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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Wölkchen-Pizza: Mein neuestes Low-Carb-Experiment

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Vor einer Weile habe ich irgendwo in den Weiten von Facebook einen Hinweis auf ein Rezept für „Cloud Bread“ gefunden. Es soll toll schmecken und sich auch als Pizzaboden eignen. Und das alles bei pi mal Daumen null Kohlenhydraten.

Klingt verlockend, nicht wahr? Allerdings hätte mich der Begriff „Cloud Bread“ vielleicht ein wenig stutzig machen sollen. Denn nun, nachdem ich die Wölkchen-Pizza zum Abendessen verputzt habe, verrate ich schon einmal soviel: Kross und knusprig ist was anderes. Was nicht heißt, dass der fluffige Teig meiner Wölkchen-Pizza nicht irgendwie auch lecker war. Ob ich das Rezept noch einmal, wie auf der verlinkten Seite* angegeben, auch als „himmlisches Brötchen“ einsetze, weiß ich noch nicht.

Doch ihr interessiert euch nun ja vermutlich vor allem für das Rezept und für ein paar passende Bilder. Voilà:

Zutaten für den Wölkchen-Teig

  • 5 Eier
  • 5 Esslöffel Frischkäse (die Sache mit der Raumtemperatur kann man sich auch getrost schenken)
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz

Zutaten für den Belag

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Dose Pizzatomaten
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • italienische Kräuter
  • Pizzabelag nach Wahl (in meinem Fall heute 1 Zuchini und 1 große grüne Paprika
  • ca. 200g Käse zum Überbacken

Zubereitung

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Das Eiweiß vom Eigelb trennen, das Eiweiß mit dem Mixer sehr steif schlagen. In einer anderen Schüssel das Eigelb mit dem Frischkäse zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und einrühren, bis eine gleichmäßige schaumige Masse entstanden ist. Diese Masse auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech geben, glattstreichen und auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten backen. Ggf. auf halber Strecke einmal das Blech umdrehen, damit der Teig von oben gleichmäßig gebräunt wird. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten: Die Zwiebel fein würfeln und in ewas Fett glasig braten. Tomaten und Tomatenmark dazu geben, würzen und alles schön einköcheln lassen. Dann den gebackenen Pizzaboden aus dem Ofen nehmen und ein kleines Weilchen abkühlen lassen. Die Sauce darauf verteilen, mit Gemüse und Käse belegen und für weitere ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Achtung: Wie auch bei der vor einer Weile beschriebenen Blumenkohl-Pizza lässt sich die Pizza nicht supereasy vom Backpapier lösen. Was möglicherweise daran liegt, dass ich immer noch kein Markenbackpapier mit Kraftwaben und sonstigen Schikanen gekauft habe. Oder aber es liegt am Rezept. Wie dem auch sei – wenn man die fluffige Pizza erst einmal auf dem Teller hat, ist alles okay. Geschmacklich und auch blutzuckertechnisch. Die in diesem Rezept enthaltenen Kohlenhydrate kann man wirklich getrost vernachlässigen. 5 EL Frischkäse sind in etwa 100g, die wiederum nur etwa 2,9g KH enthalten. Allerdings muss man bei diesen Mengen Eiweiß definitiv die Fett-Protein-Einheiten (FPE) im Auge behalten. Wer eine Pumpe hat, sollte vielleicht einen verzögerten Bolus abgeben. Wer mit Insulinpens arbeitet, kann es ja mal mit meinem persönlichen Trick 17 versuchen.

*Der guten sprachlichen Ordnung halber distanziere ich mich vorsorglich von dem verlinkten Text, in dem es grammatikalisch falsch heißt „Dann nehme die andere Schüssel und verrühre das Backpulver […]“. Der Imperativ von „nehmen“ heißt natürlich korrekt „Dann nimm die andere Schüssel!“.

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