Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckeres Schlemmen und Sport mit Typ-1-Diabetes

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Magendrücken, Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung: Wenn der Diabetes die Verdauung beeinträchtigt

Wer meinen Artikel über Verdauungsprobleme bei Diabetes im Focus Diabetes (Heft 3.2016) verpasst hat, kann ihn hier noch einmal nachlesen. Ich für meinen Teil bin seit dieser Recherche heilfroh, dass ich keine Gastroparese habe. Die gewöhnlichen Sperenzchen des Diabetes sind schon herausfordernd genug… Doch lest einfach selbst!

Es ist schon lange her, dass Armin Scholz sich einmal so richtig satt gegessen hat. An manchen Tagen bekommt er kaum mehr als einen Pudding herunter, weil sein Magen gegen jeden Bissen rebelliert. Der 38-Jährige aus Borken in Hessen leidet unter einer Magenlähmung (Gastroparese), ausgelöst durch seinen Typ-1-Diabetes. Weiterlesen

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„Ein dickflüssiges Gefühl im Gehirn“ – Wie beschreibt ihr hohe Zuckerwerte?

Wie kann man Mitmenschen begreiflich machen, wie es sich anfühlt, mit Diabetes zu leben? In einem Symposium bei der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ging es um die Gefahren von Blutzuckerspitzen nach dem Essen – und wie es sich anfühlt, wenn der Glukosewert in ungesunde Höhen schießt.

Als ich den Titel des Symposiums der Firma Novo Nordisk las, erwartete ich keine sonderlich emotional ansprechenden Vorträge: „Postprandiale Hyperglykämie – der vernachlässigte Zwilling der Diabeteseinstellung?“ Das klang für mich nach fachmedizinischen Referaten über die Bedeutung kurzwirksamer Analoginsuline, die heftige Blutzuckerspitzen nach dem Essen vermeiden helfen, oder eben über entsprechende Diabetesmedikamente, die bei Typ-2-Diabetes den Blutzuckeranstieg nach dem Essen in Schach halten. Weiterlesen

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Ersthelfer-Kurs: Uff, jetzt bin ich wieder up to date!

Vor einer Weile hatte ich hier ja über den Elmshorner Stadtlauf berichtet, bei dem ich Zeuge eines Unfalls wurde und mir ziemlich unsicher war, was meine Fähigkeiten als Ersthelfer angeht. Nun, ich habe inzwischen Wort gehalten und einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe besucht.

Dahinter steckte unter anderem auch der Gedanke, dass ich als Typ-1-Diabetikerin ja durchaus auch einmal die die unglückliche Lage kommen kann, halbwegs kompetente erste Hilfe von Umstehenden zu benötigen. Ich neige zwar nicht zu unbemerkten Hypos und habe mir bislang auch immer selbst helfen können, wenn mein Zuckerwert auf dem absteigenden Ast war – aber man weiß ja nie… Und was andere mir gegenüber im Ernstfall leisten sollen, das möchte ich gern auch selbst passabel draufhaben. Weiterlesen

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Nanu, zelebrieren die beim „Spiegel“ auch den Diabetesmonat November?

Wenn ich mich über Diabetesthemen informieren möchte, schlage ich in der Regel nicht die aktuelle Ausgabe des „Spiegel“ auf. Ich schaue auch nicht bei „Spiegel Online“ nach. Es kommt normalerweise nämlich einfach eher selten vor, dass sich das Nachrichtenmagazin mit Diabetes beschäftigt. Doch dieser Monat November scheint die große Ausnahme zu sein: Ich habe fünf längere Artikel im Spiegel entdeckt, die sich alle mit verschiedenen Facetten des Diabetes beschäftigen.

Und ich will es vorwegnehmen: Bis auf einen finde ich die Artikel alle gut geschrieben und ordentlich recherchiert. Weiterlesen

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Spaghetti ohne Kalorien und ohne Kohlenhydrate – kann das schmecken?

Seit einer Weile findet man auch im Supermarktregal immer häufiger etwas eigentümlich anmutende Nudeln, die aus Konjakwurzeln hergestellt werden und laut Packung so gut wie keine Kalorien und überhaupt keine Kohlenhydrate enthalten. Heute habe ich erstmals die Sorte „Spaghetti Style“ von Slendier getestet.

Die PR-Agentur von Slendier hatte vor einer Weile bei mir angefragt, ob ich Interesse an einem Produkttest hätte und schickte mir daraufhin ein kostenloses Testpaket mit zwei Päckchen Nudeln: einmal Spaghetti-Style und einmal Noodle-Style. Heute habe ich mich endlich einmal an die lustigen Nudeln herangetraut und möchte euch nun von meinen Eindrücken berichten.* Weiterlesen

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Weltdiabetestag: Die Grünen haben seit April dazugelernt

Zum heutigen Weltdiabetestag hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Pressemitteilung verschickt, in der sie dazu aufruft, die Ursachen von Diabetes entschieden zu bekämpfen. Der Wortlaut der Pressemitteilung erinnerte mich sehr an eine Verlautbarung der Fraktion zum Weltgesundheitstag am 7. April 2016. Mit einem klitzekleinen, aber in meinen Augen bedeutsamen Unterschied.

Heute ist der 14. November und damit Weltdiabetestag. Eine gute Gelegenheit für alle, die Rang und Namen haben, irgendetwas zum Thema Diabetes öffentlich zum Besten zu geben. Auch Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft bei den Grünen, schickte eine Pressemitteilung über den Äther. Schon beim Lesen der ersten Zeilen hatte ich ein Déja-vu: War das nicht beinahe derselbe Text, die die Fraktion schon zum Weltgesundheitstag am 7. April herausgegeben hatte? Weiterlesen

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What’s on a diabetic’s mind… Das Gehirn steht einfach nicht still!

„Sei nicht traurig, dass du Diabetes hast, du machst das doch so toll und hast deine Krankheit so prima im Griff!“ Ihr kennt solche Sprüche sicherlich. Immer wirklich lieb und aufmunternd gemeint, und genau diese Facette weiß ich auch zu schätzen. Und doch nagt manchmal etwas in mir, wenn ich Freunde oder Verwandte so etwas sagen höre. „Habt ihr eigentlich die geringste Vorstellung davon, was mir in puncto Diabetes im Laufe eines Tages so alles durch den Kopf geht? Durch den Kopf gehen muss? Was für Datenmengen das sind?“

Nein, die meisten Menschen haben keine Vorstellung davon. Weder davon, wie viele Gedanken das sind, noch davon, welchen Stellenwert sie manchmal einfordern. Und deshalb finde ich es wichtig, sich gelegentlich darüber mitzuteilen. Nicht um sich mit einer im Alltag meist gut beherrschbaren Krankheit (ja ich weiß, Krebs ist viel schlimmer…) hervorzutun, oder um Mitleid oder Beifall zu heischen. Sondern um aufzuklären und um Verständnis zu werben. Weiterlesen