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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Kartoffelsalat aus Topinambur – Alternative für Heiligabend?

Ein Kommentar

Es gibt ja viele Leute, die an Heiligabend am liebsten Kartoffelsalat mit Würstchen essen. Ich gehöre nicht dazu. Doch ich habe neulich einmal einen „Kartoffel“-Salat aus Topinambur gemacht, der für den einen oder anderen vielleicht eine Low Carb Alternative zum klassischen Kartoffelsalat sein könnte – wenn da nicht diese Blähungen wären…

Wir gehören zu den Familien, die gern auch schon am Heiligabend etwas genüsslicher essen. Kartoffelsalat mit Würstschen gehört also nicht zu unseren Favoriten. Dafür gern Fleischfondue, Raclette, eine Gans oder mehrgängige Menüs. Doch ich weiß ja, dass dieses Ding mit Kartoffelsalat und Würstchen in vielen Familien am Heiligabend der große Renner ist – also möchte ich euch nun, da der Countdown unüberhörbar läuft, gern von meinem Experiment mit Topinambur erzählen, das ich neulich gestartet habe.

Fehlgeschlagener Zuchtversuch in Dithmarschen

Topinambur ist ein Knollengewächs, das man mittlerweile in der Gemüseabteilung vieler Supermärkte kaufen kann. Oder man züchtet es sich selbst – auf einschlägigen Internetseiten wird geschwärmt, wie hübsch die Blüten anzusehen sind, die bis zu 2 Meter hoch werden und sich daher sogar als Sichtschutz eignen. Und wie leicht sich Topinambur unterirdisch vermehrt. Ich selbst habe vor einigen Jahren in Dithmarschen, wo mein Mann seinerzeit noch lebte, ein Gartenexperiment mit Topinambur gestartet. Leider haben sich meine Topinambur-Knollen überhaupt nicht vermehrt. Sichtschutz ebenfalls Fehlanzeige. Doch mir gelingt es auch nicht, Tomaten zu ziehen, insofern will ich nicht unbedingt von mir auf andere schließen. Versucht gern selbst euer  Glück!

Sieht aus wie eine Kreuzung aus Ingwer und Kartoffel

Denn wenn es mit der Topinambur-Zucht klappt, dann hat man einen Kartoffelersatz, der auf 100 Gramm nur 4 Gramm Kohlenhydrate enthält. Man kann also eine ordentliche Portion Kartoffelsalat (Stichwort Heiligabend!) essen und muss dafür nur etwa eine KE berechnen. Wenn das für einen Diabetiker kein Argument ist! Von der Optik her wirkt es auf mich wie eine Kreuzung aus Ingwer und Kartoffel. Geschmacklich kommt es Kartoffeln recht nah, lässt sich auch ähnlich zubereiten wie Kartoffeln – bis auf dass die Kochzeit deutlich kürzer ausfallen sollte als bei Kartoffeln.

Inulin verursacht bei mir heftige Blähungen!

Neulich also habe ich mir aus Topinambur einen „Kartoffel“-Salat gezaubert. Er schmeckte wirklich gut und konnte für mein Empfinden mit „echtem“ Kartoffelsalat absolut mithalten. Und es gab tatsächlich keinen nenneswerten Blutzuckeranstieg, obwohl ich für meine Portion überhaupt kein Insulin gespritzt hatte. Allerdings wage ich trotzdem zu bezweifeln, dass Topinambur in meiner Ernährung eine tragende Rolle spielen wird. Bei mir verursachte die Knolle nämlich heftige Blähungen, was vermutlich an dem in Topinambur enthaltenen Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin!) liegt. Nun arbeite ich allein und freiberuflich von zu Hause aus, so dass die vielen Fürze niemanden störten außer mich selbst. Doch man will sich ja auch gelegentlich unter Menschen wagen können… Insofern aus meiner Sicht trotz des reizvoll niedrigen Kohlenhydratgehalts leider nicht mein Gemüse…

Aber vielleicht mögt ihr es ja selbst einmal ausprobieren? Euer Experiment muss ja nicht unbedingt an Heiligabend über die Bühne gehen… In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten – mit welchen Leckereien auch immer sie die Festtage begehen mögen!

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