Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Mit Schwerbehindertenausweis 15% Rabatt bei VW

In der Diabetes-Community wird ja immer mal wieder kontrovers diskutiert, ob es nun von Vorteil ist, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen oder nicht. Ich habe meinen Ausweis nun schon seit ein paar Jahren und kann keinerlei Nachteile feststellen – im Gegenteil!

Meinen Antrag habe ich seinerzeit eigentlich nur eingereicht, um mir den Steuervorteil in Höhe von 570 Euro pro Jahr zu sichern. Je nach Grad der Behinderung (GdB) fällt der Steuervorteil unterschiedlich hoch aus, was man z. B. hier auf der Internetseite der Aktion Mensch nachlesen kann. Ich habe eine GdB von 50, was quasi erst die „Eintrittskarte“ für Vergünstigungen (pardon, im Behördenjargon heißt das „Nachteilsausgleich“) eine Schwerbehinderung ist. Ein GdB von unter 50 bringt keine nennenswerten Vorteile mit sich. Weiterlesen

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Schwitzen, Enge, Schmerzen und Scham: Auf einmal hat Fettleibigkeit ein Gesicht…

Nach 150 Metern Fußweg geht ihm die Puste aus und der Schweiß läuft. Die meisten Sicherheitsgurte in Autos sind zu kurz, nur wenige Stühle im Büro oder im Kino sind der Schwerlast eines 200-Kilogramm-Körpers gewachsen, das eigene Kind findet vor lauter Bauch keinen Platz auf dem Schoß. Kein Wunder, dass viele Fettleibige sich nichts sehnlicher als eine Operation wünschen. Bei einem Besuch im Adipositas-Zentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durfte ich bei einem solchen Eingriff zusehen.

Wenn Ärzte von behandlungsbedürftigem Übergewicht (Adipositas) sprechen, dann meinen sie Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) von über 30. Darunter muss man sich einen Mann von 175 Zentimeter Körpergröße vorstellen, der 92 Kilogramm oder mehr wiegt. Leute dieses Kalibers hat heutzutage vermutlich jeder in seinem Bekannten- oder Kollegenkreis. Ich selbst bringe es mit 160 Zentimeter Körpergröße und hartnäckigen 69 Kilogramm auch auf einen BMI von immerhin 27. Der 41-jährige Herr C. aber, der bei einem Pressegespräch der Firma Novo Nordisk am Adipositas-Zentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) den Journalisten vom Leben mit seinem Übergewicht erzählt, bringt deutlich mehr auf die Waage als die allermeisten von uns. Weiterlesen


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Es geht los: Interviews für mein Buch – und eigene Gedanken zum Typ F

Am vergangenen Wochenende habe ich die ersten Interviews für mein Buch zum Thema „Diabetes und Angehörige“ geführt. Dafür bin ich von Elmshorn ins tiefste Bayern und weiter in den Odenwald gefahren. Und hatte bei der Planung meiner Reise meine ganz eigenen „Typ-F-Momente“.

Vor einer Weile hatte ich hier über mein Blog ja nach Interviewpartnern für mein geplantes Buchprojekt gesucht. Inzwischen habe ich eine Menge Familien und Paare beisammen, die mir ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zu verschiedenen Facetten des Zusammenlebens mit einem Diabetiker schildern mögen. Sei es zum Thema „Angst vor Hypos“, „Kontrolle und Bevormundung“, „Vorurteile und Ausgrenzung“ „Gemeinsame Mahlzeiten“ oder „Sexualität und Familienplanung“. Es wird ein buntes Buch mit persönlichen Portraits all dieser Menschen, die alle auf ihre ganz eigene Art als Paar oder als Familie von Diabetes betroffen sind. Die Tinte unter dem Vertrag mit dem Kirchheim-Verlag ist getrocknet, es geht also los. Weiterlesen


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Es funktioniert! Die ersten von der TK finanzierten Sensoren sind da!

Ihr habt ja meinen leichten Schlingerkurs in Sachen Krankenkassen und Freestyle Libre mitbekommen. Nun bin ich also ganz offiziell weiterhin Mitglied in der Techniker Krankenkasse und habe heute die ersten Sensoren geliefert bekommen, für die ich nur eine Zuzahlung von 30 Euro im Quartal leisten muss.

Es ist nun knapp zwei Wochen her, dass ich bei der Techniker Krankenkasse (TK) mein erstes Rezept für die Sensoren des Freestyle Libre eingereicht habe. So ganz einfach war das nicht, denn ich konnte die Sensoren – anders als Neubesteller – nicht online bestellen und dann im Menü „Rezept einreichen“ meine Krankenkasse auswählen. Weiterlesen


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Cremetorte reloaded – dieses Mal mit Heidelbeere… Mmhhhhh…

Vor gut einem Jahr habe ich hier ein Rezept für eine Rhabarber-Cremetorte gepostet, die ziemlich viele begeisterte Fans gefunden hat. Heute habe ich das Rezept noch einmal mit Heidelbeeren statt Rhabarber getestet. Und während die Torte im Kühlschrank fest wurde, bin ich 42 Kilometer Rad gefahren und habe mich auf dieses Leckerli gefreut.

Vor einer Weile waren wir – wie eigentlich jedes Jahr – mal wieder zum Heidelbeeren-Pflücken in Willenscharen. Seither lagern im Tiefkühlfach wieder viele 500-Gramm-Beutel tiefgefrorene Heidelbeeren – perfekt, wenn man spontan Lust auf obstige Sonntagsbäckerei hat. Ich habe also kurzerhand mein schöne Rezept für Rhabarber-Cremetorte herausgekramt und beherzt abgewandelt. Weiterlesen


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Heute schon die neue Runner’s World gelesen? Da bin ich drin!

Es ist ja nicht so, dass ich meinen Namen noch nie in einem Magazin gedruckt gesehen hätte. Doch wenn ich das erste Mal in einer Zeitschrift einen Artikel platziert habe, für die ich bis dato noch nicht geschrieben hatte, dann ist das doch immer ein besonderer Moment. Heute ist hier die neue Ausgabe der Runner’s World eingetroffen, zu der ich ein kleines Stück über Laufen mit Typ-1-Diabetes beigesteuert habe.

Wie es zu diesem Artikel kam, ist eine ziemlich lustige Geschichte. Als es Anfang des Jahres auf meine Laufreise nach Andalusien zuging, kam mir die Idee, ich könne diese Reise ja nicht nur für mein Training nutzen und auf meinem Blog darüber schreiben, sondern auch beruflich Kapital daraus schlagen. Immerhin gibt es in Sachen Diabetes und Sport immer noch viel Aufklärungsbedarf an breiter Front, warum also nicht Artikel über meine ganz spezielle Erfahrung verschiedenen Publikumszeitschriften anbieten? Urlaub machen und mit den Erlebnissen Geld verdienen? Wo ich doch ohenhin so gern schreibe? Weiterlesen


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen