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Warum mich das neue CGM-System Eversense nicht neugierig macht

14 Kommentare

Ein Implantat, das kontinuierlich den Gewebezucker misst und die Daten an das Smartphone sendet, ist zwar prinzipiell eine tolle Idee. Aber das System „Eversense“, das die Firma Senseonics aktuell in der Pipeline hat, hat für meinen Geschmack noch ein paar gravierende Macken.

Vor einer Weile wurde beim Roche Mediendialog das neue CGM-System „Eversense“ vorgestellt. Eigentlich lasse ich mir die Medien- und Blogger-Events von Roche Diagnostics nur ungern entgehen, doch in diesem Jahr war ich zum Zeitpunkt des Events zur Laufreise in Andalusien und konnte nicht teilnehmen. Schade eigentlich, denn in diesem Jahr stellte Roche etwas ganz Neues vor: den implantierbaren Glukosesensor Eversense mit dem dazugehörigen Transmitter und der Smartphone-App. Das System stammt zwar nicht aus dem Hause Roche selbst, doch das Unternehmen ist finanziell an der Firma Senseonics beteiligt und wollte das Blogger-Event offenbar dazu nutzen, das neue CGM-System der überwiegend sehr technikbegeisterten Blogger-Community vorzustellen.

Ein kapselförmiges Implantat, ein Transmitter, eine Smartphone-App

Inzwischen sind einige Blogberichte zu dem Thema erschienen, zum Beispiel von Sarah,  von Kathy (Kinder mit Typ-1-Diabetes)Kathy (Kinder mit Typ-1-Diabetes) und von Finn. Außerdem bin ich auf den sehr interessanten Erfahrungsbericht einer Anwenderin gestoßen. Sandra konnte nicht nur die einzelnen Bauteile anfassen und genau unter die Lupe nehmen, sondern das System tatsächlich im Rahmen einer Studie am Profil Institut für Stoffwechselforschung in Neuss am eigenen Leib testen.  Bei dem System handelt es sich um ein kleines Implantat von der Größe einer Arzneikapsel, das in einem kleinen chirurgischen Eingriff unter die Haut implantiert wird und dort für 90 (maximal 180) Tage den Gewebezucker misst. Übertragen werden die Daten mithilfe eines eckigen, recht klobig aussehenden Transmitters, der unmittelbar über dem Implantat auf die Haut geklebt wird. Der Transmitter muss täglich an der Steckdose aufgeladen und neu aufgeklebt werden. Da er nicht wasserdicht ist, muss man ihn zum Duschen oder Schwimmen ebenfalls abnehmen. Der Transmitter sendet die Glukosedaten an eine Smartphone-App, über die der Anwender dann seine Zuckerverläufe betrachten und analysieren kann.

Eversense

Bildquelle: http://www.senseonics.com/products

Mich macht das System aus drei Gründen nicht neugierig

Obwohl die Diabetes-Community meist recht euphorisch auf technische Neuerungen reagiert und Innovationen gern einen recht großzügigen Begeisterungsvorschuss gewährt, stößt das Eversense-CGM eher auf Skepsis, wie zum Beispiel eine Diskussion im Insulinclub zeigt. Mich macht das System aus drei Gründen nicht neugierig:

  1. Der Sensor muss mit einem chirurgischen Eingriff implantiert werden. Das bedeutet alle drei (bis sechs) Monate: Terminvereinbarung mit einem Chirurgen, kleiner operativer Eingriff in Lokalanästhesie, Wundverschluss, vermutlich ein paar Tage später Nachkontrolle und Fädenziehen. Weil ein solches System sicherlich nicht gleich als Kassenleistung eingestuft wird, müsste der Anwender nicht nur das System selbst, auch den chirurgischen Eingriff aus eigener Tasche bezahlen. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass ein Chirurg hierfür ungefähr denselben Preis ansetzt wie für das Entfernen eines kosmetisch störenden größeren Leberflecks, dann würde das Implantieren des Sensscalpel-40318_960_720ors jedes Mal etwa 80 Euro kosten. Und wenn der Sensor dann nach 90 bis 180 Tagen nicht mehr funktioniert, heißt es wieder: Termin beim Chirurgen vereinbaren (der sicherlich auch nicht immer gleich am nächsten Tag Zeit für so einen medizinisch nicht dringlichen Eingriff hat), Hautschnitt in Lokalanästhesie zum Entfernen des alten und Einsetzen des neuen Sensors, Wundverschluss, Nachkontrolle mit Fädenziehen. Allerdings schneiden Chirurgen – das weiß ich aus meiner Arbeit als Redakteurin einer chirurgischen Fachzeitschrift – Haut ungern zweimal an derselben Stelle auf. Narbengewebe heilt nämlich schlechter wieder zusammen als intakte Haut, und der chirurgische Reißverschluss wurde leider noch immer nicht erfunden… Also wird der Chirurg das Implantat vermutlich immer wieder an eine neue Stelle setzen. Mit der Folge, dass der Oberarm pro Jahr mindestens zwei, eher aber vier neue Narben erhält (In Sandras Blogpost sieht man Bilder ihrer Narben, die von dem Implantat zurückgeblieben sind). Und dass man viel Zeit in chirurgischen Praxen verbringt. Ein Implantat wäre cool, wenn es mindestens ein oder zwei Jahre an Ort und Stelle bleiben könnte, bevor man sich wieder unters Messer legen muss. Alle Teile, die häufiger gewechselt werden müssen, sollten so konzipiert sein, dass der Anwender das (ggf. nach entsprechender Schulung) allein zu Hause hinbekommt.
  2. Der Transmitter ist ein klobiger Kasten. Ich bin an den Sensor meines Fresstyle Libre gewöhnt. Der schmiegt sich flach an den Arm an und fällt nicht weiter auf. Er zeichnet sich durch die Kleidung nicht wirklich sichtbar ab und neigt durch seine flache Form auch nicht so sehr dazu, dass man mit ihm überall hängenbleibt. Der Eversense-Transmitter hingegen fällt ziemlich auf. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese dicke Kiste im Alltag nicht nervt und man nicht ständig auf die eckige Beule unter dem Ärmel angesprochen wird. Echte Innovation wäre es in meinen Augen, wenn der Sensor selbst die Daten senden kann, das System also gänzlich ohne Transmitter auskommt.
  3. Der Transmitter verlangt viel Spezialbehandlung. Anders als der Sensor meines Freestyle Libre bleibt der Transmitter nicht 14 Tage auf der Haut, sondern muss jeden Tag abgenommen, aufgeladen und mit einem Pflaster neu fixiert werden. Auch zum Duschen oder Schwimmen muss er abgenommen werden. Dass er nicht schwimmtauglich ist, ist schon einmal ein Manko für all diejenigen, die auch beim Schwimmtraining gern ihre Zuckerwerte im Blick behalten möchten. Und dieses ständige Aufladen, neu Kleben etc. vermittelt mir den Eindruck, dass dieses Gerät im Alltag mehr Aufmerksamkeit fordert als ich persönlich meinen Diabetes-Utensilien widmen möchte.

Nö danke, ich kann hier wirklich keine Vorteile gegenüber bisher erhältlichen CGM-Systemen oder eben dem Freestyle Libre erkennen.

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14 Kommentare zu “Warum mich das neue CGM-System Eversense nicht neugierig macht

  1. zu aufwändig, da geb ich dir recht, grad im vergleich mit dem libre. mich freut aber, dass jetzt immer mehr systeme auf den markt kommen, die eine lückenlose aufzeichnung ermöglichen, jedes mit ein bisschen unterschiedlichen ansätzen. erinnere mich noch an meine erste pumpe in den achtzigern, deren akku auch jede nacht aufgeladen werden musste, mit einer festen insulinrate /24, usw usw., bei diesen neuen meßsystemen geht die entwicklung bestimmt wesentlich schneller.

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    • Ich finde bevor Mann/Frau seine Meinung über ein Cgm System / hier Eversense schreibt sollte man sich genau informieren und nicht irgendwelche Vermutungen ins Netz stellen!!

      Transmitter anders als im Projekt / wasserdicht , kleiner und leichter!
      Keine Naht
      Wer spricht von privater Bezahlung? Wer sagt das?
      Anwender sprechen vom Porsche unter den Cgm Systemen
      Toll mit Daten auf der Uhr
      Toll- ich verliere den Sensor nicht. Kann den Transmitter auch mal nicht tragen.
      Keine Allergien durch super hautfreundliches Pflaster.
      Also probieren!

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      • Moin Namensvetterin! 🙂 Wenn du auf das Datum der Veröffentlichung meines Blogbeitrags schaust (März 2016), dann wirst du sehen, dass das System damals noch nicht in Deutschland verfügbar war. Roche hat es aber der Blogger-Community gegenüber schon aktiv beworben um Neugier zu wecken. Ich bin nach den damals verfügbaren Infos zum Schluss gekommen, dass mich das System nicht neugierig macht. Inzwischen gibt es den GBA-Beschluss zur Erstattungsfähigkeit von CGM, und ich habe mir vergangene Woche beim DDG-Kongress in Hamburg am Roche-Stand sagen lassen, dass auch das Eversense unter die Erstattungsfähigkeit fällt. Inzwischen werden auch Diabetologe geschult, den Sensor einzusetzen, sodass kein Termin beim Chirurgen notwendig ist. Und – besonders wichtig – inzwischen ist ein neuer Transmitter auf dem Markt, der deutlich kleiner und leichter ist. Wasserdicht ist er allerdings nach wie vor nicht, nur wasserabweisend, siehe https://www.eversense.de. Und es bleiben bei mir Zweifel: Was, wenn mal ein Sensor defekt ist und vorzeitig ausgetauscht werden muss? Dann muss ich häufiger schnippeln lassen. Der Transmitter muss täglich (so sagen es mir Nutzer) aufgeladen werden, außerdem lässt er sich nicht mit Insulinpumpen koppeln (für mich nicht relevant, da ich keine Pumpe trage, aber für viele andere eben doch), das ist ein bisschen hinter der Zeit für mein Verständnis. Auch wenn ich überzeugt bin, dass Eversense als Roche-Unternehmen ein zuverlässiges und messgenaues System gebaut hat.

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  2. Hallo Antje,

    Punkt 1 sehe ich absolut genauso. Die Selbstapplikation der aktuellen Systeme finde ich wesentlich praktischer und flexibler. Den Transmitter sehe ich nicht so kritisch, was die Größe und Dichtigkeit betrifft. Das wird sich bestimmt bis zur Markteinführung noch ändern.
    Eigentlich ist das Libre System doch schon eine sehr gute Basis, insbesondere was die Applikation des Sensors und dessen Handhabung betrifft. Wenn jetzt noch das Pflaster verträglicher wäre. Als Ingenieur würde ich darauf, sozusagen als Option, eine per Clip zu befestigende Sendeeinheit setzen, deren Batterie aufladbar ist und die mit einer Handy App kommuniziert. Dann wäre es für mich schon ziemlich perfekt.
    Aber das wäre wohl zu simpel für diese Welt.

    LG Stefan

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  3. … und dann muss es noch mit allen möglichen Handys syncen 😉
    Ich hab ein iPhone und ärgere mich manchmal, weil die Datenübertragung nicht so einfach ist, wie oft gewünscht.
    Es ist toll, dass das BZ-Gerät an die Pumpe synct – aber eine dazu passende BZ-Werte-Aufzeichnung hab ich noch nicht gefunden leider.

    Ich mag meine Medtronic Paradigm, aber wie gesagt… das in die „Diabetes+“-App eintragen ist noch immer Handarbeit 😉
    Allerdings besser als Tagebuch schreiben, weil ich meine Berichte da relativ einfach dann wieder von der App abrufen kann.

    Es ist schon manchmal eine Krux, aber solche Krankheiten bekommen halt nur die Könner, die damit klarkommen (sorry, Sarkasmus 😉 – nicht böse gemeint!! 😉 )

    LG,
    Beate

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  4. Man wird dafür nicht unbedingt einen Chirurgen brauchen, um einen kleinen Hautschnitt zu machen und das Ding da reinzupacken. Das kann auch ein einigermaßen Kompetenter Hausarzt. Und kosten wird einen das überhaupt nichts. Kannst dir auch nen Termin wegen deines Schnupfens machen und dir kurz noch den Sensor reinfummeln lassen.
    Und einen „chirurgischen Reißverschluss“ gibt es übrigens, wenn auch zu diesem Zweck nicht einsetzbar. Stichwort „Etappenlavage“.

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  5. Pingback: Insulinpumpenkolloquium & neueste STUDIE über das FREESTYLE LIBRE – beateputzt

  6. ich denke so ein kleiner Ritzer am Arm ist nicht weiter störend, besonders gut finde ich das der Transmitter mich warnt wenn der Zucker zu stark abfällt und ich schnell reagieren kann. Weiter kommt es natürlich darauf an wie genau der Sensor arbeitet, oder ob er wie das freestyle Libre, auch phantasiewerte anzeigt. Der Preis ist natürlich auch ein Argument, aber das freestyle Libre ist ja auch nicht billig, wenn dann Sensoren im Sommer abfallen, weil sie keine Hitze vertragen, bzw. getauscht werden müßen weil sie bis zu 100mg falsche Werte anzeigen, werden sie noch teurer. Übrigens Wasserfest ist das Libre auch nicht, auf alle Fälle verträgt es kein Salzwasser.

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    • Hi Piet,

      ich war heute bei meinem Arzt und hab von dem Eversense Gerät erfahren und die Möglichkeit bekommen, es zu testen ….. Der Warnton bei Blutzuckerentgleisungen hat mich davon überzeugt, am Test teilzunehmen. Das fand ich beim Libre schade, dass es das nicht macht … denn Unterzuckerungen nachts die ich oft erst zu spät mitbekomme sind zur Zeit mein größtes Problem.
      Ich bin auf den „Tragekomfort“ gespannt und wie oft ich am Transmitter hängen bleibe. Den Sensor vom Libre hab ich mir auch schon mal aus Unachtsamkeit beim Umziehen rausgezogen ….
      Bin gespannt wie es wird …

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  7. Ich habe das System jetzt knapp 180 Tage getestet und bin wirklich begeistert von dem System. Ich sehe jedes mal wenn ich auf mein Handy schaue den Blutzucker und man kann schnell reagieren, wenn der Blutzucker ansteigt oder absinkt, da man genug Warnung bekommt. Das man den Sensor täglich wechseln kann finde ich von Vorteil und wesentlich angenehmer als beim FreeStyle libre. Dort musste ich nach ca. 10 Tagen den Sensor wechseln, da es ein wenig an der Haut gejuckt hat, was echt nervig war. Wenn ich z.B. körperlich anstrengende Tätigkeiten gemacht habe, hat sich das Pflaster des FreeStyle bei mir immer gelöst. Jetzt mache ich den Sensor einfach wieder neu hin und weiter geht’s. Ein weiterer Vorteil ist, damit die Blutzuckerwerte auf jeden Fall genauer sind also die vom Freestyle. Ich habe ca. 1 Monat lange beide Systeme gleichzeitig getragen und deutliche Unterschiede festgestellt.

    Bezüglich des Eingriffs sehe ich auch keine Nachteile. Das Entfernen des alten Sensors und einsetzten des neuen Sensors dauert max. 5min und kann beim Diabetologen gemacht werden. Das kann man z.B. mit dem Hba1c Wert zusammen erledigen. Es ist auch möglich den Chip immer am selben Fleck einzusetzen, wodurch man keine 1000 Narben hat sondern nur an einem Punkt. Es wird auch nicht genäht sondern einfach ein Pflaster drauf geklebt, was nach ca. 3 Tagen entfernt werden kann. Ich habe es 5 Tage drauf gelassen um sicher zu gehen. Also eigentlich kein Problem. Das Aufladen den Sensors kann man z.B. während des Duschens erledigen, da der Sensor in 5min zu 100% geladen ist. Das anbringen des dauert dann ca. 10Sek. Man kann den Sensor jederzeit abnehmen und einfach wieder draufkleben, was ich von Vorteil z.B. im Schwimmbad sehe. Auch beim Tauchen ein rießen Vorteil. Der FreeStyle Libre geht dort kaputt. Also viele machen muss man nicht, außer früh beim Aufstehen einmal den Empfänger wechseln und laden. Des Weitern, sind die Pflaster auch besser als die vom Libre. Es wird keine allergischen Reaktionen auf die Pflaster geben.

    Zur Größe des Sensors kann ich auch sagen, damit selbst der Testsensor der recht klobig ist nicht wirklich stört. Aber am 1. April wird er ja auch noch um einiges kleiner. Den neuen Sensor konnte ich auch schon Probe tragen.

    Mit dem Libre habe ich einen Hba1c von 7,2 geschafft. Jetzt bin ich bei 6,1.

    Falls jemand Fragen hat kann er mir gerne eine Mail schreiben.

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  8. Hallo

    In der Zwischenzeit ist eine Menge passiert und es gibt Neuigkeiten zu dem Thema. Deswegen möchte ich mich vor allem Deinem Punkt 1. widmen.

    Es ist nicht nötig, dass ein Chirurg den Sensor setzt. Nach Abschluss der Testphase soll der Sensor auch weiterhin in Diabetologischen-Praxen mit entsprechender Qualifizierung eingepflanzt werden. Bedeutet also: Das Ziel ist es, dass der Diabetologe zukünftig den Sensor setzt.

    Die Wunde wird auch nicht genäht, sondern mit einem speziellen Pflaster verschlossen. Nach ca. 10 Minuten ist der Sensor gesetzt.

    Aber ich stimme Dir im Endeffekt zu. Der Transmitter ist zu groß und klobig. Und das er nicht wasserdicht ist, ist nicht nachzuvollziehen. Auch das tägliche Aufladen ist sehr störend.

    Laut Hersteller wird bereits an einem neuen Modell gearbeitet, das deutlich flacher, leichter und wasserdich sein soll. ich bin jedenfalls gespannt, wie die Entwicklung weitergeht, denn der Ansatz des Geräts ist toll.

    LG Mia

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  9. Glückliche Antje! Ich bekomme von Abbott keine Sensoren mehr. Nutze Freestyle Libre seit einem Jahr, bin eigentlich sehr zufrieden. Habe von der Krankenkasse gerade die Bewilligung für 2017/2018 erhalten. Die KK machte mich noch extra darauf aufmerksam, dass mein Befreiung noch bis zum Jahresende läuft. Dann werde ich, wie in den letzten 10 Jahren die für 2018 beantragen. Das teilte ich Abbott mit, wobei die ja das gleiche Schreiben auch erhalten haben. Ich musste einen „Kostenübernahme-Schein?“ausfüllen, was ich tat und da auch noch mitteilte, dass ich noch Zuzahlungsbefreit sei und für nächstes Jahr den Ausweis nachreichen werde (weil ich den noch nicht habe!) Trotzdem wurde ich aufgefordert „endlich meinen Anteil zu zahlen. Wieder hingeschrieben…. Als nächstes kam keine Mahnung sondern die Drohung, wenn ich nicht bezahlen würde,, würde ich keine Sensoren mehr bekommen. Wieder hingeschrieben…. Am 24.08 kam dann die Drohung, wenn ich nicht bis zum 2.09 bezahlt hätte würden sie die Bewilligung der Krankenkasse ignorieren und ich bekomme keine Sensoren mehr. Theoretisch habe ich seit Anfang August keine Sensoren mehr, aber da ich das Lesegerät erst viel später als die ersten Sensoren bekommen habe, (nach zähem Kampf) habe ich noch bis ende September Sensoren. Habe mich bei der Geschäftsleitung beschwert, wie die mit meiner Gesundheit umgehen, aber die hatten es auch nicht nötig zu antworten. Mal sehen was meine Krankenkasse jetzt sagt, ob ich „umstegen darf“. Da ich nicht mehr so aktiv Sport mache, dafür aber eher mal am Türrahmen hängen bleibe und auch sonst keine Gelegenheit auslasse, mir die Sensoren „abzureißen“, könnte ich mir für mich sehr gut vorstellen, mit eversense zu leben.
    Michael

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