Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Heiraten mit Diabetes: Traumkleid, Traumtag, Traumzucker!

Himmel, wie die Zeit vergeht! Heute, am 30. April ist es bereits vier Jahre her, dass mein Mann Christoph und ich einander an einem wunderschönen Sonnentag das Jawort gegeben haben. Für die Vorbereitungen hatten wir nur gut zwei Monate Zeit, in denen auch das perfekte – und diabetestaugliche – Brautkleid gefunden werden musste.

Mein Mann Christoph und ich sind entschlussfreudige Menschen. Als wir Ende Januar 2011 beschlossen zu heiraten, wollten wir Nägel mit Köpfen machen und entschieden uns für den 30. April als Hochzeitsdatum, weil uns der Gedanke gefiel, nach dem Jawort in den Mai zu tanzen und dass alle Jahre wieder unser Hochzeitstag in einen Feiertag mündet. Viele sachkundige Menschen behaupten ja, eine ordentliche Hochzeit erfordere mindestens ein halbes Jahr Vorbereitung. Ich sage: Das ist bei gutem Willen auch in zwei Monaten zu schaffen. Dabei entpuppte sich der Kauf eines Brautkleides als der größte Zeitfresser. Weiterlesen

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Alltagsmathematik: Verratet ihr mir eure Rechenwege beim KH-Berechnen?

Heute habe ich auf Facebook ein Bild von der Rückseite einer Packung Ferrero Küsschen gepostet und mal wieder ein bisschen gejammert:

Rechenaufgabe zum Nachmittag: 100 Gramm Ferrero Küsschen enthalten 40,3 Gramm KH. Die Packung enthält 178 Gramm bzw. 20 Stück. Wieviele KH enthalten 5 Stück? Und warum nehmen uns die Hersteller nicht ein bisschen Rechnerei ab, indem sie Nährwertangaben pro Stück auf die Packung schreiben?

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Rennradtraining: Was die einschlägige Triathlon-Literatur uns verschweigt

Das Blutzuckermanagement ist nicht immer das einzige Problem beim Sport. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass mir auf dem Rennrad gleich nach den ersten Metern die Nase läuft. In der einschlägigen Triathlon-Literatur spielt das Thema keine Rolle, also musste ich auf eigene Faust üben, beim Fahren den Schnodder loszuwerden. Wer sich vor Rotz und Bauerntaschentuch ekelt, bitte nicht weiterlesen!

Was tun, wenn beim Rennradfahren die Nase trieft? Das ist absolut kein triviales Problem, bei mir läuft der Schnodder beinahe unmittelbar, nachdem ich meinen Drahtesel bestiegen und ein paar kräftige Tritte gemacht habe. Warum Rennradfahren die Produktion von Nasensekret anregt, ist mir schleierhaft, doch das Problem ist real und wird in der einschlägigen Triathlon-Literatur schlicht totgeschwiegen. Papiertaschentücher sind keine Lösung, denn es ist motorisch einfach zu anspruchsvoll, auf dem Rennrad aus einer Trikottasche einhändig eine Packung Tempos hervorzufriemeln, den kleinen Verschlussaufkleber zu lösen, ein Taschentuch herauszuziehen, die Packung wieder in der Trikottasche zu verstauen, das Taschentuch zu entfalten und kräftig hineinzuschnäuzen. Weiterlesen


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Kohlenhydrate berechnen per App – ein tolles Projekt mit einigen Fragezeichen

GoCarb soll Nahrung anhand von Fotos erkennen, segmentieren und rekonstruieren, um dann ihren Kohlenhydratanteil zu berechnen. Doch an meinen Lieblingsgerichten würde das System vermutlich scheitern.

Eine hühnereigroße Kartoffel enthält etwa zehn Gramm Kohlenhydrate und damit eine KE, eine Scheibe Schwarzbrot etwa zwei KE. Zwei Esslöffel gekochter Reis entsprechen einer KE, ebenso wie eine halbe Banane. Mit solchen Faustformeln wurde ich – wie vermutlich jeder insulinpflichtige Diabetiker – vor knapp fünf Jahren aus meiner Schulung entlassen und stehe seither mehrmals täglich vor der Herausforderung, den Kohlenhydratanteil meines Essens korrekt abzuschätzen, damit ich die richtige Dosis Insulin spritzen kann. Weiterlesen


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Schon gesehen? Ich schreibe jetzt auch für die Blood Sugar Lounge!

Die Blood Sugar Lounge ist ein virtueller Treffpunkt rund um den Diabetes. Die Inhalte stammen von Leuten mit Typ-1 und Typ-2-Diabetes oder ihren Angehörigen. Unter ihnen sind etliche Schreiberlinge, die ihr vielleicht schon aus anderen Diabetes-Blogs kennt.

Seit gestern ist nun mein erster Beitrag für die Blood Sugar Lounge online. Hinter dem Portal steht der Kirchheim Verlag, der das Diabetes Journal herausgibt, die älteste und vermutlich bekannteste Publikumszeitschrift zum Thema Diabetes. Außerdem stammen viele Schulungsmaterialien für Ärzte und Diabetesberaterinnen aus dem Hause Kirchheim. Mit der Blood Sugar Lounge will man ein bisschen näher an die Zielgruppe heranrücken und sich stärker in den sozialen Medien engagieren. Kein Wunder also, dass unter den Autoren viele Diabetes-Blogger sind. Der Kirchheim Verlag organisiert Redaktionskonferenzen (offline und virtuelle) und Fortbildungen für das Autorenteam, und jeder Text wird im Verlag noch einmal überprüft, bevor er online geht. Ein Pauschalhonorar pro Beitrag oder Fotostrecke gibt es auch. Weiterlesen


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Freestyle Libre: Worauf man bei der Kostenerstattung durch die TK achten sollte

Inzwischen habe ich erstmals einen Teil der Kosten für das Freestyle Libre Glukosemesssystem von der Techniker Krankenkasse (TK) erstattet bekommen. Allerdings nicht so viel wie ich ursprünglich gedacht hatte.

Seit dem 9. Februar 2015 verspricht die Techniker Krankenkasse (TK) ihren Versicherten, den Großteil der Kosten für das Freestyle Libre Glukosemesssystem zu erstatten. Wer in das Disease Management Programm (DMP) Typ-1-Diabetes eingeschrieben ist, erhält jährlich bis zu 1.140 Euro Zuschuss zum Freestyle Libre, andere Versicherte, die nicht in ein DMP eingeschrieben sind, bekommen bis zu 840 Euro pro Kalenderjahr erstattet. Als begeisterter Anwender des Systems UND TK-Mitglied hat mich diese Nachricht sehr gefreut – schließlich sind die rund 120 Euro, die das System mich pro Monat kostet, kein Pappenstiel. Weiterlesen


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LOGI-Alternative zum klassischen Rezept: Wirsing-Lasagne!

Blanchierte Kohlblätter statt Nudelplatten – fertig ist die Wirsing-Lasagne. Damit die Wirsingblätter auf den Fotos noch schön knackig grün aussehen, hat mein weltbester Ehemann sie extra mit Eiswasser abgeschreckt.

Diese LOGI-Variante kommt mit deutlich weniger Kohlenhydraten aus als die klassische italienische Lasagne. Schmeckt natürlich auch ein bisschen anders, aber ebenso wie „echte“ Lasagne sehr lecker. Manche Leute behaupten ja, Wirsing-Lasagne sei im Grunde dasselbe wie Dithmarscher Kohlpudding, doch der erinnert mich eher an Kohlrouladen als an Lasagne, oder was meint ihr? Weiterlesen