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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Magendrücken, Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung: Wenn der Diabetes die Verdauung beeinträchtigt

3 Kommentare

Wer meinen Artikel über Verdauungsprobleme bei Diabetes im Focus Diabetes (Heft 3.2016) verpasst hat, kann ihn hier noch einmal nachlesen. Ich für meinen Teil bin seit dieser Recherche heilfroh, dass ich keine Gastroparese habe. Die gewöhnlichen Sperenzchen des Diabetes sind schon herausfordernd genug… Doch lest einfach selbst!

Es ist schon lange her, dass Armin Scholz sich einmal so richtig satt gegessen hat. An manchen Tagen bekommt er kaum mehr als einen Pudding herunter, weil sein Magen gegen jeden Bissen rebelliert. Der 38-Jährige aus Borken in Hessen leidet unter einer Magenlähmung (Gastroparese), ausgelöst durch seinen Typ-1-Diabetes.

„Es fing im Oktober 2005 mit Übelkeit und Erbrechen und einem ständigen Würgereiz an“, erzählt der Mann, „anfangs habe ich natürlich gedacht, ich hätte mir einen normalen Magen-Darm-Infekt eingefangen.“ Doch einige Arztbesuche und Klinikaufenthalte später war klar: Die Nerven, die von Armin Scholz’ Gehirn zu seinem Magen führen, sind infolge des Diabetes geschädigt. Sie können den Muskeln nicht mehr die erforderlichen Impulse geben, um den Nahrungsbrei weiter in den Darm zu befördern.

Magenentleerungs-Szintigrafie: Wie lange verbleibt die Testmahlzeit im Magen?

Doch bis zur sicheren Diagnose standen verschiedene Untersuchungen an. Zunächst machte Armin Scholz einen Atemtest: Die Zusammensetzung der Gase in der Atemluft liefert häufig Hinweise darauf, wie lang Nahrung bereits im Magen liegt. Beim ihm brachte allerdings erst eine Magenentleerungs-Szintigrafie in einer nuklearmedizinischen Praxis Klarheit. Dabei bekommt der Patient eine schwach radioaktiv markierte Testmahlzeit zu essen. Im Anschluss werden nach festgelegten Zeitintervallen mit einer speziellen Gammakamera mehrere Bilder erstellt. Anhand dieser lässt sich erkennen, wie lange die Nahrung im Magen bleibt. Armin Scholz’ Magen braucht etwa dreimal so lange wie der eines Gesunden, um Nahrung weiter in den Darm zu befördern.

Nervenschäden im Verdauungstrakt machen nicht immer Beschwerden

Störungen bei der Magenentleerung kommen bei Diabetikern sehr häufig vor, wie die Gastroenterologin Jutta Keller weiß. Die Privatdozentin behandelt als Oberärztin im Israelitischen Krankenhaus Hamburg viele Patienten mit Funktionsstörungen im Verdauungstrakt. „Beim Stichwort diabetische Neuropathie denken die meisten Menschen vor allem an die Füße und nicht so sehr an den Magen-Darm-Trakt. Doch tatsächlich sind Verdauungsprobleme bei Diabetikern weit verbreitet, auch wenn längst nicht alle deswegen tatsächlich Beschwerden haben.“ Manchmal verspüren die Betroffenen nicht einmal ein Völlegefühl, auch wenn der Magen sich nicht selbst entleert. „Wenn die Nerven einmal geschädigt sind, lässt auch dieses Gefühl einfach nach“, erklärt die Gastroenterologin. Durchfälle und Verstopfung sind ebenfalls häufige Folgen eines Diabetes, denn auch in der Darmwand gibt es ein enges Geflecht von Nervenzellen, die durch eine schlechte Blutzuckereinstellung ebenfalls Schaden nehmen können.

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Meist ist es der sogenannte Nervus vagus, der vom Diabetes in Mitleidenschaft gezogen wird. „Dieser Nerv kommt direkt vom Gehirn und steuert die Funktion der Speiseröhre und die Magenentleerung“, erklärt Jutta Keller. „Dieser Nerv wird schon bei kurzzeitig hohen Blutzuckerwerten akut gelähmt, so dass der Nahrungsbrei erst einmal im Magen bleibt. Bei längerfristig hohen Blutzuckerwerten nimmt der Nerv dann auch dauerhaft Schaden.“

Schwer planbare Arbeitstage mit ständig wechselnden Pausenzeiten

Im Fall von Armin Scholz, der seit seinem 21. Lebensjahr Diabetiker ist, waren es starke Blutzuckerschwankungen, die zu seiner Magenlähmung geführt haben: „Ich habe meinen Diabetes in den ersten Jahren ziemlich vernachlässigt. Als ich später in der Gastronomie gearbeitet habe, hatte ich lange und schwer planbare Arbeitstage mit ständig wechselnden Pausenzeiten“, erinnert er sich. „Ich habe mich im Job viel bewegt und hatte dadurch häufig niedrige Blutzuckerwerte. Wenn ich an meinen 15-Stunden-Tagen zwischendurch etwas gegessen habe, habe ich nicht immer sofort Insulin gespritzt, sondern oft erst viel später, wenn der Wert längst sehr hoch geklettert war.“

Ständige Blutzucker-Achterbahnfahrten oder dauerhaft erhöhte Zuckerwerte sind auch bei Jutta Kellers Patienten häufige Ursachen für Verdauungsprobleme: „Typische Fälle sind entweder jüngere Männer mit Typ-1-Diabetes, die in jungen Jahren ihre Diabetestherapie haben schleifen lassen und deshalb bereits schwere Folgeerkrankungen haben. Oder ältere Typ-2-Diabetiker, bei denen sich der Diabetes unentdeckt über einen längeren Zeitraum schleichend entwickelt und deshalb schon Schaden angerichtet hat.“

HbA1c-Wert ist ein Durchschnittswert, der nichts über Schwankungen aussagt

Eine frühzeitige Diabetesdiagnose und eine gute Blutzuckereinstellung sind der beste Schutz vor diesen Schäden. Ein Langzeitblutzucker (HbA1c-Wert) im Zielbereich ist zumindest ein Hinweis darauf, dass der Diabetes gut eingestellt ist. Doch Jutta Keller betont: „Der HbA1c-Wert zeigt nur den durchschnittlichen Blutzuckerwert der vergangenen Wochen an, sagt aber nichts über die Bandbreite der Einzelwerte aus. Wichtig sind neben einem guten Durchschnittswert auch möglichst stabile Werte ohne dramatische Schwankungen.“ Wer also nach den Mahlzeiten regelmäßig hohe Blutzuckerspitzen hat und ebenso häufig heftig unterzuckert, der schneidet zwar möglicherweise bei der Laboruntersuchung des HbA1c-Werts gut ab, tut seinen Gefäßen und Nerven aber trotzdem keinen Gefallen.

Fettreiche Mahlzeiten meiden, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen

Nervenschäden im Verdauungsapparat sind allerdings kein Grund, in Panik zu geraten. Werden sie frühzeitig entdeckt, kann man die Beschwerden bereits mit einer Ernährungsumstellung deutlich lindern. Bei Jutta Kellers Patienten fängt damit jede Therapie an: „Der Magen kann weiche, breiförmige Lebensmittel leichter entleeren als feste Nahrung, die noch von Verdauungssäften zerkleinert werden muss.“ Sie rät außerdem dazu, fettreiche Mahlzeiten zu meiden und lieber mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, helfen verschiedene Medikamente, die den Brechreiz lindern (Antimimetika). „Leider gibt es keine Arzneimittel, die ganz speziell für die Behandlung der Gastroparese zugelassen sind“, sagt die Expertin. „Man muss für die Langzeittherapie also immer einen ganz individuellen Behandlungsplan entwickeln.“

Blutzuckermanagement mit Magenentleerungsstörung ist sehr schwierig

Mindestens ebenso wichtig wie die Therapie der Verdauungsbeschwerden ist es aber, den Diabetes gut in Schach zu halten: „Es wäre fatal zu denken, dass eine gute Blutzuckereinstellung nun nichts mehr bringt, weil ohnehin schon Spätschäden aufgetreten sind“, mahnt Jutta Keller. „Damit die Folgeerkrankungen nicht weiter fortschreiten und damit keine akuten Magenentleerungsstörungen auftreten, sollten Patienten darauf achten, dass ihr Blutzucker gut eingestellt ist.“ Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn ein erfolgreiches Diabetesmanagement ist für die Betroffenen oft sehr schwierig: Wenn die Magenentleerung gestört ist, weiß man nie ganz genau, wie lange die Kohlenhydrate einer Mahlzeit tatsächlich brauchen, bis sie in Form von Glukose im Blut angelangt sind. Bleibt die Nahrung ungewöhnlich lange im Magen, wirkt das Mahlzeiteninsulin zu schnell und es kommt zu einer Hypoglykämie. Entleert der Magen die breiige Kost einmal schneller, kann der Blutzuckerspiegel rasch nach oben schießen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Insulinabgabe?

Diese Schwierigkeiten sind auch Armin Scholz vertraut: „Bei einer Untersuchung meiner Magenentleerungsgeschwindigkeit dauerte es einmal 177 Minuten, bis die Hälfte meines Mageninhalts entleert war. Aber an einem anderen Termin waren es 300 Minuten. Beim Gesunden dauert dieser Vorgang übrigens maximal 50 Minuten.“ Unter solchen Umständen ist es sehr schwierig, den richtigen Zeitpunkt für die Insulingabe zu ermitteln oder abzuschätzen, über welchen Zeitraum das Insulin bei einer Pumpentherapie verzögert abgegeben werden soll. Auch Übelkeit und Erbrechen, wie sie bei einer Gastroparese immer wieder vorkommen, erschweren die Insulindosierung: „Man weiß ja nie genau, ob das Essen wirklich drinbleibt.“

Übelkeit, Würgereiz, Schwindelgefühl und unsicherer Stand

Die Expertin Jutta Keller rät Diabetikern, sich bei Verdauungsbeschwerden immer an den Hausarzt oder Diabetologen zu wenden, um die Ursachen abklären zu lassen. „Der behandelnde Arzt schaut dann erst einmal, ob es sich um eine akute entzündliche Erkrankung handelt. Wenn er den Verdacht hat, dass diabetische Nervenschäden dahinter stecken, wird er seinen Patienten zur weiteren Diagnostik an einen Gastroenterologen überweisen.“ Diesen Weg hat auch Armin Scholz beschritten. In seinem Fall ließ sich mit Schonkost und Medikamenten allerdings nicht der gewünschte Effekt erzielen. Seit 2006 trägt er eine Insulinpumpe um seine Blutzuckereinstellung zu verbessern. Doch die Magenprobleme blieben: Es gibt keine Tage ohne Übelkeit und Würgereiz. Hinzu kommen Schwindelgefühl und ein unsicherer Stand. „Es kommt mir vor wie permanenter Seegang“, beschreibt er das Gefühl, das ihn Tag und Nacht begleitet und ihn häufig genug auch am Schlafen hindert.

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Bereits bei ganz normalen Bewegungsabläufen wird ihm übel und er muss seine Tätigkeit unterbrechen. Seine sozialen Kontakte sind deshalb weniger geworden: „Ich treffe mich kaum noch mit Freunden, weil ich nie sagen kann, ob meine Übelkeit es zulässt, dass ich eine Verabredung auch wirklich einhalten kann.“ Die Isolation schlägt auf sein Gemüt, Armin Scholz leidet inzwischen unter Depressionen: „Ich verbringe meine Tage so, wie ich sie nie gestalten wollte, nämlich am Nachmittag auf der Couch vor dem Fernseher, weil nichts anderes mehr geht.“

Schrittmacher steuert über programmierte elektrische Impulse die Magenentleerung

Hilfe sollte ein Magenschrittmacher (siehe Infobox weiter unten) bringen, der 2013 implantiert wurde. Ein solches Gerät ist für Menschen mit Gastroparese die Ultima Ratio, um die hartnäckige Übelkeit in den Griff zu bekommen. Der Schrittmacher steuert über programmierte elektrische Impulse die Magenentleerung. Bei den meisten Patienten lindert ein solcher Schrittmacher die Beschwerden gut, so dass sie wieder ein ganz normales Leben führen können. Doch Armin Scholz ist ein besonders kniffliger Fall, bei dem die Experten immer wieder neu an der Einstellung des Geräts feilen müssen.

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Doch langsam ist Land in Sicht: Seit Frühjahr 2016 hat er 10 Kilo zugenommen – ein toller Erfolg für jemanden, der wegen seiner gestörten Verdauung manchmal tagelang keine Nahrung bei sich behalten kann und um jedes Gramm mehr auf den Rippen kämpfen muss. Nach wie vor kann Armin Scholz nur kleine Portionen Nahrung zu sich nehmen. Am besten verträgt er weiche Schonkost. „Haferflocken, Milch, Pudding und Grießbrei sind Lebensmittel, die ich immer im Haus habe. Meine Fritteuse hingegen ist nach meiner Diagnose Gastroparese direkt auf den Müll gewandert.“


Magenschrittmacher – so funktioniert’s

Ein Magenschrittmacher ist ein Nervenstimulator, der üblicherweise im unteren Bauchbereich unter der Haut implantiert wird. Er ist mit zwei Elektroden verbunden, die in die äußere Magenwand eingesetzt werden. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert einen kurzen Aufenthalt im Krankenhaus. Über die Elektroden gibt der Magenschrittmacher rund um die Uhr schwache elektrische Impulse ab und stimuliert so die Nerven und die Muskulatur des unteren Magenbereichs. Die Frequenz der Impulse kann vom Arzt eingestellt und umprogrammiert werden. Wenn nach etwa 8 Jahren die Batterie des Magenschrittmachers leer ist, muss das Gerät komplett ausgetauscht werden.


Typische Verdauungsprobleme infolge diabetischer Nervenschäden

Magenlähmung (Gastroparese):

Was ist das? Der Nahrungsbrei wird verzögert vom Magen in den Dünndarm transportiert. Betroffen sind etwa 30 Prozent aller Typ-2-Diabetiker und mehr als die Hälfte aller Typ-1-Diabetiker.
Symptome: Völlegefühl, Übelkeit und Druck im Oberbauch.
Diagnostik: Atemtest nach einem Testfrühstück zur Bestimmung der Geschwindigkeit der Magenentleerung, Magenspiegelung, Magenentleerungs-Szintigrafie mit Kontrastmittel.
Therapie: zunächst Ernährungsumstellung (genauer – bitte ergänzen), dann Medikamente zur Anregung der Magen-Darmtätigkeit und zur Linderung von Übelkeit und Brechreiz, in schweren Fällen Magenschrittmacher.

Bewegungsstörungen der Speiseröhre:

Was ist das? Die Nahrung wird verzögert durch die Speiseröhre transportiert. Betroffen sind zwischen 40 und 60 Prozent aller Diabetiker.
Symptome: Es fühlt sich an, als bleibe einem der „Bissen im Halse stecken“. Auch Schmerzen hinter dem Brustbein, Hochfließen von Speiseröhreninhalt und sein Verschlucken mit heftigem Husten sind mögliche Symptome.
Diagnostik: Spiegelung von Magen und Speiseröhre, Druckmessung.
Therapie: Umstellung der Ernährung auf leichte Kost, Schluckübungen, in schweren Fällen Ernährung über eine Magensonde.

Chronische Verstopfung (Opstipation):

Was ist das? Im Dünn- und Dickdarm geht alles langsamer voran, wenn die entscheidenden Nervenimpulse fehlen. Bis zu 60 Prozent aller Diabetiker leiden unter chronischer Verstopfung.
Symptome: Weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang, starkes Pressen beim Stuhlgang, sehr fester Stuhl.
Diagnostik: Abtasten des Bauches und des Darmausgangs, ggf. Ultraschall- oder Laboruntersuchungen sowie Darmspiegelung, Messung der Transitzeit.
Therapie: Zunächst Hausmittel wie faserreiche Kost, Flohsamen, Trockenobst oder Sauerkrautsaft. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegung bringen den Darm in Schwung, auch milde Abführmittel helfen. In sehr schweren Einzelfällen operative (Teil-)Entfernung des Dickdarmes.

Chronische Durchfälle (Diarrhö):

Was ist das? Die Nahrung wandert schneller als normal durch den Magen-Darm-Trakt. Von regelmäßigen Durchfällen sind etwa 20 Prozent aller Diabetiker betroffen. Symptome: Mehr als dreimal täglich Stuhlgang, der zudem sehr dünnflüssig ist, bei schweren Durchfällen Anzeichen für Austrocknung.
Diagnostik: Ausschluss einer akuten Infektion, Abtasten des Bauches, Labortests (Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stoffwechselstörungen), Ultraschall zum Erkennen von Entzündungen der Darmwand.
Therapie: Ausreichend Trinken (Flüssigkeitsersatz), leichte Kost / Schonkost

Sonderfall Zöliakie – wenn der Körper Gluten nicht verträgt

Glutenfreie Lebensmittel sind mittlerweile in jedem Supermarkt allgegenwärtig. Immer mehr Menschen meiden das Klebereiweiß, das in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel oder Gerste vorkommt. Doch für Menschen mit Zöliakie ist der Verzicht auf Gluten kein modischer Ernährungstrend, sondern bittere Notwendigkeit. Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper gegen Gluten gebildet werden. Diese Antikörper greifen den Dünndarm an und führen zu Verdauungsbeschwerden. Aktuelle Studien zeigen, dass Menschen mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Rheuma, multiple Sklerose oder Hashimoto-Schilddrüsenerkrankung besonders häufig an Zöliakie erkranken. Experten zufolge hat jeder zehnte Diabetiker auch eine Zöliakie. Typische Anzeichen einer Zöliakie sind Durchfälle, Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen und unklare Bauchschmerzen. Seltener kommt es zu Hautausschlägen oder starkem Juckreiz. Manche Betroffene werden auch durch eine Unverträglichkeit von Milchprodukten (Laktoseintoleranz) auf ihre Zöliakie aufmerksam. Eine glutenfreie Ernährung kann dazu beitragen, dass sich die geschädigten Dünndarmzotten wieder erholen. Dann vertragen die meisten Patienten auch Milchprodukte wieder ohne Probleme.

 

 

 

 

 

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3 Kommentare zu “Magendrücken, Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung: Wenn der Diabetes die Verdauung beeinträchtigt

  1. Whoa, sehr interessant und das erklärt mir in der Rückschau auch so manchen Vorfall aufgrund hoher BZ-Werte 😬
    Ich lebe halt mit mein Diabetes und meine auch, mich ziemlich auszukennen und doch lerne ich immer wieder Neues…
    DANKE 🙏🏻💗

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  2. Oh je die Symptome kenne ich nur zu gut von meiner Laktoseintoleranz. Wobei ich das jetzt nicht mit den Folgen von Diabetes gleichsetzen will, aber lästig ist es allemal ständig auf die Ernährung achten zu müssen 😦

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Von heiter bis wolkig: Mein persönlicher Diabetes-Jahresrückblick 2016 | Süß, happy und fit

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