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Freestyle Libre: Alternative Setzstellen im persönlichen Test

22 Kommentare

Jetzt, wo endgültig die Zeit der kurzärmeligen T-Shirts gekommen ist, stört mich der Libre-Sensor am Oberarm ein wenig. Ich habe daher ausprobiert, ihn stattdessen an die Flanke und den Oberbauch zu setzen. Und zwar mit gemischten Ergebnissen.

Eins vorweg: Das Freestyle Libre ist zugelassen für das Tragen am Oberarm, andere Tragepunkte werden in der Packungsbeilage auch nicht beschrieben. Allerdings räumt selbst der Hersteller Abbott ein – zusammen mit einem Haufen anderer europäischer Blogger hatte ich Mitte Juni die Gelegenheit, beim DX Diabetes Exchange in Berlin den Leiter der technischen Entwicklung und den Leiter der Produktion mit Fragen zum Libre zu bombardieren, hierzu hat Sascha von Sugartweaks kürzlich im Rahmen unserer Blogstaffel einen Bericht geschrieben – dass auch eine Reihe anderer Tragestellen denkbar sind, an denen der Sensor zuverlässig messen kann. Nur offiziell getestet und empfohlen sind sie halt noch nicht.

Sommer: kurze Shirts und lange Erklärungen

Doch jetzt, wo endlich der Sommer gekommen ist und ich vor allem kurzärmelige Kleidung trage, nervt der Sensor am Oberarm ein wenig. Zum einen steigt die Gefahr, ihn versehentlich am Türrahmen oder anderen Kanten abzureißen, wenn keine schützende Lage Kleidung darüber liegt. Auch beim Autofahren stört es mich, wenn der Sensor immer wieder an der Rückenlehne entlangschubbert, sobald ich einen Gang einlege. Hinzu kommt, dass ich mit einem offen sichtbaren Sensor auch häufiger angesprochen werde, was das denn für ein lustiger Knopf an meinem Arm ist. Grundsätzlich stört mich das nicht, ich leiste hier gern ein wenig Aufklärungsarbeit. Aber nachdem ich in einer Tanzstunde gleich zwei Leuten einen kleinen Libre-Vortrag halten musste, verspürte ich den Wunsch nach etwas mehr Diskretion.

Sensor an der Flanke: Beim ersten Mal ein bisschen Schiss

Den nächsten Sensor setzte ich daher an meine linke Flanke. Unterhalb des Rippenbogens, aber oberhalb des Hosenbundes (ich trage Hosen mit normaler Taille, keine Hüfthosen!). Eigentlich unsinnig, doch ich hatte beim Setzen eine ähnliche Hemmschwelle wie beim Setzen meines allerersten Sensors am Oberarm Ende Oktober 2014. Tatsächlich tat das Setzen ein bisschen weh, ein kleines Zwiebeln, das auch noch einen Moment anhielt. Danach war alles ok. Ich ließ dem Sensor wie immer 24 Stunden Zeit um sich einzugewöhnen, das hat sich bei mir in den vergangenen Monaten sehr bewährt (ich habe hier einmal darüber geschrieben). Danach konnte ich keinen Unterschied in Sachen Messgenauigkeit im Vergleich zum Oberarm feststellen.

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Hier sitzt der Sensor gut: Er macht jede Bewegung mit und stört weder beim An-, noch beim Ausziehen.

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Allerdings sieht die Einstichstelle ein bisschen mitgenommen aus – ob das auch am Oberarm so passiert wäre?

Angenehme Tragestelle, zuverlässige Messwerte, weniger neugierige Fragen

Die Tragestelle fand ich angenehm: Ich musste weder beim An- und Ausziehen von T-Shirts, noch beim An- und Ausziehen von BHs sonderlich vorsichtig sein – klarer Vorteil gegenüber dem Oberarm. Auch auf Türrahmen musste ich keine Rücksicht mehr nehmen. Auch Bewegungen beim Bauchtanz, bei denen oder Oberkörper in Aktion ist (zum Beispiel Brustkorbkreisen) oder Dehnübungen nach dem Sport machte der Sensor mit – und zwar ohne dass der Kleber versagte. Der Sensor zeichnete sich unter der Kleidung nur minimal ab, dafür gab es keine neugierigen Nachfragen mehr. Doch halt, stimmt nicht ganz – im Tanzkurs fragte der Mann, der sich in der Woche zuvor nach meinem „Knopf“ erkundigt hatte, tatsächlich nach, wo der Sensor denn nun abgeblieben sei. 🙂 Einziges Manko bei diesem Experiment: Als ich den Sensor nach 14 Tagen wieder entfernte, war die Einstichstelle ein wenig entzündet. Ob es an der Stelle lag oder ob es auch am Oberarm so hätte sein können? Ich weiß es nicht. Es war keine schlimme Infektion, aber am Sensorfaden hing ein bisschen „Schmött“, und die Einstichstelle war deutlich sichtbar, leicht gerötet und erhaben.

Sensor am Oberbauch: Stört beim Lesen und wurde Opfer eines BHs

Den nächsten Sensor wollte ich noch ein Stückchen weiter oben platzieren um noch eine weitere Tragestelle zu testen. Ich wählte den Oberbauch, etwas links der Mitte, ein gutes Stück unter dem Rippenbogen. Beim Setzen war ich nun wieder etwas mutiger. Dummerweise hatte ich vom ersten Moment an nicht das beste Gefühl bei dieser Stelle. Ich stellte fest, dass ich abends beim Lesen gern mein Buch genau dort abstelle, wo der Sensor saß. Und beim Anziehen von BHs musste ich wieder sehr aufpassen – dieses Mal zwar nicht beim Überstreifen der Träger über die Arme, sondern wenn ich den Häkchenverschluss nach dem Schließen in Richtung Rücken drehte. Genau diese Bewegung wurde dem Sensor dann heute an seinem achten Tag zum Verhängnis. Zwar gelang es mir erst, den Sensorfaden irgendwie zurück in seine Höhle zu zwängen. Ich fixierte ihn schnell mit Leukoplast und hoffte das Beste. Anfangs lieferte der Sensor sogar noch ein paar Messwerte: 134, dann wenige Minuten später 78, dann gar keine Zahl mehr. Aus, vorbei, diese Tragestelle hat sich für mich also nicht bewährt. Schade.

Fixieren zwecklos

Diese Tragestelle fühlte sich nicht gut für mich an. Und leider fiel der Sensor einem BH zum Opfer – auch das vorsichtige Zurückplatzieren und Fixieren konnte ihn nicht mehr retten.

Ups, zu nah am Rippenbogen und am Sixpack

Den dritten Sensor am Rumpf habe ich nach dem heutigen Malheur nun an der rechten Bauchseite gesetzt. Etwas weiter vorn und etwas höher als den ersten an der Flanke, aber nicht so hoch und mittig wie den letzten Sensor am Oberbauch. Ich bin skeptisch, ob es dort gut gehen wird, denn ich habe mich vermutlich ein bisschen zu nah an den Rippenbogen oder die Muskeln herangewagt (hallo Sixpack!). Jedenfalls blutete es überraschend stark nach dem Setzen, und die Setzstelle zieht immer noch ein wenig. Ich bin gespannt, wie genau die Messwerte sein werden, wenn ich den Sensor morgen Mittag aktiviere.

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Hier sitzt nun mein dritter Sensor am Rumpf. Ein bisschen zu hoch und zu nah am Rippenbogen, fürchte ich. Mal sehen.

Welche alternativen Setzstellen habt ihr schon ausprobiert, und wie sind eure Erfahrungen damit?

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22 Kommentare zu “Freestyle Libre: Alternative Setzstellen im persönlichen Test

  1. Pingback: Freestyle Libre: Alternative Setzstellen im persönlichen Test | DIABETIZER.net

  2. Und wie ist dein Test auf der rechten Bauchseite ausgegangen? Hab mich gerade für den Libre registriert und warte drauf 😉 hast du vlt auch schon auf den Oberschenkeln getestet? Ich neige dazu dass ich mir die Katheder auf dem Oberarm rausreiße und da wär das auch eine super Alternative…

    Liebe Grüße
    Claudia

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    • Liebe Claudia,
      der Test an der rechten Bauchseite war nicht so erfolgreich, ich hatte den Sensor ein bisschen zu nah am Rippenbogen platziert, da zwickte er mich. Und dann ist er bei einem schweißtreibenden Lauf einfach abgefallen. Ich bin dann reumütig wieder zum Oberarm zurückgekehrt. Um den Sensor zu sichern, fixiere ich ihn nun mit Kinesio Tape und bin rundum zufrieden. Mit Kathetersetzstellen habe ich keine Erfahrung, da ich keine Pumpe trage… Ich drücke dir die Daumen, dass du dich auf der Warteliste rasch vorarbeitest.
      LG Antje

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  3. Hallo Frau testet den Freestylelibre zurzeit zum zweiten Mal an der Flanke (zwischen Hüfte und Rippenbogen), weil wir zur Zeit auf verschiedenen Hochzeiten eingeladen sind und der Sensor nicht sichtbar sein soll! Der Tragekomfort ist hervorragend und stört absolut nicht. Vorher hat sich meine Frau schon 2 oder 3 Sensoren durch Handtaschen und Türrahmen abgerissen! Zum Fixieren nimmt sie neuerdings Skin Tec Wipes Tücher! Nach dem Desinfizieren wischt sie mit diesem Klebetuch über die Stelle, an der der Sensor angebracht werden soll! Der Sensor sitzt neuerdings absolut durch den klebrigen Film auf der Haut sehr fest bis zum Ablauf des Sensors! Vorher hat sich das Klebepflaster des Sensors häufig gelöst! Die Skin Tec Wipes Tücher sollen auch vor allergischen Reaktionen schützen; sie sind ursprünglich zum Fixieren von Zugängen (Kathetern) gedacht. 50 Tücher kosten Ca. 35 Euro! Diese gibt es leider nicht in der Deutschen Apotheke zu kaufen! Wir haben Sie uns in der Bucht besorgt! LG Jürgen

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  4. Seit Jahresbeginn habe ich ca. 8 – 10 Sensoren genutzt und keine Unterschiede der Messgenauigkeit festgestellt zwischen Arm und Oberschenkel. Ein einziger Sensor ist mal bei schweißtreibender Gartenarbeit an einem heißen Tag locker geworden, funktionierte dann aber mit zusätzlicher Fixierung klaglos weiter. Ganz angenehm geht das Entfernen des Sensors nach Einölen der Kleberänder (mit Babyöl oder Salatöl, ganz egal) und 30 – 60 min einwirken lassen. Der Sensor fällt dann beinahe von selber ab und es braucht keine Überwindung und keinen Ruck mehr zum Abreißen. Die Haut darunter sieht fast aus wie neu 😉
    LG Ele

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  5. Ich benutze den Sensor von Anfang an (seit Oktober 2015) am Innenarm, so das er zu den Rippen zeigt, nicht zu hoch das er beim normalen runterhängen des Armes nicht gedrückt wird bzw abgerissen werden kann.Im Fettgewebe zwischen dem Bizeps und den Trrizepsmuskel! Hab keine Probleme damit , die Werte sind genau und er fällt nicht gleich ins Auge. Da ich angefangen habe allergische Reaktionen auf den Kleber zu bekommen (wie viele andere auch nach einigen Sensoren die ohne Probleme verliefen), habe ich mir auf anraten meines Arztes Skin Prep Tücher bestellt die vor dem setzen eine Schutzschicht bilden. Dadurch habe ich keine Reaktion mehr auf der Haut und wenn, dann minimal oder vielmehr normal! Werde demnächst auch mal unterhalb der Rippen im Bauchbereich testen.
    Hier ein Link zu den Tüchern: https://www.farmaline.de/gesund/bestellen/skin-prep-tampons-50-stuck/

    Weiterer Vorteil ist, das durch die Tücher der Sensor wesentlich besser hält und ich somit gar keinen zusätzlichen Schutz mehr benötige..Vorher habe ich mir ab und an wasserdichte Pflaster von Rossmann geholt , die fast genau den Sensor abdecken und die Klebefläche durchsichtig ist, sodass diese nicht auffallen. Bewährt sich auch beim Saunagang und schwimmen als Zusatzschutz.

    Link: http://www.rossmannversand.de/produkt/367250/altapharma-steriler-wundverband-wasserdicht.aspx

    und diese dann in der Größe der Abdeckfläche holen, damit der Sensor abgedeckt ist und kein Kleber drankommt…

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  6. Ich benutze den Sensor von Anfang an (seit Oktober 2015) am Innenarm, so das er zu den Rippen zeigt, nicht zu hoch das er beim normalen runterhängen des Armes nicht gedrückt wird bzw abgerissen werden kann.Im Fettgewebe zwischen dem Bizeps und den Trrizepsmuskel! Hab keine Probleme damit , die Werte sind genau und er fällt nicht gleich ins Auge. Da ich angefangen habe allergische Reaktionen auf den Kleber zu bekommen (wie viele andere auch nach einigen Sensoren die ohne Probleme verliefen), habe ich mir auf anraten meines Arztes Skin Prep Tücher bestellt die vor dem setzen eine Schutzschicht bilden. Dadurch habe ich keine Reaktion mehr auf der Haut und wenn, dann minimal oder vielmehr normal! Werde demnächst auch mal unterhalb der Rippen im Bauchbereich testen.
    Hier ein Link zu den Tüchern: https://www.farmaline.de/gesund/bestellen/skin-prep-tampons-50-stuck/

    Weiterer Vorteil ist, das durch die Tücher der Sensor wesentlich besser hält und ich somit gar keinen zusätzlichen Schutz mehr benötige..Vorher habe ich mir ab und an wasserdichte Pflaster von Rossmann geholt , die fast genau den Sensor abdecken und die Klebefläche durchsichtig ist, sodass diese nicht auffallen. Bewährt sich auch beim Saunagang und schwimmen als Zusatzschutz.

    Link: http://www.rossmannversand.de/produkt/367250/altapharma-steriler-wundverband-wasserdicht.aspx

    und diese dann in der Größe der Abdeckfläche holen, damit der Sensor abgedeckt ist und kein Kleber drankommt…

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  7. Hallo!
    Meine Frau trägt jetzt mittlerweile ihren 3. Sensor am Bauch in der Höhe des Bauchnabels (Ca. 10 cm vom Bauchnabel entfernt). Sie ist absolut begeistert. Die Werte stimmen und der Sensor stört nicht und sitzt gut! Wir reiben aber vorm Setzen die Haut mit Skin Tec Wipe Tüchern (antiallergisch Klebeflüssigikeit -> eigentlich zum Fixieren von Kathetern gedacht) ein und der Sensor hält gut. Nur im Urlaub hat sich einer durch Hitze, Salzwasser, Sonnencreme etc. nach 1 Woche gelöst! Meine Frau möchte den Sensor nicht mehr woanders tragen! Viel Erfolg beim Ausprobieren! LG Jürgen

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    • Meine Frau hat ja zuerst 2mal an der Flanke unterhalb des Rippenbogens getestet! Die Stelle war zwar auch gut, aber Setzen ist dort nicht so einfach!
      LG Jürgen

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  8. Hätte eine Frage, hat es schon jemand unter der Achsel angebracht, wäre durch den BH oder Bikini gesichert und unsichtbar gemacht. Lg Inge

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    • glaub´nicht, dass das gut funktioniert. Das einzige Mal, dass mir ein Sensor locker geworden ist, war am Arm nach kräftigen Arbeiten in Hitze, also durch Schweiß. kann ich mir den Sensor unter der Achsel deshalb nicht so gut vorstellen. Ich bevorzuge die Oberschenkel, da ist nicht so viel Tüdel mit BH-Trägern, Hängetaschen etc.
      LG Ele

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  9. Ich trage jetzt den 26. Sensor – die ersten 25 am rechten oder linken Oberarm nach außen hin. Wie auch von anderen Sensorträgern berichtet habe ich gerne immer mal wieder einen ungeplanten Kontakt mit Türrahmen, Schiebetüren, Autotüren, B-Säule beim Einsteigen ins Auto, BH-Trägern, Handtaschen, unbedachten Abrubbeln nach dem Duschen oder irgendwelchen Ecken und Kanten, die ich beim schnellen Gehen gerne mal zu eng nehme.  Ich habe dadurch zum Glück aber nur einen einzigen Sensor wirklich verloren, hatte aber nach jeder heftigen Berührung eine bis mehrere Schrecksekunden bis ich feststellen konnte, dass er wieder mal gehalten hat……. Die Sensoren haben in meinem ersten Sensorjahr alle heftigeren Berührungen zum Glück unbeschadet überstanden – ohne zusätzliche Fixierung. Das einzige Manko des Sensors in meinem ersten Sensorsommer war in meinen Augen, dass der Sensor beim Schwimmen, Sonnenbaden oder beim Tragen von Tops am Oberarm so gut sichtbar war. Da der Sensor inzwischen auch bei Nicht-Diabetikern bedingt durch die Werbung und die Mund-zu-Mund-Propaganda so bekannt ist, kann jeder sensortragende Diabetiker in einer Situation mit nacktem Oberarm problemlos von Außenstehenden in die Ecke „Diabetiker“ geschoben werden. Das ist zwar nicht wirklich schlimm, aber ich unterhalte mich mit nicht nahestehenden Personen oder sogar mit Fremden lieber über Gott und die Welt als über meine Krankheit…. 😉

    Vor zwei Tagen habe ich dann einfach mal das Experiment gewagt und den Sensor ca. 14 cm oberhalb des Bauchnabels platziert. Genau mittig und unterhalb des BHs. Ich kann nur sagen: Die Stelle ist genial und auch die Werte sind valide. Er stört dort überhaupt nicht, misst genauso genau wie am Oberarm und ist für fremde Augen nicht sichtbar. Im Fitnessstudio gibt es zwei Geräte im Milon-Zirkel, bei denen ich einen festen Druck auf den Bauch ausübe und wo er ein wenig drückt, aber diese Geräte kann ich notfalls auch durch andere Übungen ersetzen.

    Mein Fazit: Der Oberbauch ist für mich ein guter Platz für den Sensor.

    Für die Statistiker unter den Lesern: Ich bin weiblich, 49 Jahr alt, seit 44 Jahren Typ 1 Diabetikerin, bisher ohne bekannte Spätschäden, trage keine Pumpe, arbeite als kaufmännischen Angestellte mit Dienstreisen im In- und Ausland, hatte vor dem Sensor in den letzten 10 Jahren immer einen HbA1c-Wert zwischen 6.1 und 6,3 und habe ihn mit Hilfe des Freestyle Libre auf 5,8% gesenkt. Der Sensor stellt eine echte Bereicherung für mein Diabetikerleben dar. Seit zwei Tagen noch mehr, da ich jetzt wieder gedankenlos alle Kurven so eng schneiden kann wie ich will. 😉 Dank der permanenten Darstellung des Verlaufs konnte ich meinen Diabetes noch besser kennenlernen und mich dadurch noch exakter einstellen.

    Herzliche Grüße
    Sabine

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  10. Hallo Sabine, vielen Dank für deinen Bericht! Ich werde meinen nächsten Sensor nun auch an den Oberbauch setzen und freue mich nun umso mehr auf den Sommer und das Tragen von T-Shirts ;). Ich bin seit 34 Jahren Diabetikerin (und jetzt 44) und stimme dir zu: der Sensor ist wahrlich eine Bereicherung für jeden Diabetiker! Liebe Grüße, Heike

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  11. Nächste Woche gehts zum Badeurlaub. Zum Glück bin ich gerade auf diese Seite gestoßen und habe den neuen Semsor auf den Oberbauch gesetzt. In meinem normalen Umfeld- Arbeit, Freunde Sport, Sauna stört mich der Sensor am Arm nicht. Aber im Urlaub wäre es mir schon unangenehm. Danke für den Tip!

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  12. Nach vier Monaten Erfahrungszeit mit dem Tragen des Sensors am Oberbauch (rechts, links, Mitte) kann ich nur Positives berichten. 🙂 Der Sensor sitzt dort total sicher, misst exakt und ist so gut wie unsichtbar.
    Ich habe zwischenzeitlich in der Abbott Hotline angeregt, dass auch der Oberbauch als offizieller Setzplatz freigegeben wird und hoffe auf ein positives Feedback.

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  13. Ich trage den Sensor seit über einem Jahr am Po:
    seitlich. so dass ich nicht draufsitze, das ist eigentlich immer unter den oberen 5cm der Hosentasche, so bleibt er sogar unter der Bikinihose (ok, sie darf nicht zu klein sein). Bisher bin ich noch nie auf ihn angesprochen worden!
    Und ja: ich habe anfänglich die Werte kontrolliert.

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  14. Ich kann den unteren Rücken, ein paar Zentimeter unterhalb der Rippen, empfehlen. Funktioniert bestens. Aber auch am Bauch habe ich gute Erfahrungen gemacht.
    LG Andrea

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  15. hallölie, ich trage den sensor seid ca märz diesen jahres, am innenarm, so haben es mir die schwestern beim setzen empfohlen da ich dort nich tim tragen der kinder beinträchtigt bin. finde es aber nervig, wenn ich beim t shirt tragen drauf angesprochen werde. obwohl ich immer erzähle ich teste ein gps sensor aus….bei den leuten denen ich keine lust habe das zu erzählen 😉
    naja auf alle fälle finde ich eure tips von anderen stellen sehr sehr toll. heute muss ich einen neuen sensor setzen und freu mich schon eine andere stelle aus zuprobieren.
    daaaanke

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    • Hallo! Meine Frau trägt den Sensor seit mehreren Wochen oben am Oberschenkel (leicht seitlich)! Es klappt gut und die -Sensor-Werte stimmen mit den Werten über Blut gut überein. LG Jürgen

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  16. Das kann ich auch bestätigen. Man kann am Oberschenkel Pech haben. Ich musste schon mal einen Sensor dort entfernen nachdem er beim Setzen arg geblutet hat hat er weiterhin wirklich stark geschmerzt und im Endeffekt habe ich sogar Fieber bekommen (Ja klingt jetzt nach Hypochonder aber nach Entfernen des Sensors war nach Stunden der Spuk vorbei). Sonst habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht. Unter Jeans und auch Shorts sieht man ihn kaum, die Werte sind genauso gut oder schlecht wie am Oberarm.

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