Dessert. Weiterlesen


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Schluss mit den Werbelügen: Leben mit Diabetes heißt leider auch Leben mit Einschränkungen!

„Mit Typ-1-Diabetes kann man heute ein ganz normales Leben führen!“ Es gibt Tage (und diese Woche hatte ich einige davon), an denen ich Sprüche wie diesen um’s Verrecken nicht hören möchte. Weil sie schlicht und ergreifend mit dem realen Alltag nichts zu tun haben.

Wer heutzutage die Diagnose Typ-1-Diabetes erhält, der bekommt von Beginn an Botschaften wie „Sie können weiter alles essen, was Sie essen möchten“ oder „Sie müssen sich mit nichts wirklich einschränken“ mit auf den Weg. Auf der Internetseite des Profil-Instituts liest sich das so: „ (…) mit guter Blutzuckerkontrolle können Diabetiker jedoch – abgesehen von der Therapie – ein vollkommen beschwerdefreies und normales Leben führen.“ Das ist sicherlich beruhigend und ermutigend gemeint, denn eine Aussage wie „Sie haben sich hier eine lebensbedrohliche Stoffwechselerkrankung angelacht, die Sie permanent auf Trab halten und Ihnen regelmäßig den Tag versauen wird“ würde wohl kaum dabei helfen, die Diagnose zu akzeptieren und mutig nach vorn zu schauen. Weiterlesen


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Hypos vermeiden: Auf die richtige Technik kommt es an!

Wer im Dezember u2016 meine Geschichte über technische Helfer für die Vermeidung niedriger Glukosewerte im Focus Diabetes verpasst hat, kann sie heute hier auf dem Blog nachlesen. Darin geht es um die kontinuierliche Glukosemessung mit FGM und CGM, die niedrige Glukosewerte zeigen, bevor es zu spät ist. Ein Closed Loop-System schaltet sogar beizeiten selbst die Insulinzufuhr ab. Ein Streifzug durch die technischen Möglichkeiten zur Hypovermeidung.

Wenn Verena Kilian heute die Laufschuhe schnürt um eine Runde zu joggen, dann hat sie keine Angst vor plötzlich sinkenden Glukosewerten. An ihrem Oberarm klebt ein FGM-Sensor (Flash Glucose Monitoring), der kontinuierlich den Zuckerwert in ihrem Unterhautfettgewebe misst und mit einem kurzen Scan auf das dazugehörige Lesegerät überträgt. Auf dem Display kann die 35-jährige Typ-1-Diabetikerin dann ihren Glukosewert und auch seine aktuelle Tendenz ablesen: Ein nach oben oder unten zeigender Trendpfeil verrät ihr, ob der Zucker gerade steigt oder den Sinkflug angetreten hat. Weiterlesen


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Geschüttelt oder gerührt? Mein erster Versuch mit Schüttelpizza à la Happy Carb

Seit einer Weile liegt in meiner Küche das zweite Buch der Happy Carb-Autorin Bettina Meiselbach, in dem sie ihre liebsten Low Carb-Rezepte zum besten gibt. Weil ich dieser Tage etwas kochfaul bin, habe ich erst gestern mal ein Rezept daraus ausprobiert. Es hat den Test bestanden.

Über Bettis erstes Buch, in dem sie den unglücklichen Werdegang ihres Typ-2-Diabetes und ihren erfolgreichen Kampf gegen Pfunde, Depression und hohe Blutzuckerwerte schildert, habe ich hier ja schon vor etlichen Monaten geschrieben. In ihrem zweiten Buch steht nicht ihre persönliche Geschichte im Vordergrund; stattdessen präsentiert sie darin die Rezept-Favoriten ihres Blogs Happy Carb. Eines dieser Rezepte habe ich nun gestern nachgekocht. Es trägt den lustigen Titel „Schüttelpizza“ und war für mich genau das richtige an einem Tag, an dem man beim bloßen Blick nach draußen eher in Schüttelfrost verfallen kann.

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Sibirien-Marathon 2017 in Elmshorn: Daraus sollten wir eine Tradition machen!

Es gibt nicht viele Läuferinnen und Läufer, die das Glück haben, beim Sibirien-Marathon antreten zu dürfen. Genau genommen nur ein paar Dutzend von ihnen, denn mehr Startplätze gibt es nicht. Nach unserer Premiere in 2016 waren wir nun auch dieses Jahr mit einer Staffel dabei, als es am 5. Februar 2017 hieß, den See im Forst Sibirien 59 Mal zu umrunden.

Der Veranstalter des Events, Christian Hottas, hatte mich schon vor geraumer Zeit gefragt, ob er für mich und mein Team der IDAA wieder eine Staffel reservieren soll. Das war auch gut so, denn die Staffeln sind begehrt – und mehr als sechs von ihnen werden nicht zum Start zugelassen, damit die Laufveranstaltung ihren kleinen, familiären Charakter behält. Weiterlesen