Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Ach du Sch… Wie kann es sein, dass ich meinen Diabetes einfach vergesse?

So etwas wie vorhin beim Abendessen ist mir ja noch nie passiert: Ich habe zum ersten Mal in meiner Diabeteskarriere vollkommen vergessen, dass ich eine funktionsuntüchtige Bauchspeicheldrüse habe. Mein Gehirn scheint wohl grad in der Wäsche zu sein…

Ja, ihr habt richtig gelesen! Ich habe es schlicht vergessen! Christoph und ich wollten Abendbrot essen und hatten dafür die übrig gebliebenen Brötchen vom Frühstück mit Schinken und verschiedenen Käsesorten sowie aufgeschnittenen Tomaten und Paprikastreifen aufgedeckt. Also mal kein Low-Carb-Abendessen, wie ich es eigentlich bevorzuge, sondern eines, für das ich mir einen ordentlichen Schuss setzen muss. Nur, dass ich überhaupt nicht daran dachte, dass ich vor dem Essen ein kleines Extraprogramm abspulen muss. Eines, das aus Zuckermessen, Kopfrechnen und Insulinspritzen besteht. Möglichst auch mit einem akzeptablen Spritz-Ess-Abstand, damit der Zuckerwert unmittelbar nach dem Essen nicht ins Unermessliche steigt. Weiterlesen


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Hamburger Triahtlon 2015: Suga Suga how you get so high?

Ich weiß, ich weiß, der Song heißt eigentlich ein bisschen anders. Doch wenn ich ihn höre, muss ich unweigerlich an hohe Zuckerwerte denken. Und damit passt der Song (leider) ganz gut zu meinem diesjährigen Hamburger Triathlon.

Eines kann ich euch vorab schon einmal versprechen: Ich werde ganz sicher nicht noch einmal am Vorabend eines Wettkampfes einen euphorischen Blogbeitrag verfassen, in dem ich völlig aberwitzige sportliche und Zuckerziele veröffentliche. Denn weder das eine, noch das andere hat so richtig geklappt wie ich es in die Welt hinausposaunt hatte… Weiterlesen


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Libre-Daten auf US-Servern? Neues vom Hessischen Datenschutzbeauftragten

Vor einer Weile hatte ich mich beim für den deutschen Sitz von Abbott zuständigen Hessischen Datenschutzbeauftragten gewandt und um Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit der Software des Freestyle Libre gebeten. Heute habe ich eine Antwort erhalten.

Es ist schon eine Weile her, dass ich dem Hessischen Datenschutzbeauftragten geschrieben habe. Ich habe im Zusammenhang mit der Pressekonferenz der DAK im Februar 2015 darüber berichtet. Hintergrund war der Blogbeitrag eines belgischen Arztes und IT-Experten, der merkwürdige Datenübertragungen der Software des Freestyle Libre an den zentralen Abbott-Server in den USA bemerkt hatte. Der deutsche Sitz von Firma Abbott ist in Wiesbaden, daher ist der Hessische Datenschutzbeauftragte zuständig für Fragen rund um den Datenschutz bei Abbott-Produkten. Am 22. Januar 2015 stellte ich also per Mail folgende Anfrage an die zuständigen Experten für das Themenfeld Gesundheit: Weiterlesen


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Aufkleber und Tapes für’s Libre? Hmm, das ist nicht ganz mein Fall…

Im Sommer scheint es mir ratsam, den Freestyle Libre Sensor zusätzlich zu fixieren. Dafür gibt es mittlerweile fertig zugeschnittene Tape-Ringe und – als zusätzlichen Schmuck – auch lustige Aufkleber. Ich habe da mal ein bisschen was ausprobiert.

Den gesamten Winter und Frühling hindurch habe ich mir um das Aussehen des Freestyle Libre Sensors wenig Gedanken gemacht. Er war ja unter der Kleidung versteckt und erregte höchstens im Schwimmbad mal ein wenig Aufmerksamkeit. Der Kleber hielt bei mir auch optimal, so dass ich auch nicht über zusätzliche Fixierung grübeln musste. Doch nun haben wir Sommer – und der Sensor ist nicht nur neugierigen Blicken, sondern auch Türrahmen und anderen Gefahren direkt ausgesetzt. Deshalb habe ich mir neulich erstmals eine Rolle Kinesiotape besorgt und den Sensor fixiert. Hautfarben und deshalb unauffällig. Das hat gut funktioniert, beim Triathlon zum Beispiel hat der Sensor auf diese Weise 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen in zum Teil dichtem Gedrängel und bei erhöhtem Schweißaufkommen völlig problemlos überstanden. Weiterlesen


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Lampenfieber! Was ich mir für morgen früh beim Hamburger Triathlon vorgenommen habe

Dabei sein ist alles, klar. Aber ganz ehrlich: Ein paar Ziele verfolge ich doch, wenn ich morgen beim Hamburger Triathlon antrete. Und zwar in Sachen sportlicher Leistung ebenso wie in Sachen Zuckerkontrolle. Wollen wir doch mal sehen, was ich mir vornehmen und was davon dann tatsächlich gelingt!

In sportlicher Hinsicht wäre es cool, wenn ich beim Schwimmen die 500 Meter in 15 Minuten schaffen würde, beim Radfahren für die 22 Kilometer 43 Minuten und beim Laufen für die 5 Kilometer 33 Minuten. Schön wäre es auch, wenn ich in der Wechselzone weniger tüdelig als im letzten Jahr wäre: Also nicht den Helm verkehrt herum aufsetzen, das Startnummernband erst vergessen oder an meinem Wechselplatz vorbeilaufen. Einfach mal ein bisschen konzentrieren. Dann sollte jeder Wechsel auch in 7 Minuten zu schaffen sein. Macht insgesamt 1:45 Stunden. Ui! Ob ich das schaffe? Weiterlesen


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Pille statt Sport? Das ist auch in Zukunft keine Option – zum Glück!

Es gibt ja kaum etwas, das nicht von Wissenschaftlern erforscht wird. Also dürfte ich mich eigentlich nicht wundern, dass im Labor an Medikamenten getüftelt wird, die sportliche Aktivität überflüssig machen. Dass diese Forschung bislang nicht erfolgreich war, finde ich allerdings eher beruhigend.

Sport kräftigt die Muskeln, kurbelt den Stoffwechsel an, verbessert die Blutzuckereinstellung, senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Wir wissen das alles natürlich. Insbesondere als Diabetiker – ob nun Typ 1 oder 2 – kann man sich gutgemeinten sportlichen Ratschlägen ja kaum entziehen. Und Hand auf’s Herz: Den meisten von uns ist der Zusammenhang zwischen Bewegung und schöneren Blutzuckerverläufen doch auch längst aufgefallen. Wenn da nicht der elendige Schweinehund wäre, der einem manchmal jeglichen sportlichen Antrieb raubt. Einen hypnotisiert und umschmeichelt, bis man auf der Couch hängenbleibt anstatt draußen in der Natur zu joggen. Zumindest bei mir ist in der Regel der Schweinehund verantwortlich, wenn ich mein Sportprogramm einmal sausen lasse. Weiterlesen


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Ein bisschen Tri schadet nie… Generalprobe für den Triathlon 2015 überstanden!

Bis zum ITU Triathlon 2015 (Eingeweihte nennen ihn auch nur „Tri“) in Hamburg ist es nur noch eine Woche. Zeit für eine Generalprobe, bei der ich nacheinander alle drei Wettkampfdisziplinen in ihren Wettkampfdistanzen trainiert habe.

Am Sonnabend, den 18. Juli 2015, werde ich nach den Wettkämpfen in 2013 und 2014 zum dritten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. Das ist die Distanz beim Triathlon, die – abgesehen von den Kinder-Wettkämpfen – am wenigsten mit einem Iron Man zu tun. Manche nennen es auch Volks-Triathlon, weil 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen von einem normal trainierten Freizeitsportler eigentlich gut zu schaffen sind. Für mich ist es dennoch zum dritten Mal in Folge ein Ereignis, das mir großen Respekt einflößt, auch wenn ich mittlerweile keine Zweifel mehr daran habe, dass ich den Wettkampf heil überstehen und im Ziel eintreffen kann, bevor der Kehrwagen die Reste zusammenfegt. Weiterlesen