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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Das Schöne am Fitbit: Man kann viele bunte Accessoires kaufen!

Ein Kommentar

Gute Nachrichten für alle, die nicht nur ihre Schritte zählen, sondern auch dem Konsumrausch frönen wollen: Man kann für das Fitbit-Armband jede Menge Schnickschnack kaufen. Sollte dabei aber genau hinsehen, denn nicht jedes Accessoire hält in Sachen Qualität, was es verspricht.

Bislang habe ich euch hier und hier ja nur davon erzählt, wie sich der Aktivitätstracker Fitbit auf meine sportlichen und sonstigen Gewohnheiten auswirkt. Nun ist es an der Zeit, über die modischen Aspekte zu berichten. Ich hatte mir das Modell „Fitbit Flex“  vor allem deshalb ausgesucht, weil es zum einen ein relativ schmales Armband ist, das im Alltag nicht sonderlich stört. Ich trage nämlich normalerweise nicht einmal eine Armbanduhr, weil mir die meisten Modelle zu klobig sind. Das Fitbit-Flex-Armband ist also schmal und stört nicht. Ganz wichtig ist mir aber auch, dass man den eigentlichen Aktivitätssensor herausnehmen und in andere Armbänder oder Tragevorrichtungen stecken kann.

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Kauf 1: Bunt bedruckt, aber schlecht gearbeitet

Und da gibt es eine ganz schön große Auswahl. Mein Original-Fitbit-Armband ist schwarz. Ich hatte ziemlich bald Lust auf ein paar farbige Alternativen. Und so bestellte ich mir – man ist ja ein Sparfuchs – erst einmal ein paar Armbänder über Amazon Marketplace, nicht von Fitbit selbst, sondern von irgendeinem Händler. Drei mit Schmetterlingen und anderen Designs bunt gemusterte Teile für 11,98 Euro, die dummerweise eine lange Reise aus China zu mir antreten mussten, um mich umgehend zu enttäuschen. Die Höhle für den Aktivitätssensor war zu groß, er drohte hinauszufallen. Außerdem waren die Armbänder ziemlich schlecht gearbeitet. Der Händler schien von der Qualität seiner Produkte auch nicht so recht überzeugt zu sein, jedenfalls erstattete er mir nach meiner Reklamation umgehend den Kaufpreis und verzichtete auf eine Rücksendung der Ware.

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Kauf 2: Viele Farben, immerhin passte die Größe für den Aktivitätssensor

Etwas besser gefiel mir mein zweiter Kauf, ebenfalls nicht original von Fitbit. Zwölf Armbänder in verschiedenen Farben für sensationelle 10,30 Euro, den Rezensionen nach kaum vom Original zu unterscheiden. Auch Clips zum Verschließen des Armbands waren dabei (zumindest drei davon, wenn auch nicht alle genau farblich passend zu den Armbändern). Die Abmessungen passen, der Fitbit-Sensor passt genau in die Höhle und fällt nicht heraus. Das Material ist okay, aber der Unterschied zum Silikonmaterial des Originals ist dann doch spürbar. Und die Farben der tatsächlich verschickten Armbänder stimmten nur ansatzweise mit denen auf der Abbildung bei Amazon überein.

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Kauf 3: Toller Magnetclip zur Befestigung am BH oder Hosenbund

Eine richtig gute Entscheidung war hingegen mein dritter Kauf, ebenfalls nicht original von Fitbit. Ich wollte gern eine Option haben, den Fitbit-Sensor auch einmal diskret zu tragen. Wenn man sich mal schick machen und kein Silikonarmband, sondern eher einen hübschen Armreif tragen möchte. Oder wenn ich den Sensor zum Beispiel beim Tanzen nicht an der Hand tragen möchte, weil die ruhig auf der Schulter des Tanzpartners ruht und deshalb gar keine Schritte mitbekommt. Voilà, für diese Momente gibt es einen Magnetclip aus Silikon, in den man den Sensor packen und den man dann irgendwo in der Unterwäsche oder am Hosenbund befestigen kann. Wenn ich ihn dort befestige, werden auch beim Tanzen Schritte gezählt – es wäre ja zu schade, wenn die vielen „Rückplatz, Wechselschritt, Wechselschritt“ bei einem flotten Jive gänzlich undokumentiert blieben. Der Magnet hält auch überwiegend gut. Bis auf einmal, als ich ihn am Ausschnitt meines Schlafshirts befestigt hatte und nachts auf die Toilette musste. Ich hörte ein „Plöpsch“, und weg war mein Fitbit, er war ins Klo gefallen. Schlaftrunken wie ich war, wusste ich mir in dieser Situation überhaupt nicht zu helfen und rief nur „Oh nein!“. Woraufhin mein lieber Mann angerannt kam und (ich erspare euch hier unappetitliche Details) den Magnetclip samt Fitbit aus dem Klo rettete. Ansonsten, wie gesagt, hält das Teil 1A.

Kauf 4: Original-Ersatzarmbänder von Fitbit – teuer, aber am besten

Inzwischen habe ich mir aber auch Original-Ersatzbänder von Fitbit angeschafft. Sie sind zwar sehr teuer (ein Dreier-Set für 29,95 Euro ist wirklich kein Schnäppchen), aber das Silikonmaterial ist weicher und angenehmer als bei den nachgemachten Armbändern. Angesichts dieses Preises habe ich mich allerdings geärgert, dass nur bei einem der Ersatzbänder ein Original-Verschlussclip dabei war. Die beiden anderen hatten nur einen popeligen kleinen Plastiknupsi, der nach kurzer Zeit den Geist aufgab. Man kann die Verschlussclips zwar problemlos wechseln, aber bei dem Preis… da hätte für jedes Armband ein eigener Clip dabei sein dürfen. Nettes Detail: Bei den Original-Armbändern leuchten die Mini-LED in Armbandfarbe, das können die Nachahmer-Armbänder nicht.

 

Und nun habe ich also eine bunte Palette verschiedenster Optionen, meinen Schrittzähler am Körper zu tragen. Fehlt nur noch die Motivation mich zu bewegen. Die ist derzeit – trotz des anstehenden Hamburg-Triathlons – leider irgendwie im Keller. Doch ich glaube, ich gehe jetzt mal eine Runde laufen, bevor es zu regnen anfängt. Und nehme das organgerote Armband mit. Weil es so schön zum Lauf-Outfit passt.

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